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AB 03.10.2021

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Hygiene- und Verhaltensregeln

Bitte beachtet die folgenden Regeln zur Wiedereröffnung des Mal Sehn Kino

Liebe Freund*innen des Mal Sehn Kino,
aus nachvollziehbaren Gründen ist der Besuch im Kino strengen Vorgaben unterworfen . Sofern keine weiteren Lockerungen beschlossen werden, gelten zur Zeit die folgenden Regeln: Bitte beim Einlass die Kontaktdaten hinterlassen ggf. über Luca oder Corona-App. Im Kino und Cafe gelten die Abstandsregeln und Maskenpflicht, bis ein Sitzplatz eingenommen wurde. Bis zu zwei Haushalte dürfen zusammen sitzen. Es wird der Online-Vorverkauf empfohlen.

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Termine

Do. 24.06. bis So. 31.10., 00:01

LOST IN FACE

Dokumentarfilm von Valentin Riedl, D 2020, 84 Min.

Carlotta kann keine Gesichter erkennen, nicht einmal ihr eigenes. Für sie sind menschliche Gesichter keine Bastion des Vertrauens, sondern Orte der Angst und Verwirrung. Sie gehört zu dem einen Prozent aller Menschen, deren Teil des Gehirns, der für die Gesichtserkennung verantwortlich ist, nicht richtig funktioniert. Der Neurowissenschaftler Valentin Riedl reist mit seinem Film durch Carlottas Universum voller anthropomorpher Tiere, klarer Träume und holpriger falscher Pfade.

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Do. 30.09. bis Di. 05.10., 18:00

LE PRINCE

von Lisa Bierwirth, D 2019, 125 Min.
Mit Ursula Strauss, Passi Balende, Nsumbo Tango Samuel

Monika ist Mitte 40 und arbeitet als freie Kuratorin in Frankfurt am Main. Dabei bereiten ihr ihre redegewandte und geistreiche Art auch öfter Probleme, als ihr lieb ist. Im Bahnhofsviertel gerät sie eines Tages zufällig in eine Ermittlung der Polizei und lernt dabei den kongolesischen Geschäftsmann Josef kennen. Er ist etwa zehn Jahre jünger als sie, doch weder er noch andere wissen das genau. Josef handelt mit Diamanten und sucht in der Stadt Leute, die eine Mine im Kongo finanzieren. Bis es so weit ist, hält er sich mit Import- und Exportgeschäften über Wasser. Er spricht fast fünf Sprachen, hat Asyl beantragt und wehrt sich mit Händen und Füßen gegen die ihm auferlegten Stigmatisierungen und Regeln. Aus diesem zufälligen Treffen entwickelt sich eine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, deren Herkunft unterschiedlicher nicht sein könnte. Beide glauben, wie in „Bonnie und Clyde“ gegen alle Widerstände gemeinsam bestehen zu können, dennoch schleicht sich nach und nach Misstrauen in ihre Beziehung ein. So wird ihre Verbindung zu einer Bühne postkolonialer Konflikte.

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Termine

Do. 30.09. bis Di. 05.10., 19:45
Mi. 06.10., 17:00
Mo. 11.10. bis Di. 12.10., 21:45
Mi. 13.10., 22:00

HELDEN DER WAHRSCHEINLICHKEIT

(dänische OmU)

Von Anders Thomas Jensen, Dänemark 2020, 116 Min.
Mit Mads Mikkelsen, Nikolaj Lie Kaas, Andra Heick Gadeberg

Soldat Markus (Mads Mikkelsen) kehrt nach dem Tod seiner Frau bei einem Zugunglück nach Dänemark zurück. Er muss sich nun alleine um die jugendliche Tochter Mathilde (Andrea Heick Gadeberg) kümmern. Dabei will er vor allem eines: Seine Ruhe und ab und zu seine Trauer mit viel Bier runterspülen. Doch er hat nicht mit dem Mathematiker Otto (Nikolaj Lie Kaas), seinem Kollegen Lennart (Lars Brygmann) und dem Hacker Emmenthaler (Nicolas Bro) gerechnet, die eines Tages unvermittelt vor seiner Tür stehen. Die drei sehen nicht gerade aus wie das blühende Leben und scheinen das Pech förmlich anzuziehen, doch sie eint ein großes Talent: Sie können rechnen! Und dabei haben sie eine bahnbrechende Entdeckung gemacht: Laut ihren Berechnungen ist Markus' Frau nicht zufällig gestorben. Vielmehr ist die Entgleisung des Zuges, die das Leben seiner Frau forderte, kein Unfall gewesen. Die Beweiskette der drei Männer, an deren Ende eine Bande namens „Riders Of Justice“ steht, ist eindeutig und weckt die Rachlust von Markus...

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Termine

Do. 30.09. bis Di. 05.10., 22:00
Mi. 06.10., 21:45

GARAGENVOLK

Dokumentarfilm von Natalija Yefimkino, D 2020, 95 Min

Im Norden Russlands erstrecken sich die Garagen beinahe in die Unendlichkeit. Hinter verrosteten Türen ist alles zu finden außer Autos. Sie sind die Zuflucht des russischen Mannes, der Fluchtpunkt aus dem trostlosen Alltag und ein Symbol für große Träume. Dort tüftelt der Schrottsammler Ilja, Roman züchtet Wachteln, Pavel schnitzt Heiligenfiguen und Viktor hat unter seine Garage vier unterirdische Stockwerke ausgehoben.

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Termine

So. 03.10., 12:00
So. 10.10., 12:00
Mi. 13.10., 18:00
Mi. 20.10., 18:00
Mi. 27.10., 18:00

INSELN VON DUNKELHEIT, INSELN VON LICHT – DER DICHTER PAULUS BÖHMER

Von Gunter Deller in Zusammenarbeit und mit Musik von Alfred 23 Harth, D 2019, 102 Min., DCP, 5.1

Der Dichter Paulus Böhmer (1936 – 2018) unternahm in seinen rauschhaft-ausschweifenden und assoziationsreichen Langgedichten den fortwährenden Versuch, die Welt und den Grund unserer Existenz zu erfassen. Der experimentelle Dokumentarfilm ist eine Annäherung an Leben und Werk dieser literarischen Ausnahmefigur - durch Leseauftritte des Autoren selbst, die Worte seiner Frau, der Hebräisch-Übersetzerin Lydia Böhmer, durch Sound und Footage des Musikers Alfred 23 Harth und die Bildsequenzen des Videokünstlers Gunter Deller. Der Film hat drei Teile – der eher dokumentarische Mittelteil ist umrahmt von experimentellen Teilen.
Paulus Böhmer lebte seit 1969 in Frankfurt. Von 1983 - 2001 leitete er das Hessische Literaturbüro. 2010 wurde er für sein lyrisches Gesamtwerk mit dem Hölty-Preis ausgezeichnet. 2011 erhielt er die Goethe-Plakette des Landes Hessen, 2013 die Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt. Im gleichen Jahr wurde ihm der Robert Gernhardt Preis und 2015 der Peter Huchel Preis zugesprochen.

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So. 03.10., 14:00
So. 17.10., 12:00
So. 24.10., 12:00

DER WILDE WALD - NATUR NATUR SEIN LASSEN

Dokumentarfilm von Lisa Eder, D 2021, 91 Min.

Am Mi. 06.10. Filmgespräch mit Regisseurin Lisa Eder, Kirstin Ulrichs, Expertin für Wildniskommunikation und Prf. Dr. Thomas Hickler, Biogeographie (Senckenberg)

Der Nationalpark Bayerischer Wald hat sich eine ganz besondere Philosophie auf die Fahne geschrieben: Sie lassen die Natur einfach Natur sein. Was einst nur eine Vision war, wurde im Laufe der Zeit trotz heftigen Widerstandes zu einem Vorzeigeprojekt. Der Mensch greift in diesem Naturschutzgebiet nicht mehr ein, sodass aus den ehemaligen Wirtschaftswäldern ein richtiger Urwald geworden ist. Mittlerweile beherbergt der Wald ein einzigartiges Ökosystem und wurde für viele Arten zu einem einzigartigen Rückzugsort. Die Filmemacherin Lisa Eder begleitet die vielen Menschen, die Jahr für Jahr den Wald besuchen und ergründen wollen, warum wir mehr wilde Natur brauchen und was wir von ihr lernen können.

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Mi. 06.10., 19:15
Do. 07.10. bis Di. 12.10., 18:00

NOWHERE SPECIAL

(OmU)

von Uberto Pasolini, GB / It /Pl 2020 96 Min.
Mit James Norton, Valene Kane, Keith McErlean

Der Fensterputzer John widmet sein Leben der Erziehung seines Sohnes Michael, nachdem die Mutter die Familie nur wenige Wochen nach der Geburt verlassen hat. Mittlerweile sind die beiden ein eingespieltes Team, doch John ist schwerkrank. Weil er nur noch wenige Monate zu leben hat, versucht er, eine neue, perfekte Familie für seinen dreijährigen Sohn zu finden. Sie besuchen Pflegefamilien, sprechen mit Paaren, die keine Kinder bekommen können, und Singles, die sich welche wünschen. John ist fest entschlossen, die schreckliche Wahrheit von seinem Sohn fernzuhalten, und ihn zu schützen...

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Do. 07.10. bis Di. 12.10., 19:45
Do. 14.10. bis Di. 19.10., 21:45
Mi. 20.10., 22:15

WAREN EINMAL REVOLUZZER

von Johanna Moder, Österreich 2019, 108 Min.
Mit Julia Jentsch, Manuel Rubey, Aenne Schwarz, Marcel Mohab

Zwei befreundete Paare in ihren Dreißigern, Helene und Jakob sowie Tina und Volker, führen ein modernes, liberales Stadtleben. Doch sie wollen ihrem russischen Jugendfreund Pavel zur Flucht nach Österreich verhelfen. Dieser ist in seiner Heimat politisch sehr aktiv und dadurch in Schwierigkeiten geraten. Was die Freunde anfangs als Abenteuer verbuchen, stellt sich schnell als Bedrohung für das freundschaftliche Gefüge heraus. Bald stellen sie fest: Jeder definiert Hilfe anders und Hilfebedürftige verhalten sich oft anders, als die Helfenden es sich vorgestellt haben.

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Do. 07.10. bis So. 10.10., 21:45

DAS GLÜCK ZU LEBEN

Dokumentarfilm von Réka Szabó, Ungarn 2019, 83 Min.

Alleine kehrte Éva Fahidi nach dem Zweiten Weltkrieg nach Ungarn zurück. Im Alter von 20 Jahren hatte sie Auschwitz-Birkenau überlebt, während 49 Mitglieder ihrer Familie ermordet wurden, darunter ihre Mutter, ihr Vater und ihre kleine Schwester. Heute, im Alter von 90 Jahren, wird Eva gebeten, an einer Tanztheateraufführung über ihren Lebensweg teilzunehmen. Dies wäre ihre erste Erfahrung auf einer Bühne. Réka Szabó, die Regisseurin, stellt sich ein Duett zwischen Eva und der jungen, international gefeierten Tänzerin, Emese Cuhorka, vor. Réka möchte diese beiden Frauen, jung und alt, auf der Bühne interagieren sehen, um zu sehen, wie ihre Körper und Geschichten ineinandergreifen können. Eva stimmt sofort zu. Drei Frauen, drei Monate, eine Geschichte der Grenzüberschreitung. Während die außergewöhnlichen Momente in Evas Leben zu Theaterszenen destilliert werden, entsteht eine wahrhaft wunderbare und kraftvolle Beziehung zwischen den drei Frauen.

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So. 10.10., 14:00
So. 17.10., 14:00
So. 24.10., 14:00

ENDLICH TACHELES

Dokumentarfilm von Jana Matthes und Andrea Schramm, D / Israel 2020, 104 Min.

Der jüdische Gamedesigner Yaar hat ein Spiel entwickelt, in dem ein SS-Offizier und ein jüdisches Mädchen die Hauptprotagonisten sind. Die Handlung orientiert sich dabei an das Leben seiner Großmutter Rina, die im Krakauer Ghetto gelebt hat, der Nazi-Offizier ist hingegen von einem Vorfahren seines Freundes Marcel inspiriert. Für Yaar ist die Entwicklung des Spiels eine Reise in seine Vergangenheit.

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Mi. 13.10., 19:45
Do. 14.10. bis Di. 19.10., 18:00

DIE AUSSERGEWÖHNLICHE REISE DER CELESTE GARCIA

(OmU)

von Arturo Infante, Deutschland / Cuba 2018, 92 Min.
Mit Maria Isabel Diaz Lago, Omar Franco, Néstor Jiménez

Celeste lebt gemeinsam mit ihrem erwachsenen Sohn in Havanna und arbeitet als Teilzeitkraft in einem Planetarium, wo sie Führungen anbietet. Als eines Tages einige ihrer Mitmenschen spurlos verschwinden, wird sie von der Meldung überrascht, es gebe Aliens auf der Erde. Diese haben lange in Kuba Unterschlupf gefunden und nun ihrerseits einige Menschen auf ihren Heimatplaneten eingeladen...

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Do. 14.10. bis Di. 19.10., 20:00
Do. 21.10. bis Di. 26.10., 18:00

TOVE

(OmU)

von Zaida Bergroth, FI/SE 2020, 100 Min.

Tove Jansson (1914–2001) ist die Schöpferin der Mumins – der knuddeligen Trollfiguren aus dem Mumintal, die seit über 70 Jahren Kinder und Erwachsene auf der ganzen Welt verzaubern. Das mitreißende Biopic „Tove“ erzählt nun vom aufregenden Leben der wohl bekanntesten Autorin und Zeichnerin Finnlands. Tove schrieb auch Romane für Erwachsene, war politische Illustratorin und Karikaturistin, malte und schuf Skulpturen. Eine komplexe Künstlerin und kreative Pionierin, die ein aufregendes Boheme-Leben zwischen Helsinki, Stockholm und Paris führte, überzeugte Pazifistin war und ganz selbstverständlich mit den Geschlechterrollen ihrer Zeit brach.
„Tove“ war in den finnischen Kinos ein riesiger Publikumshit und wurde von Finnland ins Oscar-Rennen geschickt. Ein Film über die Suche nach Identität, künstlerischer Freiheit und sexueller Selbstbestimmung, der vom mythischen Geist der Mumins und ihrer fabelhaften Abenteuerwelt durchweht wird.

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Mi. 20.10., 20:00

WALCHENSEE FOREVER

Dokumentarfilm von Janna Ji Wonders, D 2019, 116 Min.

Das Leben der Filmemacherin Janna Ji Wonders begann unter besonders skurrilen Umständen: Jannas Mutter Anna und ihre Schwester Frauke zogen Ende der 1960er als Hippies aus dem beschaulichen Bayern nach Amerika. Doch nach einer Drogenerfahrung nahm sich Frauke das Leben. Als Anna mit Janna schwanger wurde, entschied sie sich, nach Deutschland zurückzukehren und dort Teil von Rainer Langhans' Kommune zu werden. Um zu sich selbst zu finden, zieht sich Janna schließlich an den Walchensee zu ihrer Oma zurück.

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Do. 21.10. bis Mi. 27.10., 19:45

A SYMPHONY OF NOISE

Von Enrique Sanchez Lansch, Deutschland 2021, 101 Min.

Matthew Herbert, der auch die Namen Herbert, Doctor Rockit, Wishmountain und Radio Boy trägt, ist Musiker. Sehr bekannt ist er für seine elektronische Musik mit politischer Botschaft. Im Dokumentarfilm „A Symphony Of Noise“ begleitet Regisseur Enrique Sánchez Lansch den Konzeptkünstler dabei, wie er sich an etwas für ihn völlig Neuem versucht: dem Schreiben eines Buchs.

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Do. 21.10. bis Mi. 27.10., 21:45