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AB 23.08.2018

Kartenbestellung:

Tel 069 5970845 ab 19 Uhr

RARA

(spanische OmU)

Von Pepa San Martin, Argentinien / Chile 2018, 86 Min.
Mit Julia Lübbert, Emilia Ossandon, Mariana Loyola

Sara ist fast 13 und kommt langsam in das Alter, in dem sich ihre Gedanken um die erste Liebe und beste Freundinnen drehen und die Schulleistungen auch mal ein wenig darunter leiden können. Die Tatsache, dass ihre Mutter Paula seit der Trennung von ihrem Vater mit einer Frau zusammenlebt, ist für das pubertierende Mädchen dagegen kein Problem. Gemeinsam mit Saras kleiner Schwester Cata sind sie eine ganz normale Patchwork-Familie der oberen Mittelschicht. Doch für Saras Umfeld scheint die Situation nicht ganz so selbstverständlich zu sein und auch ihr Vater entwickelt langsam Bedenken, ob das Zusammenwohnen mit zwei Frauen gesund für seine Töchter ist. Aus Sorge leitet er schließlich rechtliche Schritte ein, die die zuvor größtenteils intakte Welt der Kinder erschüttern.

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Do. 23.08., 18:00

LEBENSZEICHEN – JÜDISCHSEIN IN BERLIN

Von Alexa Karolinski, Deutschland / USA 2018, 83 Min.

Do. 23. 08. In Anwesenheit von Regisseurin Alexa Karolinski

Klappernde Teller, mit denen der Tisch für das Rosh-Hashanah-Fest gedeckt wird. Das hell erleuchtete Haus einer alten jüdischen Dame, die den Krieg in einem dunklen Bunker überlebt hat. Eine Gruppe von Freundinnen, die den Garten der Liebermann-Villa pflegen…
Die Regisseurin ist im heutigen Berlin auf Spurensuche gegangen und folgt den vielgestaltigen Lebenszeichen, Ritualen und Gewohnheiten: Ein vielstimmiges Porträt jüdischer Geschichte(n). Nach „Oma & Bella“ der zweite Teil der geplanten Trilogie.

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Do. 23.08., 20:00
Fr. 24.08. bis Mi. 29.08., 18:00

SILVANA

(schwedische OmU)

Von Mika Gustafson und Olivia Kastebring, Schweden 2017, 91 Min.

Dokumentation über die schwedische Hip-Hop-Künstlerin Silvana Imam. Silvana hat litauische und syrische Wurzeln und kämpft mit ihren kompromisslosen Texten gegen Unterdrückung an und setzt sich für Feminismus und Gleichberechtigung ein. In ihrem gleichnamigen Dokumentarfilm begleiten die Regisseure Mika Gustafson, Olivia Kastebring und Christina Tsiobanelis die Rapperin über mehrere Jahre hinweg und zeigen, wie so von der Underground-Künstlerin zum Star und zur Ikone wurde. Doch mit dem Erfolg geht auch ein zunehmender Druck einher und im Jahr 2016 zieht sich Silvana aus der Öffentlichkeit zurück. Anschließend erfindet sie sich als Künstlerin neu und arbeitet an ihrem Comeback. Auch auf Silvanas Liebesbeziehung mit der schwedischen Popsängerin Beatrice Eli gehen die Regisseur in ihrem Film ein.

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Do. 23.08., 22:00
Fr. 24.08. bis Mi. 29.08., 21:45

DER DOKTOR AUS INDIEN

(englische OmU)

Von Jeremy Frindel, USA 2018, 89 Min.

Ende der 1970er Jahre erhielt Dr. Vasant Lad von dem Guru und Ayurveda-Anwender Deepak Chopra die Bestimmung, die ganzheitliche alternative Heilmethode in der westlichen Welt zu verbreiten. In seiner Dokumentation „Der Doktor aus Indien“ erstellt der Regisseur Jeremy Frindel ein filmisches Porträt von Dr. Lad, zeigt Gespräche mit Deepak Chopra und zeichnet den Erfolgsweg von Ayurveda im Westen nach.

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Fr. 24.08. bis So. 26.08., 16:00

B 12 – GESTORBEN WIRD IM NÄCHSTEN LEBEN

(bayrische OmU)

Von Christian Lerch, Deutschland 2018, 90 Min.

In seinem Dokumentarfilm „B12“ zeigt Regisseur Christian Lerch ein altes Rasthaus gleichen Namens, das wiederum nach der Bundestraße 12 zwischen München und Passau benannt ist. Lerch begleitet eine Gruppe Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen und sich häufig in diesem alten Rasthaus aufhalten, durch ihren Alltag. Es werden Weißwürste serviert und die großen Themen des Lebens besprochen, wie zum Beispiel die Qualitätsmerkmale eines Saukopfs. Unter ihnen ist ein bayrisches Urgestein: Der 89-jährige Patriarch und Grantler Lenz, der liebevoll von seiner Familie umsorgt wird und sogar noch alte Freunde hat, die ihn regelmäßig besuchen. Trotzdem ist der Rentner des Lebens überdrüssig und das bekommt seine Umwelt natürlich auch zu spüren. Die lässt sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen.

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Fr. 24.08. bis Mi. 29.08., 19:45

MONTAGS IN DRESDEN

Von Sabine Michel, Deutschland 2018, 83 Min.

Anschließend Gespräch mit Regisseurin Sabine Michel und Prof. Dr. Joachim Valentin, Direktor Katholisches Zentrum/Haus am Dom. Moderation: Dr. Alexander Jehn, Direktor der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung Eine Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung

Sie heißen René, Sabine, Daniel - drei von tausenden, die jeden Montag als "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" durch Dresden ziehen. sie rufen „wir sind das Volk!“. sie fordern „Merkel muss weg!“.
Die Regisseurin Sabine Michel hat sie über ein Jahr lang begleitet - auf ihren Demonstrationen und in ihrem Alltag. MONTAGS IN DRESDEN ist kein Film über PEGIDA, er fragt nach den privaten Gründen für das patriotische Aufbegehren, ein Film über absurde und reale Ängste der Gegenwart.

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Mi. 05.09., 20:00

DAS PRINZIP MONTESORI – DIE LUST AM SELBER-LERNEN

(französische OmU)

Von Alexandre Mourot, Frankreich 2018, 100 Min.
Mit Anny Duperey, Alexandre Mourot, Christian Maréchal

In seiner Dokumentation „Das Prinzip Montessori – Die Lust am Selber-Lernen“ beschäftigt sich Regisseur Alexandre Mourot mit der von Maria Montessori ausformulierten Idee von der geistigen Autonomie des Menschen. Ausgangspunkt ist für ihn die Geburt seiner eigenen Tochter, deren zunehmender Wunsch nach selbstbestimmtem Erkunden und Entdecken ihn zwar zunächst erschreckte, ihm dann jedoch die Vorteile des Montessori-Prinzips verdeutlichte. So beginnt er, sich für die Montessori-Pädagogik zu interessieren und begleitet den Alltag an Frankreichs ältester Montessori-Schule mit seiner Kamera. Dort verbringen die Kinder eine sehr aktive Schulzeit und können sich – angeleitet von diskret im Hintergrund agierenden Erziehern – an zahlreichen Aufgaben wie lesen, Brot backen und rechnen versuchen.

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voraussichtlich ab September

MENASHE

(OmU, yiddisch / englisch)

Von Joshua Z. Weinstein, USA 2017, 82 Min.
Mit Menashe Lustig, Ruben Niborski, Youl Weisshaus

Menashe lebt in der ultra-orthodoxen jüdischen Gemeinde in Borough Park, Brooklyn. Vor Monaten verstarb seine Ehefrau und ließ ihn als Witwer und seinen Sohn Rieven als Halbwaise zurück. Je mehr Zeit verstreicht, desto mehr wirkt seine Glaubensgemeinschaft auf Menashe ein und stellt ihn vor die Wahl: Entweder er sucht sich eine neue Frau und heiratet ein zweites Mal oder er gibt Rieven in die Obhut seines Schwagers Eizik. Denn die Tradition gebietet, dass chassidische Kinder nicht in einem Haushalt ohne Mutter aufwachsen dürfen, was Eizik – ein erfolgreicher Immobilien-Händler – nicht müde wird, gegenüber Menashe zu betonen. Dazu kommt, dass Rieven droht, von der Schule zu fliegen, sollte Menashe den Anforderungen nicht nachkommen. Mit der Hilfe eines Kupplers arrangiert er einige Dates, um seinem Sohn zu helfen, doch bald wird klar, dass Menashe nicht so einfach vergessen und neu anfangen kann.

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voraussichtlich ab September

GLÜCKLICH WIE LAZZARO – LAZZARO FELICE

(italienische OmU)

Von Alice Rohrwacher, Italien / Frankreich / Schweiz / Deutschland 2018, 126 Min.
Mit Adriano Tardiolo, Luca Chikovani, Alba Rohrwacher

Der gutmütige Lazzaro lebt als Knecht auf einem italienischen Bauernhof und kümmert sich um alles, was so anfällt, egal ob es Haus oder Hof betrifft. Ihm erscheint es ganz normal, dass er von der Familie ausgenutzt wird, so wie diese sich auch nicht darüber wundert, dass alle Familienmitglieder Leibeigene der Marquesa Alfonsina de Luna sind und wiederum von dieser ausgebeutet werden. Doch sie irren, denn die Zeit der Leibeigenschaft ist schon lange vorbei, und als sie diesen Irrtum aufdecken, muss sich die Sippe plötzlich in der Moderne zurechtfinden. Doch so ganz anders sind die Strukturen der Gesellschaft auch in diesen fortschrittlicheren Zeiten nicht. Unterdessen lernt Lazzaro den gleichaltrigen Tancredi kennen, den Sohn der Marquesa Alfonsina de Luna. Zwischen den beiden gegensätzlichen jungen Männern entwickelt sich langsam eine zarte Freundschaft.

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voraussichtlich ab September

TACKLING LIFE

(teilweise englische OmU)

Von Johannes List, Deutschland 2018, 94 Minuten

Die Berlin Bruisers sind Deutschlands erstes schwules Rugby-Team - und spielerisch die schlechteste Mannschaft weit und breit! Aber das ist kein großes Problem, weil es Adam, Nico, Su und den anderen Mitgliedern nicht nur ums Gewinnen geht, sondern vor allem um das Gefühl der Zugehörigkeit, das ihnen die Bruisers geben. Im Film erzählen sie von den unterschiedlichen Lebenswegen, die sie zum Team gebracht haben, und von den Kämpfen gegen Vorurteile, die sie abseits des Platzes führen. "Tackling Life" zeigt die Bruisers bei schmerzhaften Niederlagen in der ostdeutschen Regionalliga und einem glorreichen Sieg in Madrid, beim Spendensammeln und beim Fotoshooting im Fummel, bei Anti-Mobbing-Seminaren und der rauschhaften Feier ihrer bisher besten Saison.
"Tackling Life" ist das mitreißende Porträt einer Mannschaft, die zusammen schwitzt und feiert, lacht und weint, gewinnt und verliert. Ein Film gegen Stereotypen und über das Glück, nach langer Suche endlich eine Gemeinschaft gefunden zu haben, in der man der sein kann, der man wirklich sein möchte.
"Die Bruisers sind die schlechteste Rugby-Mannschaft in Berlin, und ich bin einer ihrer am wenigsten begabten Spieler. Ich hab mir noch nie Gedanken gemacht, dass das ein Problem sein könnte." (Jan "Su" Möllers)

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Mi. 19.09., 20:00