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SOMMER WIE WINTER

(französische OmU)

Von Sébastien Lifshitz, Frankreich 2000, 100 Min.

Sommerferien in einem französischen Küstenort. Für den 18-jährigen Mathieu, der mit seiner Familie angereist ist, eine Zeit seligen Nichtstuns. Das ändert sich schlagartig, als er den gutaussehenden Cédric kennenlernt, der ihm sofort gehörig den Kopf verdreht. Zunächst hält Mathieu sich noch schüchtern zurück. Doch die gegenseitige Anziehungskraft ist zu groß und schnell lassen die beiden ihren Gefühlen freien Lauf. Es beginnt eine Sommer-Romanze voll unschuldiger Sinnlichkeit. Man tollt nackt im Meer rum und treibt es ausschweifend in den Dünen am Strand.
„Sommer wie Winter“ gilt längst als Klassiker des queeren französischen Kinos. 20 Jahre nach seiner deutschen Erstveröffentlichung im Jahr 2001 kehrt Sébastien Lifshitz’ wunderbar sinnlicher, unverkrampfter Debütfilm mit Jérémie Elkaïm und Stéphane Rideau in digital restaurierter Fassung zurück!

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Termine

Di. 04.05. bis Mo. 31.05., 00:05

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Diese Filme können Sie zu Gunsten des Mal Seh'n Kino online ansehen.

TONSÜCHTIG - DIE WIENER SYMPHONIKER

Von Malte Ludin und Iva Svarcová, Österreich 2020, 94 Min.

Die Wiener Symphoniker werden von den meisten Hörern als erstklassiges, großes Orchester wahrgenommen, über dessen Innenleben sie nicht viel wissen. Für die Musiker gehören Disziplin, Hingabe und das Abverlangen von Höchstleistungen zu ihrem täglichen Brot. Sie zehren förmlich danach. Dass das seine Spuren im Privatleben hinterlässt, ist nicht verwunderlich. So stellt eine Frau ihrem Mann die Frage, mit wem er denn nun eigentlich verheiratet sei: Mit ihr oder seinem Instrument? Die Regisseure Malte Ludin und Iva Švarcová haben es sich zur Aufgabe gemacht, das große Ensemble aufzubrechen und von innen zu zeigen. Dabei überschreiten sie Grenzen und bekommen so die Möglichkeit, das private Leben der Musiker zu zeigen.

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Do. 08.04. bis Mo. 31.05., 00:02

SILENCE RADIO

(spanische OmU)

Dokumentarfilm von Juliana Fanjul, Mexico / Schweiz 2019, 79 Min.

Im März 2015 wird Carmen Aristegui, die bekannteste Stimme des unabhängigen Journalismus in Mexiko, aufgrund politischen Drucks und falscher Behauptungen mit ihrem Team vom MVS-Radiosender entlassen und angeklagt. Am nächsten Tag demonstrieren und unterschreiben mehr als 200.000 Menschen eine Petition, in der ihre Rückkehr zum Sender und das Ende der Zensur gefordert wird. Trotz dieser außergewöhnlichen Mobilisierung gibt der Sender nicht nach.
Der Dokumentarfilm "Silence Radio" taucht ein in den langen und gefährlichen Kampf von Carmen Aristegui. Es ist ein Kampf gegen die monopolistische Konzentration der Medien in Mexiko und gegen ein autoritäres und korruptes politisches System, das durch Drohungen und Einschüchterung von Drogenkartellen untergraben wird. Mit außergewöhnlichem Mut stellen sich Carmen und ihr Team der enormen Aufgabe, selbst einen Raum der freien und unabhängigen Meinungsäußerung zu schaffen, um weiterhin Menschen zu erreichen und auf die Missstände in ihrem Heimatland aufmerksam machen zu können. Carmen Aristegui sagt: "Die Angst darf nicht siegen. Wir dürfen keinen Raum fürs Schweigen lassen."
SILENCE RADIO begleitet die unbeugsame Frau während sie weiter publiziert und ein Team von investigativen Journalisten durch die vergiftete mexikanische Medienlandschaft manövriert.

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Do. 15.04. bis Mo. 31.05., 00:01

WINTERREISE

Von Anders Ostergard und Erzsébet Rácz, Deutschland / Dänemark 2019, 88 Min.

Martin Goldsmith weiß nur wenig über die Vergangenheit seiner jüdischen Eltern. Der bekannte Radiomoderator weiß nur, dass sie vor dem Zweiten Weltkrieg in Nazi-Deutschland lebten und von dort flohen, während ihre restliche Verwandtschaft starb. Nun will Goldsmith die Geschichte seiner Eltern rekonstruieren und führt dafür Gespräche mit seinem Vater, die in diesem Doku-Drama nachgestellt sind. In die Rolle des Vaters schlüpft dabei Bruno Ganz. Wie ein Puzzle setzt sich das Leben seiner Eltern vor Goldsmith‘ Augen zusammen, das in bearbeitetem Archivmaterial aber auch für die Zuschauer sichtbar wird...

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Do. 29.04. bis Mo. 31.05., 00:04

SOFIE'S SCHWESTER

Dokumentarfilm von Hanna Laura Klar, D 2006, 52 Min.

Wiederaufführung anlässlich des 100. Geburtstag von Sophie Scholl

Die 85-jährige Elisabeth Hartnagel war zum Zeitpunkt der Filmaufnahmen die letzte noch lebende der fünf Geschwister Scholl. Elisabeth Hartnagel erzählt von ihrer Schwester Sofie, die ihr wie eine Zwillingsschwester ähnelte und doch so anders ist. Sie heiratete nach dem Tod ihrer Schwester deren Freund Fritz Hartnagel.
Der Film zeigt erstmals den sozialen und kulturellen Hintergrund der fünf Scholl-Geschwister. Es wird deutlich, wie stark der familiäre Kontext das Denken von Hans und Sofie Scholl geprägt hat.

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Di. 04.05. bis Mo. 31.05., 00:03

MAL SEH'N on DEMAND

„Mal Seh’n on Demand“ will sich primär der hessischen Filmszene widmen, sowohl dem Nachwuchs als auch den langjährigen Filmschaffenden. Oft ist es nicht möglich, einen Film nach seiner Premiere (bspw. beim Lichter Filmfestivals) über einen längeren Zeitraum im Kinosaal präsent zu halten. Eine solche Plattform soll also kein Ersatz für eine Kinoauswertung sein, eher eine Ergänzung, wenn die Festivals und Kinos durchlaufen sind.
Der Kinosaal und die Gemeinschaft sind durch nichts zu ersetzen! Doch der Vielfalt des regionalen Filmschaffens gebührt eine größere Aufmerksamkeit.

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WAS HÄLT SIE AM LEBEN?

Filmschaffende in der Coronakrise – Ein Kurzfilm von Andrzej Klamt, D 2021, 25 Min. HD
Mit Mit: Philip Flämig, Brenda Lien, Su Müller, Anke Sevenich, Thomas Stellmach,

Künstlerinnen und Künstler sind besonders hart von den Anti-Corona-Maßnahmen getroffen worden. Die meisten von ihnen haben keine feste Anstellung und verdienen meistens als Freiberufler und Selbstständige ihren Lebensunterhalt.
Der Kurzfilm gibt fünf Künstlerinnen und Künstlern Stimme und Raum für Ihre Sicht auf eine einzigartige Situation. Was hat die Krise mit ihrer Psyche gemacht? Was hält sie am Leben? Worin finden sie Lebenssinn? In Ihrer Kunst? Viele Fragen und einige Antworten darauf.
Die Corona-Krise hat die Filmschaffenden nicht nur mit voller Wucht materiell getroffen, sondern auch ihre Kunst oft existenziell in Frage gestellt. Fast alle Gewerke und Berufe rund um die Film- Theater- und Medienproduktion können kaum oder nur in homöopathischen Ausmaßen ausgeübt werden. Dieses verhängnisvolle doppelte Betroffen-Sein hat viele Künstler und Künstlerinnen zum Nachdenken, zum Handeln oder zum Zweifeln gebracht.
Hinzu kommt eine gefühlte Geringschätzung der Arbeit der Künstler/innen durch die Politik, die naturgemäß in der Mehrheit von Menschen mit festem und regelmäßigem Verdienst gemacht wird, für die die Kunst oft die schönste „Nebensache“ der Welt ist bzw. bereits in Zeiten vor Corona lediglich als „weicher“ Stadtortfaktor oder Imagevorteil gesehen worden ist.
Das Ziel der künstlerischen/filmischen Arbeit, welche letztendlich immer nach einer Sinnsuche strebt und sich an dem Wahren, Guten und Schönen abarbeitet, steht in hartem Kontrast zu dem "nicht mehr gebraucht" werden in Zeiten der Pandemie.

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Termine

Do. 22.04. bis Mo. 31.05., 00:08