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AB 02.10.2017

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Tel 069 5970845 ab 19 Uhr

MEIN LEBEN – EIN TANZ – LA CHANA

(spanische OmU)

Von Lucija Stojevic, Spanien / Island 2016, 86 Min.
Mit Antonia Santiago Amador (La Chana)

Dokumentarfilm über die berühmte Flamencotänzerin Antonia Santiago Amador, besser bekannt als La Chana, die das Publikum in den Sechzigern und Siebzigern mit einem Tanzstil begeisterte, der seinesgleichen suchte. So war etwa der britische Schauspieler Peter Sellers so hingerissen von La Chana, dass er sie zu sich nach Hollywood einlud. Doch auf dem Höhepunkt ihrer Karriere verschwand La Chana auf einmal spurlos von der Bildfläche. Erst nach 30-jähriger Pause beginnt sie an einem Comeback zu arbeiten und kehrt schließlich aus Liebe zum Flamenco auf die Bühne zurück. In „Mein Leben: Ein Tanz“ berichtet sie der Regisseurin Lucija Stojevic auch über die Gründe dafür, warum sie sich damals so vollständig aus der Öffentlichkeit zurückzog und gibt den Zuschauern einen Einblick in ihr Leben – egal ob auf der Bühne oder dahinter.

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Termine

Do. 28.09. bis Mi. 04.10., 18:00
Do. 05.10. bis Di. 10.10., 20:00
So. 15.10., 12:00
So. 22.10., 12:00
So. 29.10., 12:00

KÖRPER UND SEELE – A TESTRÖL ÉS LÉLEKRÖL

(ungarische OmU)

Von Ildiko Envedi, Ungarn 2016, 116 Min.
Mit Alexandra Borbély, Morcsányi, Géza, Zoltán Schneider

Ein Schlachthaus in Budapest: Mária ist neu hier – und als Qualitätskontrolleurin wird sie nicht sonderlich nett empfangen, zumal sie autistisch ist und sich deswegen besonders stark daran hält, was in ihrem Handbuch steht. Fast alle Kollegen meiden Mária, aber immerhin mit dem Finanzchef Endre, der halbseitig gelähmt ist, versteht sie sich. Die beiden bauen ein besonderes Verhältnis zueinander auf, das sogar noch viel außergewöhnlicher ist, als es zunächst den Anschein hat. Nachdem ein für die Rinderzüchtung vorgesehenes Präparat geklaut wird, das die Tierlibido steigert, werden alle Angestellten des Schlachthauses zu einem psychologischen Test verpflichtet. Das Ergebnis der Untersuchung belegt die spezielle Verbindung von Mária und Endre: Wie es aussieht, haben die zwei Kollegen jede Nacht beide denselben Traum. Sie träumen, dass sie Hirsche sind, die einander in einem verschneiten Wald treffen…

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Do. 28.09. bis Mi. 04.10., 19:45

CONNY PLANK – THE POTENTIAL OF NOISE

Von Reto Caduff und Stephan Plank, Deutschland 2016, 92 Min.

Dokumentation über den legendären deutschen Musikproduzenten und Soundkünstler Konrad „Conny“ Plank, der in den 1970er- und 1980er-Jahren mit Bands und Musikern wie Kraftwerk, David Bowie, Brian Eno oder den Eurythmics zusammenarbeitete und 1987 im Alter von nur 47 Jahren verstarb. In „Conny Plank - The Potential Of Noise” begibt sich Planks Sohn Stephan Plank gemeinsam mit dem Dokumentarfilmer Reto Caduff auf eine Spurensuche in die Vergangenheit seines Vaters und in das Vermächtnis eines großen, ebenso akribisch wie einfühlsam arbeitenden Produzenten, der den Sound zahlreicher Musiker nachhaltig prägte und veränderte. Dabei kommen Wegbegleiter wie Annette Humpe, Gianna Nannini, Devo, Ultravox und die Scorpions in Interviews zu Wort, größtenteils unveröffentlichte Archivaufnahmen runden das Porträt von Conny Plank ab.

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Do. 28.09. bis Mi. 04.10., 22:00

STROMAUFWÄRTS – EN AMONT DU FLEUVE

(OmU, französisch / englisch)

Von Marion Hänsel, Belgien / Niederlande / Kroatien 2016, 90 Min.
Mit Olivier Gourmet, Sergi López, John Lynch

Homer und Joé sind Halbbrüder, doch bis vor kurzem wussten sie noch nichts von der Existenz des jeweils anderen, schließlich wuchs Homer bei ihrem gemeinsamen Vater auf, Joé jedoch bei seiner Mutter. Erst auf der Beerdigung ihres Vaters haben sie sich getroffen und um sich besser kennenzulernen, unternehmen die beiden Männer eine gemeinsame Bootsfahrt durch die Flusslandschaft von Kroatien. Dort hatte sich ihr Vater vor seinem Tod zuletzt aufgehalten. Unterwegs stellen sie jedoch schnell fest, dass sie zu unterschiedlich sind, um sich sympathisch zu finden. Auch der Austausch über die Vergangenheit und über die durch ihren Vater erlittenen Schäden fällt den beiden schwer. Schließlich treffen sie den Iren Sean, der behauptet, ihren Vater gekannt zu haben...

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Do. 05.10. bis Di. 10.10., 18:00

TOM OF FINLAND

(finnische OmU)

Von Dome Karukosi, Finnland / Dänemark / Deutschland / Schweden / USA, 116 Min.
Mit Pekka Strang, Lauri Tilkanen, Jessica Grabowsky

Dem Finnen Touko Laaksonen bringt seine Heimkehr von der Front des Zweiten Weltkriegs nicht den erhofften Frieden, denn er tauscht den einen Kriegsschauplatz lediglich gegen einen anderen ein: In seiner Heimat kann er seine Homosexualität nicht offen ausleben, sieht sich ständig der Gefahr von Denunziation und strafrechtlicher Verfolgung ausgesetzt. Selbst seiner Schwester Kaija offenbart Tom nicht, dass er schwul ist, seine Beziehung zum Tänzer Veli Mäkinen muss er geheim halten. Um seinen Gefühlen wenigstens auf künstlerische Art Ausdruck zu verleihen, beginnt er, homoerotische Bilder zu zeichnen. Unter dem Künstler-Pseudonym „Tom Of Finland“ gelangen diese Werke schließlich an die Öffentlichkeit, wo sie für schwule Männer weltweit zum Symbol ihrer Revolution werden.

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Do. 05.10. bis Di. 10.10., 21:45
Mi. 11.10., 22:00

SCHULE SCHULE – DIE ZEIT NACH BERG FIDEL

Von Hella Wenders, Deutschland 2017 90 Min.

Am 08.10. in Anwesenheit von Regisseurin Hella Wenders

In „Berg Fidel - Eine Schule für alle“ begleitete die Filmemacherin Hella Wenders die vier Kinder David, Jakob, Anita und Lucas, die an der inklusiven Schule Berg Fidel in Münster zur Schule gehen, wo Schüler ungeachtet körperlicher, geistiger und sozialer Unterschiede aufgenommen werden und sich mit allen möglichen Beeinträchtigungen arrangiert wird. In „Schule, Schule - Die Zeit nach Berg Fidel“ dokumentiert Wenders den Werdegang von David, Jakob und Anita sowie ihrer ehemaligen Mitschülerin Samira, nachdem sie ihre alte Schule verlassen haben und auf unterschiedliche weiterführende Schulen gewechselt sind. Dabei zeigt sie die verschiedenen Träume, Hoffnungen, Sorgen, Ängste und Nöte der vier Kinder und Jugendlichen, aber auch deren schulische und private Erfolge: David komponiert etwa Lieder, Jakob hat seine erste Freundin, Anita hat in der Schule zu kämpfen und Samira Probleme mit ihrer Clique.

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So. 08.10., 11:45
Mi. 11.10., 18:00

DIE REIFEPRÜFUNG – THE GRADUATE

(englische OmU)

Von Mike Nichols, USA 1968, 106 Min.
Mit Dustin Hoffman, Anne Bancroft, Katharine Ross

Kurz vor seinem 21. Geburtstag hat Benjamin Braddock plötzlich keine Ahnung mehr, was er mit seinem Leben anfangen soll, wenngleich ihm eigentlich alle Türen offen stehen - das College konnte er mit Auszeichnung abschließen und reiche Eltern hat er obendrein. Aber Benjamin ist schüchtern, weswegen er sich auch nur widerwillig auf eine Affäre mit der reifen, verheirateten Mrs. Robinson einlässt. Die Robinsons sind die besten Freunde der Braddocks, doch das stört Mrs. Robinson nicht weiter. Sie will sich mit Benjamin im Bett ihre Langeweile vertreiben. Erst als der sich unsterblich in Elaine - die Tochter der Robinsons - verliebt, werden die Dinge komplizierter...

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So. 08.10., 14:15

DAS GRÜNE GOLD – DEAD DONKEYS FEAR NO HYENAS

(OmU)

Von Joakim Demmer, Schweden / Deutschland / Finnland 2017, 84 Min.

Am 11.10.anschließendes Filmgespräch mit Regisseur Joakim Demmer. In Kooperation mit dem Entwicklungspolitischen Netzwerk Hessen.

Fruchtbares Ackerland wird immer knapper, weil die wachsende Zahl von Menschen auf der Erde ernährt werden muss – kein Wunder also, dass das Geschäft mit dem „grünen Gold“ immer profitabler wird. Die Auswirkungen des Ansturms auf Ackerland bekommen jedoch hauptsächlich die Menschen in den Entwicklungsländern zu spüren, wie Dokumentarfilmer Joakim Demmer in „Das grüne Gold“ zeigt. In Äthiopien etwa sind Lebensmittel knapp, in der Folge kommt es immer wieder zu Hungersnöten, was jedoch auch daran liegt, dass die Regierung viele Millionen Hektar Land an ausländische Unternehmen verpachtet hat, um an den Exporten mitzuverdienen. Noch schwerwiegender ist jedoch die Tatsache, dass viele Bauern ihr Ackerland nicht freiwillig abgegeben haben, sondern mit brutalen Mitteln von ihren Höfen vertrieben wurden und dass Aktivisten wie der junge Argaw unterdrückt werden…

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Mi. 11.10., 19:45
Mi. 25.10., 17:45

FÉLICITÉ

(OmU, Lingala / Französisch)

Von Alain Gomis, Frankreich / Belgien / Senegal / Deutschland / Libanon 2017, 123 Min.
Mit Véronique Beya Mputu, Papi Mpaka, Gaetan Claudia

Félicité lebt mit ihrem Sohn Samo in Kinshasa, wo sie abends in einer Bar als Sängerin arbeitet. Doch das Singen ist für die selbstbewusste Frau viel mehr als ein Job, es ist ihre Leidenschaft und Berufung. Mit ihrer Stimme verzaubert sie nicht nur ihre Zuhörer, sondern taucht selbst in eine andere Welt ein. Als Samo bei einem Unfall schwer verletzt wird und operiert werden muss, sieht sich die sonst so unabhängige Félicité gezwungen, andere um Hilfe zu bitten, um das Geld für den teuren Eingriff zusammenzubekommen. Sie wendet sich an Freunde, Nachbarn, sogar an Wildfremde. Ihr Weg führt sie quer durch die Metropole, in der ungeheure Armut und dekadenter Reichtum direkt nebeneinander existieren. Unterstützung bekommt sie dabei von Tabu, einem Stammgast der Bar.

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Do. 12.10. bis Mi. 18.10., 17:30

CEVICHE – MEIN LIEBLINGSGERICHT AUS PERU

(spanische OmU)

Von Orlando Arriagada, Peru 2016, 85 Min.

In den letzten 10 Jahren hat Peru die Welt mit seiner innovativen, wohlschmeckenden und abwechslungsreichen Gastronomie erobert. Das wichtigste Gericht hierbei ist der Ceviche, frischer Fisch oder Meeresfrüchte, mariniert im Saft der Zitrone mit Koriander, Chili sowie den Beilagen Mais und Süßkartoffeln. Von der nördlichen Küste Perus durch den Amazonas bis nach Lima durchstreift die Dokumentation die historischen, kulinarischen, kulturellen und soziologischen Aspekte dieses Gerichts, das seit der präkolombianischen Zeit in Peru gegessen wird und sich nun auf der ganzen Welt ausbreitet.

En la última década, el Perú ha conquistado al mundo con su ingeniosa, sabrosa y diversa gastronomía. Su plato estrella es el cebiche, una preparación de pescado crudo marinado en limón, acompañado de ají, camote, yuca y maíz. Recorriendo la Costa Norte del Perú, Amazonía y Lima, este documental explora los aspectos históricos, culinarios, ambientales y sociopolíticos de este plato originario de la orilla del mar, preparado y consumido en el Perú, en su forma ancestral, desde la época precolombina.

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Do. 12.10., 20:00
Mo. 16.10., 20:00

WENN GOTT SCHLÄFT

(teilweise Farsi OmU)

Von Till Schauder, Deutschland 2017, 88 Min.
Mit Shahin Najafi

In „Wenn Gott schläft“ porträtiert Regisseur Till Schauder den iranischen Sänger und Rapper Shahin Najafi. Der sorgte mit einem Fall für Aufsehen, über den die Presse auf der ganzen Welt berichtete, ob New York Times, Guardian oder Spiegel: Shahin Najafi veröffentlichte 2012 einen satirischen Song, der dazu führte, dass eine Fatwa gegen ihn erlassen, dass sein Tod gefordert wurde. Denn in dem Lied soll er angeblich einen der zwölf von den Schiiten verehrten Imame beleidigt haben, Ali al-Naghi. Tausende Menschen forderten Najafis Tod und ein Kopfgeld von 100.000 Dollar wurde auf ihn ausgesetzt, so dass er gezwungen war, unterzutauchen. Er ging nach Deutschland, wo er bis heute wohnt. Doch sein Leben ist noch immer von der Fatwa geprägt. Wenn Najafi auftritt, geht er ein hohes Risiko ein.

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Do. 12.10. bis Mi. 18.10., 22:00

ISLA BONITA

(spanische OmU)

Von Fernando Colomo, Spanien 2015, 101 Min.
Mit Olivia Delcán, Fernando Colomo, Miguel Ángel Furones

Der alternde Werbefilmer Fernando möchte seinem tristen Alltag in Madrid entfliehen und beschließt deshalb, seinen Kumpel Miguel Ángel auf der Insel Menorca zu besuchen. Da aber Miguel leider keinen Platz für Fernando hat, bringt er ihn stattdessen bei seiner Künstlerfreundin Nuria und deren Tochter Olivia unter. Bei den Frauen fühlt sich Fernando bald wieder richtig jung und lebendig und dann verliebt er sich auch noch in Nuria. Als diese aber die Insel kurzfristig verlassen muss, bleibt Fernando und Olivia nichts anderes übrig als sich miteinander anzufreunden und die Insel genauer zu erkunden. Zur gleichen Zeit steckt Olivia aber auch wegen zwei Verehrer in der amourösen Bredouille. Aber zum Glück steht ihr der alte Haudegen Fernando zur Seite, in dem sie eine Vaterfigur sieht.

A Fer, un veterano y enamoradizo director publicitario venido a menos, lo invita su amigo Miguel Ángel a su retiro dorado en la isla de Menorca. El problema es que la esposa de éste también ha invitado a su madre y a sus sobrinos. Miguel Ángel no tiene más remedio que colocar a su amigo en casa de una atractiva escultora antisistema que vive en permanente conflicto con su hija adolescente.

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Fr. 13.10. bis Sa. 14.10., 20:00

22 2+2=22 (THE ALPHABET)

Von Heinz Emigholz, Deutschland 2017, 88 Min.

Ausgetretene Straßenränder, zerbrochene Gehwegplatten. Bäume ragen aus dem Zement und werfen Schlagschatten auf bröckelnde Fassaden. Das Stadtzentrum von Tiflis im Sommer 2013. Blicke in Seiten- und Hauptstraßen, über Geländer und unter Balkone, auf eine architektonische Kakophonie. Der von Natja Brunckhorst gesprochene Kommentar reflektiert über das Wesen von Straße und öffentlichem Raum.
In einem eichenholzverkleideten Aufnahmestudio nimmt die Düsseldorfer Band Kreidler ihr Album "ABC" auf. Der Drummer trägt Kopfhörer, sein Set steht auf einem Teppich, der farblich auf den Mosaikfußboden abgestimmt ist. Nur die komplexe Geometrie der schalldämmenden Decke ist weiß. Der Boden ist bedeckt von Kabelwirrwarr und Elektronik. Die Atmosphäre ist konzentriert, die Kommunikation zwischen den Musikern oft wortlos.
Drittes Element der Parallelmontage sind die vertrauten, eng beschriebenen und mit Prospektausrissen oder Kinokarten beklebten, wie immer rasch durchgeblätterten Notizbücher des Regisseurs. Sie folgen dem Alphabet.
Heinz Emigholz rebootet mit diesem ersten Teil der "Streetscapes" seine Serie "Photographie und jenseits" und leitet einen faszinierenden neuen Abschnitt ein.

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So. 15.10., 13:45
So. 22.10., 13:45
Do. 26.10. bis Di. 31.10., 22:00

DER HOCHMUT DES HIMMELS – EL SOBORNO DEL CIELO

(spanische OmU)

Von Lisandro Duque Naranjo, Kolumbien 2016, 93 Min.
Mit Jaime Correa, Milady Dau, Sara Deray

In einer kleinen Stadt in der kolumbianischen Provinz läuft das Leben der Einwohner ganz entspannt vor sich hin, bis ein Selbstmord für Aufruhr sorgt. Denn der neue Priester weigert sich, ein kirchliches Begräbnis für den Selbstmörder durchzuführen. Dessen Familie will aber nichts davon wissen und begräbt den Leichnam trotzdem auf dem katholischen Friedhof. Wütend darüber verweigert der Priester fortan alle Sakramente, bis der Leichnam wieder entfernt wird und das bedeutet, dass keine Kinder mehr getauft werden, nicht geheiratet werden kann und Sterbende ihre letzte Salbung nicht bekommen. Dadurch bringt er die anderen Einwohner gegen die Familie des Selbstmörders auf – doch die macht der Gemeinschaft einen brisanten Vorschlag: Sie werden ihre Leiche entfernen, wenn dafür auch alle anderen ihre toten Selbstmörder wegbringt. Von denen gibt es so einige, was aber bislang keiner wusste. Und auf einmal drohen alle Geheimnisse ans Licht zu kommen…

Finales de los años sesenta. Una ciudad de provincias. La vida transcurre plácidamente hasta que el suicidio de Aimer Zapata viene a perturbarlo todo. El nuevo párroco, muy intransigente, se niega a darle católica sepultura a un suicida. La familia del difunto, muy religiosa, desafía la autoridad del cura y entierra a Aimer en el camposanto.
Furioso, el párroco deja de administrar sacramento alguno mientras no cambien el cadáver de sitio. Niños sin bautizar, bodas que han de retrasarse, moribundos que fallecen sin recibir la extremaunción…
Presionada por los vecinos, la familia del suicida redobla la apuesta: mudarán el cadáver si todos los demás familiares de suicidas también trasladan los suyos. Que no son pocos, aunque se hayan mantenido como un secreto a voces. Pero ahora todos esos secretos van a salir a la luz pública, amenazando la convivencia…

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So. 15.10., 20:00

DER KÖNIG VON HAVANNA – EL REY DE LA HABANA

(spanische OmU)

Von Agustí Villaronga, Spanien / Kuba 2015, 119 Min.
Mit Maikol David, Yordanka Ariosa, Héctor Medina Valdés

Der junge Reinaldo wächst Ende der 1990er Jahre in den Straßen Havannas in Kuba auf, während einer der turbulentesten Phasen in der Geschichte des Landes. Armut und Ärger begleiten ihn jeden Tag auf Schritt und Tritt und sorgen letztendlich dafür, dass er im Gefängnis landet, wo er sich gegen die anderen Insassen behaupten muss. Nach seiner Entlassung landet er wieder auf der Straße, ohne Orientierung und hungrig, aber immerhin gibt es Rum, um den Schmerz zu betäuben und der dabei hilft die Hoffnung nicht zu verlieren. Doch dann trifft er auf Magda und Yunisleidi, die zu seinen Leidensgenossen werden. In den Armen der jeweils anderen versuchen sie dem materiellen und seelischen Elend um sie herum zu entkommen, indem sie gemeinsam Liebe, Leidenschaft und Zärtlichkeiten für sich entdecken.

Verfilmung des Romans "Der König von Havanna" von Pedro Juan Gutiérrez.

Cuba, años 90. Tras fugarse de un correccional, Reinaldo trata de sobrevivir en las calles de La Habana. Esperanzas, desencantos, ron, buen humor y sobre todo hambre, le acompañan en su deambular, hasta que conoce a Magda y Yunisleidy, también supervivientes como él. Entre los brazos de la una y la otra, intentará evadirse de la miseria material y moral que le rodea, viviendo hasta el límite el amor, la pasión, la ternura y el sexo más desvergonzado.

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Di. 17.10., 20:00

GOD'S OWN COUNTRY

(englische OmU)

Von Francis Lee, Großbritannien 2017, 104 Min.
Mit Josh O’Connor, Alex Secareanu, Gemma Jones

Es ist Frühling in Yorkshire: Der junge Farmer Johnny betäubt seinen Lebensfrust mit Trinken und gelegentlichem Sex, doch dann taucht der rumänische Arbeiter Gheorghe Ionescu auf, mit dem er eine Beziehung beginnt, die Johnny eine neue Richtung weist.

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Mi. 18.10., 20:00

DANIEL HOPE – DER KLANG DES LEBENS

Von Nahuel Lopez, Deutschland 2017, 100 Min.

Daniel Hope ist einer der bedeutendsten Geiger der Gegenwart und ist auf den größten internationalen Bühnen zu Hause. Regisseur Nahuel Lopez begleitet und porträtiert den Violinisten im Jahr 2016, das aus mehreren Gründen ein besonderes und besonders wichtiges Jahr für Hope ist: Er wird zum Musikdirektor des Zürcher Kammerorchesters ernannt und kann sich damit endlich den Traum erfüllen, mit einem renommierten Ensemble zu musizieren und zu proben. Und außerdem zieht Hope nach Berlin und kehrt damit in das Land seiner Vorfahren zurück. Denn Hope stammt von jüdischen Emigranten ab, die vor den Nazis nach Südafrika flüchteten. Auch dort hielt es die Familie jedoch nicht lange und sie siedelt wegen der Apartheid nach England um, wo der damals vierjährige Hope schließlich seinen späteren Mentor, den weltbekannten Geiger Yehudi Menuhin traf.

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Do. 19.10. bis Di. 24.10., 17:30
Do. 26.10. bis Mi. 01.11., 17:30

THE SQUARE

(OmU, Englisch / Schwedisch / Dänisch)

Von Ruben Östlund, Schweden / Deutschland / Frankreich / Dänemark 2017, 142 Min.
Mit Claes Bang, Elisabeth Moss, Dominic West

Christian Nielsen ist der Chefkurator des X-Royal-Museums in Stockholm und steckt aktuell mitten in den Vorbereitungen für eine Installation mit dem Namen „The Square“. Hinter diesem Namen verbirgt sich eine Freifläche, auf der sich jeder humanitär und zuvorkommend verhalten soll und auf der jeder die Hilfe bekommen soll, die er benötigt. Doch die Vorbereitungen werden durch eine Reihe von Ereignissen erschwert. Zum einen wird Christian Opfer einer Gruppe von Trickdieben und offenbart bei dem Versuch, seine Wertsachen zurückzubekommen, dass er doch nicht so frei von Vorurteilen ist, wie er gerne wäre. Zum anderen entwickelt sich die Werbekampagne für „The Square“ nicht so, wie Christian es gerne hätte, und auch die Affäre mit der amerikanischen Kunstjournalistin Anne läuft nicht besonders gut…

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Do. 19.10. bis Di. 24.10., 19:30
Do. 26.10. bis Di. 31.10., 19:30

THE WAILING – GOKSUNG

(koreanische OmU)

Von Na Hong-jin, Südkorea 2017, 156 Min.
Mit Do-Won Kwak, Hwang Jeong-min, Jun Kunimura

In Goksung, einem kleinen Ort abseits der großen Stadt, stimmt etwas ganz und gar nicht: Familienangehörige gehen aufeinander los, bis es Tote gibt. Manche Dorfbewohner begehen Selbstmord – und die, die besser dran sind, bekommen merkwürdige Ausschläge auf der Haut. Ist der mysteriöse japanische Fremde schuld, der in seiner abgelegenen Waldhütte verdächtige Rituale durchführt? Polizist Jong-gu bleibt nicht viel Zeit, die Vorfälle zu klären, den er ist persönlich betroffen: Seine kleine Tochter hat sich verändert, benimmt sich von Tag zu Tag rätselhafter. Während Jong-gu zunächst im Dunkeln tappt, ist die Sache für den koreanischen Schamanen Il-gwang klar: Ein Dämon muss im Dorf sein! Also beginnt Il-gwang mit der aufwändigen Austreibung…

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Do. 19.10. bis Mi. 25.10., 22:00

SCHAU MICH NICHT SO AN

Von Uisenma Borchu, Deutschland / Mongolei 2015, 88 Min.
Mit Uisenma Borchu, Catrina Stemmer, Josef Bierbichler

In Anwesenheit von Regisseurin Uisenma Borchu. In Kooperation mit der Kinothek Asta Nielsen.

Die Nachbarinnen Hedi und Iva lernen sich durch Ivas Tochter Sofia kennen. Zunächst werden die Frauen Freundinnen, dann ein Liebespaar. Doch während Iva echte Gefühle entwickelt und sich mit Körper und Seele auf die neue Verbindung einlässt, bleibt für die locker-unverbindliche Hedi alles nur ein Spiel. Die leidenschaftliche Beziehung der beiden gerät ins Wanken, als Ivas Vater auftaucht und Hedis Interesse auf sich zieht. Hedi ist fasziniert von dem erfahrenen Mann, der ihr so viel Neues zu bieten hat, während Iva eifersüchtig außen vor bleibt. Ausgerechnet ihren Vater, den sie seit Jahren gemieden hat, weil er kein gutes Haar an ihr und ihrer Erziehung von Sofia lässt, zieht die Geliebte nun ihr selbst vor. Emotionale und moralische Spannungen bauen sich auf, als das Trio sich immer weiter in einem Netz aus Begehren, Schuld und Gefühlen verstrickt.

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Mi. 25.10., 19:30

ONE PLUS ONE – SYMPATHY FOR THE DEVIL

(englische OV)

Von Jean-Luc Godard, Großbritannien 1968, 104 Min.
Mit Mick Jagger, Keith Richards, Brian Jones

Filmmacher Jean-Luc Godard begleitet die Rolling Stones im Studio bei der Kreation ihres späteren Welthits "Sympathy For The Devil" und konterkariert diesen Prozess mit revolutionären Thesen der Black Panther und anderen Gegenbewegungen der späten 60er Jahre. Der Regisseur umkreist die Band während des Aufnahmeprozesses in den Olympic Sound Studios und gibt einen detaillierten Blick in die Entstehungsgeschichte.

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Fr. 27.10., 24:00

BICKELS

(teilweise hebräische OmU)

Von Heinz Emigholz, Deutschland / Israel 2015-2017, 92 Min.

Aufnahmen von 22 Bauwerken des Kibbutz-Baumeisters Samuel Bickels. Zweites Kapitel des Filmprojekts „Streetscapes“ von Heinz Emigholz.

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So. 29.10., 13:45

THE LOOK OF SILENCE

(indonesische OmU)

Dokumentarfilm von Joshua Oppenheimer Dänemark 2014, 103 Min.

Psychoanalytische Diskussion und Interpretation mit Birgit Pechmann und Ellen Rhode. In Kooperation mit dem Institut für Psychoanalyse der DPG Frankfurt

Über eine Million Menschenleben haben die grausamen Massaker gefordert, zu denen es zwischen 1965 und 1966 in Indonesien kam. Noch heute werden dort die rücksichtslosen Handlanger, die zahlreiche Leben ausradierten, wie Helden gefeiert. Sie haben im Namen der Regierung als Paramilitärs Jagd auf vermeintliche Kommunisten gemacht. Die Blutspur führt Regisseur Joshua Oppenheimer zu einem Ehepaar, dessen ältester Sohn den Paramilitärs zum Opfer gefallen ist und von dessen Tod sich die Eltern nie erholt haben. Der Bruder des Ermordeten, Adi, sucht die Menschen auf, die den Mord verschuldet haben. Dabei trifft er auf Menschen, die für ihre Taten nie zur Rechenschaft gezogen wurden und sich sogar mit diesen brüsten. Sie wohnen nicht weit weg von Adi, gehen in denselben Läden einkaufen. Durch seinen Beruf als Optiker kommt der Hinterbliebene mit den Mördern ins Gespräch und erfährt bis ins Detail, was seinem Bruder damals zugestoßen ist…

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Mi. 01.11., 20:00
Mi. 15.11., 20:00