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AB 07.12.2022

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VANDANA SHIVA – EIN LEBEN FÜR DIE ERDE

(englische OmU)

Dokumentarfilm von Camilla Denton Becket und James Becket, USA / Australien 2021, 79 Min.

Wie wurde die eigensinnige Tochter eines Waldhüters aus dem Himalaya zum schlimmsten Albtraum von Monsanto? In ihrem Dokumentarfilm erzählen die Filmemacher Camilla Denton Becket und James Becket die bemerkenswerte Lebensgeschichte der gandhistischen Öko-Aktivistin Dr. Vandana Shiva, wie sie sich gegen die Konzerngoliaths der industriellen Landwirtschaft behauptete, in der Bewegung für Ernährungsgerechtigkeit zur Berühmtheit aufstieg und einen internationalen Kreuzzug für Veränderungen inspirierte.

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Do. 01.12. bis Mi. 07.12., 18:00

SONNE

Von Kurdwin Ayub, Österreich 2022, 88 Min.
Mit Melinà Benli, Law Wallner, Maya Wopienka

Yesmin, Bella und Nati beschließen spontan, ein Burka-Musikvideo aufzunehmen. Yesmin ist eine Kurdin, Bella beschreibt sich als halbjugoslavisch und Nati „kommt aus Österreich“. Yesmins Vater findet das Video super und chauffiert die drei Mädels nun von einem muslimischen Fest zum nächsten. Das Trio wird berühmt und entwickelt schon bald unterschiedliche Sichtweisen auf Kultur und Familie...

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Do. 01.12. bis Mi. 07.12., 19:45
Do. 08.12. bis Sa. 10.12., 17:45
Mo. 12.12. bis Di. 13.12., 17:45

NEPTUNE FROST

(OmU)

Von Saul Williams und Anisia Uzeyman, Ruanda / USA 2021, 105 Min.
Mit Cheryl Isheja, Bertrand Ninteretse „Kaya Free“, Eliane Umuhire

Auf den Hügeln von Burundi bildet eine Gruppe entflohener Coltan-Minenarbeiter ein antikolonialistisches Computer-Hacker-Kollektiv. Von ihrem Lager in einer jenseitigen Elektroschrottdeponie aus versuchen sie, das autoritäre Regime zu übernehmen, das die natürlichen Ressourcen der Region - und ihre Menschen - ausbeutet. Als ein intersexueller Ausreißer und ein entflohener Coltan-Minenarbeiter durch kosmische Kräfte zueinanderfinden, löst ihre Verbindung Störungen in den größeren göttlichen Schaltkreisen aus. Schwankend zwischen den Seinszuständen – Vergangenheit und Gegenwart, Traum und Wachleben, kolonialisiert und frei, männlich und weiblich, Erinnerung und Vorahnung.

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Do. 01.12. bis Mi. 07.12., 21:30

WEISSES RAUSCHEN - WHITE NOISE

(englische OmU)

Von Noah Baumbach, USA 2022, 136 Min.
Mit Adam Driver, Greta Gerwig, Don Cheadle

Die USA Mitte der 1980er Jahre: Der Universitätsprofessor Jack Gladney wird weltweit für seine Hitler-Studien gefeiert. Aber obwohl es dafür eigentlich gar keinen Grund gibt, wird Jack von einer eigentlich unerklärlichen Todesangst geplagt. Ganz ähnlich geht es auch seiner bereits vierten Ehefrau Babbette, die sich die ganze Zeit heimlich geheimnisvolle Pillen einschmeißt. Als in der Nähe ein Tankzug verunglückt und sich eine riesige schwarze Wolke bildet, versucht Jack, seine Familie mit rationalen Argumenten so lange es geht davor zu bewahren, in Panik zu verfallen. Aber irgendwann geht es nicht mehr anders und die Familie ergreift wie all ihre Nachbarn Hals über Kopf die Flucht vor dem offenbar schwer toxischen Himmelsgebilde…

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Do. 08.12. bis Sa. 10.12., 19:30
So. 11.12., 20:30
Mo. 12.12. bis Di. 13.12., 19:30
Do. 15.12. bis Mi. 21.12., 19:45
Do. 22.12. bis Fr. 23.12., 21:45
Di. 27.12. bis Mi. 28.12., 21:45

IRRLICHT

(portugiesische OmU)

Von João Pedro Rodrigues, Portugal / Frankreich 2022, 67 Min.

Man schreibt das Jahr 2069. Auf dem Sterbebett erinnert sich der ehrwürdige Regent Alfredo, König ohne Krone, an seine ausschweifende Jugend als Feuerwehr-Azubi. Die Begegnung mit seinem Ausbilder Afonso entzündete damals eine leidenschaftliche Liebe – und den gemeinsamen Willen, den gesellschaftlichen Status quo zu verändern.

Der neue Filme des portugiesischen Kultregisseurs João Pedro Rodrigues („O Fantasma“, „Der Ornithologe“) ist eine wunderbar wilde und perfekt choreografierte Mischung aus Musical, Folklore und queerer Erweckungsgeschichte im Zeichen des Umweltschutzes – also ganz großes Kino!

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Do. 08.12. bis Sa. 10.12., 22:00
Mo. 12.12. bis Di. 13.12., 22:00
Mi. 14.12., 21:45

ELFRIEDE JELINEK – DIE SPRACHE VON DER LEINE LASSEN

Dokumentarfilm von Claudia Müller, Deutschland / Österreich 2022, 96 Min.
Mit Sandra Hüller, Sophie Rois, Stefanie Reinsperger

Elfriede Jelinek zählt zu den kontroversesten Schriftstellerinnen ihrer Zeit. Sie ist Gegenstand vieler wüsten Beleidigungen und erfährt dennoch im gleichen Maße viel Bewunderung und Anerkennung. Dementsprechend hat sie mittlerweile fast alle Auszeichnungen erhalten, die die Literaturwelt zu vergeben hat. Claudia Müller taucht in ihrem Dokumentarfilm in das Leben von Elfriede Jelinek ein und nimmt dafür ihre Biografie als Ausgangspunkt.

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So. 11.12., 12:00

EINE FRAU

Von Jeanine Meerapfel, Deutschland 2021, 104 Min.

Die Mutter der Filmemacherin Jeanine Meerapfel lebte ein bewegtes Leben. Meerapfel versucht anhand der Lebensstationen das Leben ihrer Mutter Stück für Stück wieder zusammenzusetzen. Ihre Reise führt sie vom Burgund ins Elsass, von dort nach Deutschland, Holland und schließlich nach Argentinien. Dabei will die Regisseurin verstehen, was es für eine Frau bedeutet, ihre eigenen Eltern zu verlieren, eine eigene Familie zu gründen, um anschließend allein zu bleiben?

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So. 11.12., 14:00
So. 18.12., 14:00

BELLEVILLE. BELLE ET REBELLE

(französische OmU)

Dokumentarfilm von Daniela Abke, Deutschland / Frankreich 2021, 98 Min.

In Anwesenheit von Regisseurin Daniela Abke und den Protagonisten Joseph Pantaleo, Riton La Manivelle undMielle. Eine Kooperation mit Kulturhaus Frankfurt und Institut Francais.
Minelle, die Sängerin und Robert Bober, der Schriftsteller, einst Truffauts Regieassistent, treffen sich im "Le Vieux Belleville". Auch der baskische Anarchist Lucio ist Stammgast in dem kleinen Restaurant, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. In diesem Ort und in den Erinnerungen der Stammgäste und ihren Liedern, die von Liebe und Kampf erzählen, manifestiert sich die Seele von Belleville, aber auch des alten Paris.

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So. 11.12., 18:00
So. 18.12., 12:00

ROBIN BANK

(spanisch / katalanische OmU)

Dokumentarfilm von Anna Giralt Gris, Spanien / Deutschland 2022, 83 Min.

Mit anschließendem Gespräch. In Kooperation mit attac.
Enric Duran hat während der Finanzkrise 2008 etwas Unglaubliches geschafft: Bei verschiedenen Banken erschlich er sich Kredite von insgesamt einer halben Million Euro, finanzierte damit soziale Projekte, zahlte die Darlehen aber nie zurück. Anschließend tauchte er unter und lebt seitdem im Exil. Mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft und 16 Banken fordern eine Haftstrafe für den Robin Hood. Die Filmemacherin Anna Giralt Gris konnte Robin Bank aufspüren und hat seine Geschichte zusammengefasst.

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Mi. 14.12., 17:30

SO DAMN EASY GOING

(schwedische OmU)

Von Christoffer Sandler, Schweden / Norwegen 2021, 91 Min.

In Joanas Kopf dreht eine Achtbahnfahrt wilde Loopings, alles ist ständig in Bewegung. Medizinisch gesagt: Sie hat ADHS. Kurzfristig helfen unverbindlicher Sex mit ihrem Mitschüler Matheus, Schwimmen im Pool und vor allem ihre Medikamente. Doch als die ausgehen und ihr arbeitsloser Vater auch nicht helfen kann, muss Joana kreativ werden, um selbst an Geld zu kommen. Mitten im Chaos steht plötzlich eine neue Klassenkameradin vor ihr, die coole und selbstbewusste Audrey. Und Joana hat nicht mehr nur blitzende Gedanken, sondern auch ein wild pochendes Herz.
In seinem Film lässt uns der schwedische Regisseur Christoffer Sandler mit viel Humor und leuchtenden Bildern in die besondere Erfahrungswelt seiner Hauptfigur eintauchen. „So Damn Easy Going“ erzählt von einer ersten Liebe, bei der mit größter Intensivität auf einen Schlag alles zur Ruhe kommt. Ein bittersüßer romantischer Coming-of-Age-Film, ausgezeichnet mit dem QueerScope-Debütfilmpreis 2022.

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Mi. 14.12., 20:00

DREI WINTER

(teilweise schweizerdeutsche OmU)

Von Michael Koch, Schweiz / Deutschland 2022, 137 Min.
Mit Michèle Brand, Simon Wisler, Josef Aschwanden

Marco stammt ursprünglich nicht aus den Schweizer Bergen, hat es aber dank harter Arbeit bei dem Bauern Alois trotzdem geschafft, sich einen Platz in der Gesellschaft in einem kleinen Bergdorf zu erkämpfen. Dort lernt er auch Anna kennen, die eine Tochter aus einer vorherigen Beziehung hat. Die beiden heiraten und sind glücklich, doch bald drohen Marcos Wutausbrüche alles zu gefährden...

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Do. 15.12. bis Di. 20.12., 17:15

MEDUSA

(portugiesische OmU)

von Anita Rocha da Silveira, Brasilien 2021, 127 Min.
Mit Mari Oliveira, Lara Tremouroux, Joana Medeiros

Mariana ist eine junge Frau, die zu einer Gruppe namens Las Preciosas gehört, die die Reden eines extremen Pastors unterstützt und motiviert. Doch das ist nicht die einzige Gruppe, an der sie teilnimmt: Mariana bildet auch eine Mädchenbande, die nachts mit Masken loszieht, um alle Frauen zu verprügeln und anzugreifen, die sie für Sünderinnen oder Feministinnen halten, und entstellt deren Gesichter so lange, bis sie um Vergebung für ihre Sünden bitten und behaupten, sich zu bessern, indem sie dem Wort des Herrn folgen. Als sie herausfinden, dass sich ein weiblicher Prominenter in einer nahe gelegenen Klinik versteckt hält, setzt Mariana alles daran, die Klinik zu infiltrieren und die Frau öffentlich bloßzustellen. Doch sobald sie in der Einrichtung ist, lässt sie sich auf die Patienten ein, von denen die meisten Opfer von Hassverbrechen sind, und stellt ihren eigenen Glauben in Frage.

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Do. 15.12. bis Mi. 21.12., 22:15

KURZFILMTAG: UKRAINIAN SHORTS DEEP INTO REALITY (OmeU)

(OmeU)

7 Kurzfilme des Ukrainischen Filmfestivals Berlin, 95 Min.

ANNA
Von Dekel Berenson, Ukraine 2019, 15 Min.
Anna, eine alleinerziehende Mutter mittleren Alters, lebt in einer kleinen Industriestadt im Osten der Ukraine. Sie arbeitet in einem fleischverarbeitenden Betrieb, lebt in einer heruntergekommenen Wohnung und träumt von einem besseren Leben für sich und ihre Tochter. Verzweifelt auf Veränderung hoffend, lockt sie eine Radiowerbung zu einer Party, die für ausländische Männer organisiert wird, die auf der Suche nach Liebe durch das Land touren.

MUTE
Von Kyrylo Zemlyanyi, Ukraine 2019, 11 Min.
Iwan wünscht sich nichts sehnlicher, als Schauspieler zu werden. Er nimmt Schauspielunterricht und bereitet sich darauf vor, sich an der Schauspielschule zu bewerben. Aber es gibt ein großes Problem. Er kann nicht sprechen. Wird dieser Junge seine Träume verwirklichen können?

THE CORD
Von Olexandr Bubnov, Ukraine 2018, 7 Min.
In diesem Film geht es um blinde mütterliche Liebe, um Überfürsorge, die den Sohn nicht zu einem Mann heranwachsen lässt, sondern sein inneres Kind für lange Zeit hilflos und infantil bleiben lässt.

TILIA
Von Tetiana Usova, Ukraine 2020, 18 Min.
Kann man seinem eigenen Gedächtnis trauen? Wenn alle Fotos zerstört sind, wird nur die Lindenblüte die Erinnerung an einen geliebten Menschen bewahren.

THE CARPET
Von Natasha Kyselova, Ukraine 2020, 20 Min.
Der Teenager Tolik lebt mit seiner Mutter am Asowschen Meer, nahe der Frontlinie des russischen Überfalls. Jeden Tag bittet sie ihn vergeblich, den Teppich zu waschen. Er aber hat mit seinen Freunden mit dem Fischverkauf zu tun. Außerdem verliebt er sich in eine junge Frau und hilft ihr mit ihrem Baby. Durch all diese lebenswichtigen Schwierigkeiten merkt niemand, wie der Krieg kommt.

THE SURROGATE
Von Stas Santimov, Ukraine 2020, 6 Min.
Ein Mann zerstört das Nest einer unbekannten, unheimlichen Kreatur. Aber es ist nicht die schrecklichste Kreatur, der er heute Abend begegnen wird.

SAVE ME, DOCTOR!
Von Dmytro Hreshko, Ukraine 2020, 19 Min.
Der Film erzählt von der Arbeit eines Ambulanzteams in den Neujahrsferien in Kyjiw: ein Arzt, ein Sanitäter und ein Fahrer, und die Herausforderungen und Patienten, denen sie während ihrer Arbeitsschicht begegnen.

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Mi. 21.12., 18:00

EO

(polnische OmU)

Von Jerzy Skolimowski, Polen / Italien 2022, 89 Min.
Mit Sandra Drzymalska, Tomasz Organek, Mateusz Kosciukiewicz

Die Welt ist ein geheimnisvoller Ort, wenn man sie mit den Augen eines Tieres betrachtet. Balthazar ist ein grauer Esel mit melancholischen Augen und begegnet auf seinem Lebensweg guten und schlechten Menschen, erlebt Freude und Schmerz, erträgt das Glücksrad, das sein Glück in Unglück und seine Verzweiflung in unerwartete Glückseligkeit verwandelt. Doch nicht einmal für einen Moment verliert er seine Unschuld.
Eine Hommage und Neuinterpretation von Robert Bressons „Zum Beispiel Balthasar“.

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Do. 22.12. bis Fr. 23.12., 17:45
Di. 27.12. bis Mi. 28.12., 17:45

FRIEDEN, LIEBE UND DEATH METAL – UN ANO, UNA NOCHE

(spanisch / französische OmU)

Von Isaki Lacuesta, Spanien / Frankreich 2022, 120 Min.
Mit Nahuel Perez Biscayart, Noémie Merlant, Quim Gutiérrez

Das Pärchen Céline und Ramón befindet sich auf einem Konzert im Pariser Bataclan, als als Terroristen dort am 13. November 2015 einen Anschlag verüben und zahlreiche Menschen ermorden. Den beiden gelingt es, sich getrennt voneinander im Backstage-Bereich zu verstecken und so die schreckliche Nacht zu überleben. In der Zeit danach kämpfen beide darum, wieder zurück ins Leben zu finden. Céline stürzt sich in den Alltag, doch Ramón kann die Vergangenheit nicht so leicht abschließen...

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Do. 22.12. bis Fr. 23.12., 19:30
Di. 27.12. bis Mi. 28.12., 19:30