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AB 26.11.2018

Kartenbestellung:

Tel 069 5970845 ab 19 Uhr

DER DOLMETSCHER – TLMOCNÍK

(teilweilse slowakische OmU)

Von Martin Sulik, Tschechische Republik / Österreich / Slowakei 2018, 113 Min.
Mit Peter Simonischek, Jiri Menzel, Zuzana Mauréry

Der 70-jährige Georg macht sich gemeinsam mit dem 80-jährigen Übersetzer Ali durch die Slowakei, um mehr über seinen Vater zu erfahren, der hier als SS-Offizier im Einsatz war – und etliche Menschen tötete. Ein nachdenkliches und unterhaltsames Roadmovie- über zwei unterschiedliche Männer, der eine Sohn eines Opfers, der andere Sohn eines Täters, die nach und nach ihre Seelenverwandtschaft entdecken.

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Termine

Do. 22.11. bis Di. 27.11., 18:00
Do. 29.11. bis Di. 04.12., 18:00

COLD WAR – DER BREITENGRAD DER LIEBE – ZIMNA WOJNA

(polnische OmU)

Von Pawel Pawlikowski, Polen / Großbritannien / Frankreich 2018, 87 Min.
Mit Joanna Kulig, Tomasz Kot, Agata Kulesza

Komponist Wiktor und seine Kollegin Irena reisen im Jahr 1949, zur Zeit des polnischen Wiederaufbaus, mit ihrem Tonbandgerät durch die Bergdörfer ihres Landes, um dort nach versteckten Gesangstalenten zu suchen. Die geeigneten Kandidaten laden sie in halb verfallenes herrschaftliches Anwesen ein, unter ihnen befindet sich auch die rebellische Zula, in die sich Wiktor verliebt. Bald steht Zula im Mittelpunkt eines von Wiktor gegründeten Ensembles, mit dem er Kunst und Kultur seines Landes wieder auf Vordermann bringen will. Doch als die Truppe mehr und mehr für politische Ziele eingespannt wird, reicht es Wiktor und er nutzt einen Auftritt in Ostberlin für die Flucht. Doch Zula, die eigentlich mit ihm fliehen wollte, erscheint nicht wie vereinbart und so treffen sich die beiden erst viele Jahre später in Paris wieder…

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Termine

Do. 22.11. bis Mi. 28.11., 20:00
So. 02.12., 12:00

MATANGI / MAYA / M.I.A.

(englische OmU)

Von Stephen Loveridge, USA / Großbritannien 2018, 90 Min.
Mit Maya Arulpragasam

Mathangi „Maya“ Arulpragasam alias M.I.A wird im Jahr 1975 in Sri Lanka geboren, als Kind des Begründers der Unabhängigkeitsbewegung tamilischen Minderheit. Als sie neun Jahre alt ist, flieht sie mit ihrer Mutter nach London, wo sie ihre ersten Schritte in Richtung ihrer Karriere als Musikerin macht. In seinem Dokumentarfilm „Matangi / Maya / M.I.A.“ zeichnet Regisseur Steve Loveridge ein Porträt der Rapperin und Sängerin, wobei er auf von M.I.A. selbst gedrehtes Archivmaterial zurückgreifen kann. In seinem Film geht Loveridge sowohl auf ihren kunterbunt gemischten Musikstil ein, der Elemente aus Hip-Hop, Dancehall, Grime, Electro, Pop, Funk, Asian Folk und vielen weitere Genres vereint, als auch auf ihre unangepasste und sehr politische Art. Denn M.I.A. testet immer wieder Grenzen aus und überschreitet diese auch gerne mal, provoziert und verheimlicht ihre politischen Einstellungen nicht.

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Termine

Do. 22.11. bis Di. 27.11., 21:45
Mi. 28.11., 18:00
Mi. 05.12., 21:45

SAUVAGE

(französische OmU)

Von Camille Vidal-Naquet, Frankreich 2018, 99 Minuten •
Mit Félix Maritaud, Éric Bernard, Nicolas Dibla, Philippe Ohrel •

Léo ist 22, lebt in Straßburg und verkauft seinen Körper. Nachts lässt er sich durch die Stadt treiben, tagsüber schläft er irgendwo für ein paar Stunden. Wenn es Ärger mit Freiern gibt, hilft ihm sein bester Freund Ahd. Aber der Partner, nach dem Léo sich sehnt, der Mann, in dessen Armen er einschlafen darf, kann Ahd nicht für ihn sein. Léos rastlose Suche geht immer weiter. Sein Herz schlägt wild dabei.
Der Debütfilm von Regisseur Camille Vidal-Naquet steht mit seiner zarten Rohheit in der stolzen Tradition der empfindsamen Stricherfilme von Patrice Chéreau („Der verführte Mann“), André Téchiné („Ich küsse nicht“), Gus Van Sant („My Private Idaho“) und Robin Campillo („Eastern Boys“). Für seine kompromisslose Darstellung eines jungen Mannes zwischen Verlorenheit, körperlicher Selbstausbeutung und einer unstillbarer Sehnsucht nach menschlicher Nähe wurde Léo- Darsteller Félix Maritaud („120 BPM“) bei dem Filmfestspielen in Cannes mit dem Rising Star Award der Louis Roederer Foundation ausgezeichnet und als neue Hoffnung des französischen Kinos gefeiert. Ein intensives, zutiefst berührendes Porträt.

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Mi. 28.11., 21:45

DIE ERBINNEN – LAS HEREDERAS

(spanische OmU)

Von Marcelo Martinessi, Paraguay / Deutschland / Uruguay / Norwegen / Brasilien / Frankreich 2018, 98 Min.
Mit Ana Brun, Margarita Irún, Ana Ivanova

Am Do. 29. 11. im Anschluss Filmgespräch mit Verena Lueken, Filmkritikerin und Holger Stern, Redakteur ZDF/Arte. Moderation: Margrit Frölich. Reihe Film des Monats in Kooperation mit der Jury der evangelischen Filmarbeit / epd film.

Die Geschichte zweier Frauen um die 60, die als Paar in einem bürgerlichen Viertel der paraguayischen Hauptstadt Asunción leben. Als Chiquita auf Grund von Schulden ins Gefängnis muss, beginnt für Chela ein zaghafter Befreiungsprozess. Mit ihrem alten Mercedes bietet sie einen Taxi-Service für die Nachbarschaft an. Das private Drama spiegelt die gesellschaftliche Entwicklung von Paraguay nach Jahren der Diktatur.

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Termine

Do. 29.11. bis Mi. 05.12., 20:00

ALEXANDER MCQUEEN – DER FILM

(englische OmU)

Von Ian Bonhôte, Peter Ettedgui, Großbritannien 2018, 111 Min.

1993 gründete der Modedesigner Alexander McQueen sein eigenes, nach ihm benanntes Modelabel und wirbelte spätestens damit die gesamte Branche gehört durcheinander. Seine Modeschauen sorgten für Aufsehen und Skandale und seine Designs schockierten das Publikum. In ihrem Dokumentarfilm „Alexander McQueen“ zeichnen die Regisseure Ian Bonhôte und Peter Ettedgui ein Porträt des aus dem Londoner East End stammenden McQueen und zeigen, wie er dank seines Ehrgeizes und seiner Instinkte zu einem der einflussreichsten Designer überhaupt wurde, bevor er dann im Jahr 2010 eines frühen Todes starb. Dabei greifen sie auf größtenteils unveröffentlichtes Archivmaterial zurück und führen Interviews mit McQueens Schwester Janet oder dem Designer Romeo Gigli. Die Musik steuert der Komponist Michael Nyman („Das Piano“) bei.

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Do. 29.11., 22:15
Fr. 30.11. bis Di. 04.12., 21:45
Mi. 05.12., 18:00

HANS BLUMENBERG – DER UNSICHTBARE PHILOSOPH

Von Christoph Rüter, Deutschland 2018, 102 Min.

Am 25.11. in Anwesenheit von Regisseur Christoph Rüter

In seinem Dokumentarfilm „Hans Blumenberg - Der unsichtbare Philosoph“ schickt Regisseur Christoph Rüter drei Spurensucher quer durch Deutschland, immer auf der Suche nach Hinweisen auf das Leben und Wirken des Philosophen Hans Blumenberg. Ausgangspunkt der Reise ist Blumenbergs Heimatstadt Lübeck, von dort geht es über Münster, Heidelberg, Marbach, Stuttgart, München bis nach Zürich. Während ihrer Reise sprechen die drei Spurensucher mit Menschen, die den 1996 verstorbenen Blumenberg kannten und tauschen sich mit ihnen über Blumenbergs Theorien aus. Der Philosoph beschäftigte sich hauptsächlich mit dem Kampf des Menschen gegen den Absolutismus der Wirklichkeit mit Hilfe seines Verstandes, das sogenannte „Abenteuer des Denkens“.

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So. 02.12., 14:00