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AB 03.03.2020

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Tel 069 5970845 ab 19 Uhr

LOOKING AT THE STARS – OLHANDO PARA AS ESTRELAS

(portugiesische OmU)

Von Alexandre Peralta, Brasilien 2016, 90 Min.

Die Brasilianerin Fernanda Bianchini führt mitten im Herzen São Paulos eine ganz besondere Ballettschule. Jeder der Schüler, der dort Ballett lernt, ist blind. Doch eigentlich unterscheidet sie oberflächig nichts von ihren sehenden Kollegen. Genau so wie sie, sind sie diszipliniert, unerschrocken und voller Mut. Fernandas Ballettschule ist noch immer das erste und einzige Studio für Blinde weltweit und natürlich lernen Sehende Menschen ganz anders Ballett als Blinde. Wo bei den einen vor allem Blut, Schweiß und Tränen laufen, zählen bei Fernanda vor allem das Gehör, Berührungen und Mut. Fernandas ehemalige Schülerin Geyza ist seit ihrem 9. Lebensjahr blind und nun Primaballerina und Ballettlehrerin an Fernandas Schule. Wenn Geyza tanzt, bemerkt man nicht, dass sie nichts sehen kann. Auch, dass sie im Alltag oft mit Unsicherheiten zu kämpfen hat, ist nicht zu spüren. Auf der Bühne ist sie eine unabhängige und freie Frau. Damit ist sie auch ein großes Vorbild für die 14-jährige Thalia. Sie wird in der Schule oft gehänselt und findet kaum Anschluss. Doch dank der Tanzschule wird sie immer selbstbewusster und hat Freunde gefunden.

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Do. 27.02. bis Mi. 04.03., 18:00

TOMMASO UND DER TANZ DER GEISTER

(OmU: italienisch / englisch)

Von Abel Ferrara, Italien / Großbritannien / USA 2019, 118 Min.
Mit Willem Dafoe, Anna Ferrara, Christina Chiriac

Tommasos bisheriges Leben drehte sich vor allem um sich und seine Kunst. Nun konzentriert sich der Amerikaner auf sein Dasein als Ehemann und Familienvater und lebt mit seiner dreijährigen Tochter Dee Dee und seiner Frau Nikki in Rom. Anstelle eines aufregenden Lebens am Puls der Zeit treten Italienischunterricht, Yoga-Kurse und Ausflüge zum Spielplatz. Wo er sich früher ganz dem Künstlerleben widmen konnte und Verantwortlichkeiten nicht auf seiner Agenda standen, müssen nun Einkäufe erledigt, für die Familie gekocht, Schlafenszeiten eingehalten und Beziehungsprobleme gelöst werden. Neben diesem strammen Plan als Hausmann lässt es sich Tommaso dennoch nicht nehmen, weiterhin künstlerisch tätig zu sein, und gibt anderen interessierten Schülern Schauspielunterricht, meditiert und dreht mitten in der Nacht einen Film. Doch das ist ihm nicht genug. Tief im Inneren vermisst Tommaso sein altes Leben und hadert mit sich – doch zugeben will er es nicht. Als die Albträume zunehmen kann er sich dieser Einsicht nicht mehr entziehen.

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Do. 27.02. bis Mi. 04.03., 19:45

WEISSER WEISSER TAG –HVITUR, HVITUR DAGUR

(isländische OmU)

Von Hlynur Palmason, Island / Dänemark / Schweden 2019, 109 Min.
Mit Ingvar Eggert Sigurdsson, Ida Mekkin Hlynsdottir, Hilmir Snaer Gudnason

In einer kleinen, sehr abgelegen Stadt in Island vermutet der beurlaubte Polizeikommissar Ingimundur, dass sein Nachbar Olgeir hinter sienem Rücken eine Affäre mit seiner heiß geliebten Frau hatte, die kürzlich bei einem tragischen Autounfall ums Leben gekommen ist. Seine Suche nach der Wahrheit wird zur Obsession, denn Realität, Angst, Wut, Schmerz und Fantasie verschwimmen immer mehr zu einem einzigen Wahn, der ihn antreibt, blutige Rache zu nehmen und Beweise für die vermeintliche Affäre zu finden. Irgendwann schleicht sich sogar der verstörende Gedanke in seinen Kopf, der Tod seiner Frau könnte aus irgendeinem sinistren Grund von langer Hand geplant worden sein. Steckt vielleicht Olgeir dahinter, um seinen Seitensprung zu vertuschen? Ingimundurs Angst, betrogen worden zu sein, gefährdet bald nicht nur ihn selbst, sondern auch seine geliebten Kinder...

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Do. 27.02. bis Mi. 04.03., 22:00

PARIS CALLIGRAMMES

(teilweise französische OmU)

Von Ulrike Ottinger, Deutschland / Frankreich 2020, 129 Min.

In den 1960er Jahren lebte Ulrike Ottinger, damals noch eine junge Malerin, in Paris. Nun blickt die Filmemacherin darauf zurück, verwebt dabei die Erinnerungen an die Pariser Bohème und die gravierenden sozialen, politischen und kulturellen Umbrüche der Zeit zu einem filmischen „Figurengedicht“, in dessen Zentrum die Stadt selbst steht – mit all ihren Straßen, Stadtvierteln, Buchläden, Kinos, aber auch ihren Künstlerinnen, Schriftstellern und Intellektuellen. Dabei verknüpft sie Archivmaterial mit eigenen künstlerischen und filmischen Arbeiten.
Frisch von der Berlinale 2020!

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Do. 05.03. bis Mi. 11.03., 17:30
So. 15.03., 11:30
So. 22.03., 11:30
So. 29.03., 11:30

FÜR SAMA

(arabische / englische OmU)

Von Waad al-Kateab und Edward Watts, Großbritannien / Syrien 2019, 95 Min.

Am Fr. 06.03. mit anschließendem Filmgespräch mit Till Küster, medico international. Moderation Dr. Margrit Frölich, Vorsitzende der evangelischen Filmjury. In der Reihe Film des Monats der Jury der evangelischen Filmarbeit.

Waad Al-Kateab lebt zusammen mit Samas Vater Hamza, einem Arzt, der im letzten funktionierenden Krankenhaus im von Rebellen besetzten Aleppo arbeitet. Die Stadt ist umzingelt und wird täglich vom syrischen Regime und der russischen Luftwaffe bombardiert, sodass die junge Mutter befürchten muss, jeden Moment getötet zu werden. Sie filmt eine Nachricht an ihre einjährige Tochter, um zu erklären, wer ihre Eltern waren, wofür sie kämpften und warum Sama auf die Welt kam – eine Aufnahme, falls Waad nicht überleben wird. Das erste Lebensjahr von Sama wird das letzte Jahr im Kampf um die Stadt sein, eine Zeit der von unvorstellbarer Dunkelheit. Das Regime und seine Verbündeten greifen auf jede erdenkliche Gräueltat zurück, um die Rebellen zu vernichten. Hamzas Krankenhaus wird bombardiert. Sie werden belagert und sind Zeugen von Angriffen durch Chlorgas, Streu- und Fassbomben, Massaker an Frauen und Kindern. Trotzdem haben Waad und Hamza Freude an der Elternschaft und erleben die ersten Wochen im Leben ihrer kleinen Tochter voller Spaß und Lachen. Sie gibt ihnen die Kraft, die letzte Rebellenbande zu ertragen. Schließlich werden sie überwältigt und ins Exil gezwungen...

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Do. 05.03. bis Mi. 11.03., 20:00
Do. 12.03. bis Mi. 18.03., 18:00

DIE FARBE AUS DEM ALL – COLOR OUT OF SPACE

(englische OmU)

Von Richard Stanley, USA / Malaysia / Portugal 2019, 113 Min.
Mit Nicolas Cage, Q’Orianka Kilcher, Joely Richardson

Auf einer abgelegenen Farm in New England wollen Nathan und Theresa Gardner dem Trubel des 21. Jahrhunderts entkommen. Mit dem Umzug und dem Aufbau eines neuen Lebens haben sie bereits alle Hände voll zu tun, doch dann stürzt auch noch ein Meteorit auf ihrem Grundstück ab. Dieser bohrt sich in die Erde und rund um das Gestein nimmt das Leben plötzlich seltsame Farben an. Doch damit nicht genug: Jede Lebensform, die mit dem Meteoriten in Berührung kommt, mutiert… so auch die Familienmitglieder selbst. Für die Gardners beginnt ein Albtraum in schillernden Farben, ein verzweifelter Kampf gegen ein mysteriöses Etwas aus einer anderen Welt und gegen den Wahnsinn, der dadurch verbreitet wird.

Verfilmung der Sci-Fi-Kurzgeschichte „Die Farbe aus dem All“ von H.P. Lovecraft.

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Do. 05.03., 22:00
Fr. 06.03., 22:30
Sa. 07.03. bis Mi. 11.03., 22:00

VARDA PAR AGNÈS

(französische OmU)

Von Agnès Varda und Didier Rouget, Frankreich 2019, 116 Min.

Bevor Agnès Varda, die mit Werken wie „Cléo – Mittwoch zwischen 5 und 7“ die französische Nouvelle Vague geprägt hat wie keine zweite Filmemacherin, am 29. März 2019 in Paris im Alter von 90 Jahren an Krebs verstorben ist, tourte sie um die Welt, um vor Publikum über ihre Arbeit als Regisseurin, Fotografin und Installations-Künstlerin zu sprechen. Sie selbst hat diese Auftritte anschließend zu dem Dokumentarfilm „Varda by Agnès“ verarbeitet, in dem sie ihre sieben Dekaden umspannende Karriere nicht chronologisch abarbeitet, sondern mit allerlei liebenswerten, verschrobenen und erhellenden Anekdoten munter zwischen den Jahrzehnten und Kunstdisziplinen hin und her springt. Nachdem sie bereits 2008 mit „Die Strände von Agnès“ ein ganz persönliches Selbstporträt abgeliefert hat, folgt mit „Varda by Agnès“ nun noch ein ebenso persönliches Porträt des eigenen künstlerischen Lebenswerks.

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So. 08.03., 11:45

JENSEITS DES SICHTBAREN – HILMA AF KLINT

(teilweise OmU: englisch / schwedisch)

Von Halina Dyrschka, Deutschland 2018, 98 Min.

Seit 100 Jahren war man der festen Annahme, dass Künstler wie Kandinsky, Mondrian oder Malewitsch zu den Mitbegründern der Abstrakten Kunst gehören. Doch in den 1980ern stellte sich heraus, dass Hilma af Klint bereits 1906 ihr erstes abstraktes Werk schuf – lange vor den Superstars der Szene. Im Laufe ihrer unbekannten Karriere malte die Schwedin weitere 1.200 Bilder, die sie zeitlebens nicht ausstellte. Mit ihrem Tod verfügte sie, dass dies erst frühestens 20 Jahre nach ihrem Tod geschehen dürfe. So wurden ihre Werke erst in den 80er-Jahren weltbekannt. Die Filmemacherin Halina Dyrschka versucht sich der Künstlerin in ihrem Dokumentarfilm cineastisch anzunähern.

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So. 08.03., 14:00
So. 15.03., 14:00
So. 22.03., 14:00

DIE PERFEKTE KANDITATIN

(arabische OmU)

Von Haifaa Al-Mansour, Deutschland / Saudi Arabien 2019, 105 Min.
Mit Mila Alzahrani, Dae Al Hilali, Nourah Al Awad

Dr. Maryam arbeitet als Ärztin in einem Krankenhaus einer Kleinstadt in der saudi-arabischen Provinz Riyadh. Allerdings wird es dort zunehmend schwerer die Patienten zu behandeln – und zwar nicht in erster Linie, weil sich immer wieder männliche Patienten weigern, sich von einer weiblichen Ärztin untersuchen zu lassen, sondern vor allem, weil die Zufahrt zum Krankenhaus aus einem Sandweg besteht, der bei Regen so matschig wird, dass ihn die Krankenwagen nicht mehr passieren können, ohne feststecken zu bleiben. Als Maryam eine medizinische Konferenz in Dubai besuchen will, wird sie am Flughafen nicht in den Flieger gelassen, weil man dazu die Unterschrift eines männlichen Vormundes braucht. Da ihr Vater, ein Musiker, gerade auf Tour ist, wendet sich Maryam an ihren politisch aktiven Cousin Rashid, der gerade zufällig nach Kandidaten für das Amt des Gemeinderat-Vorstands sucht. Maryam beschließt kurzerhand, selbst für das Amt zu kandidieren, schließlich könnte sie dann auch endlich etwas an der matschigen Zufahrt zum Krankenhaus ändern. Aber natürlich gibt es da eine Menge Widerstände in dem Land, in dem Frauen überhaupt erst seit 2018 an das Steuer eines Autos dürfen…

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Do. 12.03. bis Di. 17.03., 20:00
Do. 19.03. bis Mi. 25.03., 20:00

NEW YORK – DIE WELT VOR DEINEN FÜSSEN

(englische OmU)

Von Jeremy Workman, USA 2019, 95 Min.

Über acht Jahre lang hat Matt Green jeden Block in New York City besucht und dabei eine Strecke von 15.000 Kilometern zurückgelegt. Das entspricht ungefähr der Entfernung zwischen Deutschland und Australien. Doch diese Strecke nur in einer Stadt zurückzulegen, ist eine ganz andere Dimension. Matts Mission hat ihn auch viel gekostet: Seinen gut bezahlten Job als Ingenieur hat er aufgegeben, seine Beziehung ging in die Brüche und eine eigene Wohnung hat er auch nicht mehr. Wenn man so lange auf den Straßen New Yorks unterwegs ist, bekommt man einen ganz anderen Blick für seine Umgebung. Der Filmemacher Jeremy Workman ist mit Matt befreundet und überredete seinen Freund dazu, ihn mit einer Kamera zu begleiten. Gemeinsam erkundeten sie den Big Apple und lernten dabei die Stadt aus einem ganz neuen Blickwinkel kennen.

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Do. 12.03. bis Mi. 18.03., 22:00

ALS WIR TANZTEN

(georgische OmU)

Von Levan Akin, Georgien / Schweden 2019, 106 Min.
Mit Levan Gelbakhiani, Bachi Valishvili, Ana Javakishvili, Giorgi Tsereteli

Merab ist Student an der Akademie des Georgischen Nationalballetts in Tiflis. Sein größter Traum ist es, professioneller Tänzer zu werden. Als Irakli neu in die Klasse kommt, sieht Merab in ihm zunächst einen ernstzunehmenden Rivalen auf den ersehnten Platz im festen Ensemble. Aus der Konkurrenz wird bald ein immer stärkeres Begehren. Doch im homophoben Umfeld der Schule, in der konservative Vorstellungen von Männlichkeit hochgehalten werden, wird von den beiden erwartet, dass sie ihre Liebe geheim halten.
Das mitreißende Liebes- und Tanzdrama des schwedischen Regisseurs Levan Akin wurde in Cannes als Entdeckung gefeiert und seitdem vielfach ausgezeichnet, unter anderem in vier Kategorien beim Schwedischen Filmpreis Guldbaggen. Der Queer-Feindlichkeit, die in Georgien erschreckend weit verbreitet ist, hält der Regisseur, dessen Familie selbst aus dem Land stammt, eine entschiedene Feier von nicht-heterosexueller Liebe entgegen. Hauptdarsteller Levan Gelbakhiani, einer der European Shooting Stars der Berlinale 2020, wurde für sein ergreifendes Spiel mit Preisen überhäuft und war für den Europäischen Filmpreis nominiert.

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Mi. 18.03., 20:00

ÜBER DIE UNENDLICHKEIT - OM DET OÄNDLIGA

(schwedische OmU)

Von Roy Andersson, Schweden / Deutschland / Norwegen 2019, 73 Min.
Mit Martin Serner, Tatiana Delaunay, Anders Hellström

„Über die Unendlichkeit“ erzählt eine Vielzahl kleiner Geschichten: Ein Priester, der seinen Glauben verloren hat, wird von seinem Arzt und dessen Sprechstundenhilfe unsanft vor die Tür gesetzt, weil der Arzt noch den Bus erwischen will. In einem Bus sitzt ein weinender Mann, während die Fahrgäste um ihn herum darüber diskutieren, ob man in der Öffentlichkeit einfach so seinen Gefühlen freien Lauf lassen darf. Ein Vater ist mit seiner Tochter auf dem Weg zu einer Geburtstagsfeier und bindet ihr die Schuhe. Über den Ruinen des vom Zweiten Weltkrieg zerstörten Köln fliegen ein Mann und eine Frau engelsgleich durch die Luft. Und viele weitere...

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Do. 19.03. bis So. 22.03., 20:00
Di. 24.03. bis Mi. 25.03., 20:00
Do. 26.03. bis Mi. 01.04., 18:00

SIBERIA

Von Abel Ferrara, Italien / Deutschland / Mexico 2020, 92 Min.
Mit Willem Dafoe, Cristina Chiriac, Anna Ferrara

Clint hat in seinem Leben schon viel erlebt, fast schon zu viel. Der gebrochene Mann will mit seinem alten Leben abschließen und zieht sich dafür in eine einsame Hütte in den Bergen zurück. Der Einsiedler betreibt dort ein kleines Café, in das sich nur selten jemand verirrt und seine selbst gewählte Isolation aufbricht. Doch selbst in dieser Einöde fällt es Clint schwer, zur Ruhe zu kommen. An einem besonders dunklen Abend hält er es schließlich nicht mehr aus und begibt sich mithilfe seines Hundeschlittens auf eine Reise, um seine Dämonen zu bekämpfen und sich mit seinen Träumen, Erinnerungen und Visionen zu konfrontieren.

Frisch von der Berlinale 2020!

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Do. 19.03. bis So. 22.03., 21:30
Mo. 23.03., 22:15
Di. 24.03. bis Mi. 25.03., 21:30
Do. 26.03. bis Mi. 01.04., 21:15

BROT

Von Harald Friedl, Deutschland 2019, 94 Min.

Preview mit anschließendem Filmgespräch mit Regisseur Harald Friedl und der Kaiser Biobäckerei

Obwohl Brot aus so einfach Zutaten besteht, ist aus dem einfachen, aber guten Lebensmittel ein Produkt geworden, das vielfältiger kaum sein könnte. Der Filmemacher Harald Friedl führt Gespräche mit Bäckern aus kleinen Familienbetrieben, aber auch mit Vorständen großer Bäckereibetriebe. Wie sehen diese Menschen die Zukunft des Brotes?

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Mo. 23.03., 20:00

UNDINE

Von Christian Petzold, Deutschland / Frankreich 2019, 92 Min.
Mit Paula Beer, Jacob Matschenz, Franz Rogowski

Die Historikerin Undine gibt Stadtführungen in Berlin. Als sich ihr Freund von ihr trennt, um mit einer anderen Frau zu leben, nimmt das Unheil seinen Lauf: Ein Fluch besagt, dass Undine den Mann, der sie verrät, töten und danach in das Wasser zurückkehren soll, aus dem sie einst gerufen wurde. Doch anders als die Sagenfigur wehrt sich die moderne Undine gegen das ihr auferlegte Schicksal. Sie will niemanden umbringen und auch nicht einfach gehen. Just in dem Augenblick, als der Verrat an Undine geschieht, erscheint Christoph auf der Bildfläche und für sie ist es Liebe auf den ersten Blick. Der Industrietaucher will ihr seine Welt zeigen – die sie aber schon längst kennt.

Frisch von der Berlinale 2020!



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Do. 26.03. bis Mi. 01.04., 19:30

BODY OF TRUTH

Von Evelyn Schels, Deutschland / Schweiz 2019, 96 Min.

Die Filmemacherin Evelyn Schels begleitet in ihrem Dokumentarfilm die serbische Performance-Künstlerin Marina Abramovi?, die israelische Installationskünstlerin Sigalit Landau, die deutsche Foto-Künstlerin Katharina Sieverding und die iranische Film- und Fotokünstlerin Shirin Neshat bei ihrer Arbeit. In ihrer Heimat erlebten sie einst den Krieg, gesellschaftliche Konflikte, erfuhren Gewalt und Unterdrückung. All diese Erlebnisse fließen in ihre Werke ein, die aber nicht auf Leinwand gemalt werden. Das Ausdrucksmittel für ihre Kunst ist ihr eigener Körper.

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So. 29.03., 14:00