Vorschau

AB 27.09.2020

Kartenbestellung:

Tel 069 5970845 ab 19 Uhr

Hygiene- und Verhaltensregeln

Bitte beachtet die folgenden Regeln zur Wiedereröffnung des Mal Sehn Kino

Liebe Freund*innen des Mal Sehn Kino,
aus nachvollziehbaren Gründen ist der Besuch im Kino strengen Vorgaben unterworfen . Sofern keine weiteren Lockerungen beschlossen werden, gelten zur Zeit die folgenden Regeln: In unseren Räumen und bis ihr euren Platz im Kino eingenommen habt, bitte auf jeden Fall eine Schutzmaske tragen. Im Kino darf diese abgenommen werden.

Bitte beim Ticketkauf Namen, Adresse und Telefonnummer in die vorbereitete Liste eintragen, gegebenenfalls Getränke und Snacks kaufen.

Wie ihr wisst, nehmen wir – sorry – nach wie vor nur Bargeld. Falls möglich passend zahlen.

Im Kino findet ihr die verfügbaren Sitzplätze vorbereitet. Unsere Mitarbeiter helfen euch dabei, die richtigen Plätze zu finden, wenn es sehr voll ist.

Beim Verlassen des Saales während der Vorführung bitte auf Abstand zu den anderen Gästen achten und die Schutzmaske tragen.

Nach Ende der Vorführung bitte das Kino mit dem entsprechenden Abstand zu den anderen Gästen verlassen. Auch hier gilt wieder: Schutzmaske tragen!

Das Cafe hat geöffnet, wobei die Tische mit dem erforderlichen Mindestabstand positioniert sind. Am Tisch sitzend können die Masken natürlich abgenommen werden.

Da wir eine sehr begrenzte Platzzahl haben, ist eine Vorbestellung der Tickets während unserer Öffnungszeiten per Telefon unter 069 / 597 08 45 meistens sinnvoll. Teilt dabei auch gerne mit, ob ihr alleine oder zu zweit, bzw. bei mehreren Personen aus dem gleichen oder befreundeten Haushalten kommen wollt.

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Termine

Mo. 15.06. bis Mi. 30.09., 00:00

ÜBER DIE UNENDLICHKEIT - OM DET OÄNDLIGA

(schwedische OmU)

Von Roy Andersson, Schweden / Deutschland / Norwegen 2019, 73 Min.
Mit Martin Serner, Tatiana Delaunay, Anders Hellström

„Über die Unendlichkeit“ erzählt eine Vielzahl kleiner Geschichten: Ein Priester, der seinen Glauben verloren hat, wird von seinem Arzt und dessen Sprechstundenhilfe unsanft vor die Tür gesetzt, weil der Arzt noch den Bus erwischen will. In einem Bus sitzt ein weinender Mann, während die Fahrgäste um ihn herum darüber diskutieren, ob man in der Öffentlichkeit einfach so seinen Gefühlen freien Lauf lassen darf. Ein Vater ist mit seiner Tochter auf dem Weg zu einer Geburtstagsfeier und bindet ihr die Schuhe. Über den Ruinen des vom Zweiten Weltkrieg zerstörten Köln fliegen ein Mann und eine Frau engelsgleich durch die Luft. Und viele weitere...

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Termine

Do. 24.09. bis Mi. 30.09., 18:00

PERSISCHSTUNDEN

(OmU)

Von Vadim Perelman, Russland / Deutschland 2019, 127 Min.
Mit Nahuel Perez Biscayart, Lars Eidinger, Jonas Nay

Im von Deutschland besetzten Frankreich wird 1942 Gilles zusammen mit anderen Juden von der SS gefangen genommen und nach Deutschland in ein Konzentrationslager geschickt. Um dem Tod zu entgehen, behilft sich der Belgier mit einem Trick: Er behauptet, gar kein Jude zu sein, sondern Perser. Der Lagerkommandant Klaus Koch, der im Lager wirklich Koch ist, bekommt das mit und denkt an seinen großen Traum: Nach Kriegsende will er im Iran ein eigenes Restaurant eröffnen, doch dafür muss er Persisch lernen. Gilles muss Koch nun Farsi beibringen – ohne selbst ein einziges Wort zu beherrschen.

Basiert auf Wolfgang Kohlhaases Novelle „Erfindung einer Sprache“ aus dem Jahre 2005.

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Termine

Do. 24.09. bis Mi. 30.09., 19:30

FUTUR DREI

Von Faraz Shariat, Deutschland 2019, 92 Min.
Mit Benjamin Radjaipour, Banafshe Houmazdi, Eidin Jalali

Parvis wächst als Kind der Millennial-Generation im komfortablen Wohlstand seiner iranischen Einwanderereltern auf. Dem Provinzleben in Hildesheim versucht er durch Popkultur, Grindr-Dates und Raves zu entfliehen. Nach einem Ladendiebstahl leistet er Sozialstunden als Übersetzer in einer Unterkunft für Geflüchtete. Dort trifft er auf das iranische Geschwisterpaar Banafshe und Amon. Zwischen ihnen entwickelt sich eine fragile Dreierbeziehung, die zunehmend von dem Bewusstsein geprägt ist, dass ihre Zukunft in Deutschland ungleich ist.
Faraz Shariats autobiografisches Regiedebüt ist ein mitreißendes Plädoyer für mehr Diversität, war der queere Film der diesjährigen Berlinale und wurde bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet – neben dem Teddy u.a. auch mit zwei First Steps Awards.

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Do. 24.09. bis Mi. 30.09., 22:00

SPACE DOGS

(russische OmU)

Von Elsa Kremser und Levin Peter, Österreich / Deutschland 2019, 91 Min.

Die Hündin Laika wurde als erstes Lebewesen in den Weltraum geschickt und starb. Eine Legende besagt, dass sie als Geist auf die Erde zurückgekehrt ist und noch immer durch die Straßen von Moskau streift.
Laikas Spuren führen zu zwei ihrer Nachfahren: zwei Straßenhunde im heutigen Moskau. Deren Geschichte zeigt ihre innige Gefolgschaft, unerbittlicher Brutalität und einen Blick auf den Menschen. Der Blick aus der Sicht eines Hundes wird verwoben mit bisher unveröffentlichtem Filmmaterial aus der Ära der sowjetischen Raumfahrt und wird so zu einer magischen Erzählung über die Moskauer Straßenhunde.

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So. 27.09., 12:30

DAS ARVO PÄRT GEFÜHL

(OmU)

Von Paul Hegeman, Niederlande 2019, 75 Min.

Arvo Pärt, der berühmteste lebende Komponist unserer Zeit, gilt als so etwas wie ein Einsiedler.
Bei der Arbeit scheint er jedoch das genaue Gegenteil zu sein, denn er verbindet seine unglaubliche Sensibilität mit Humor und Energie. Seine intensive Zusammenarbeit mit dem Cello-Oktett Amsterdam bildet das Herzstück dieses Dokumentarfilms, der ein helles Licht auf das Universum von Pärt wirft. Ein Universum, das nicht nur klassische Musiker wie Tõnu Kaljuste, Candida Thompson oder Daniel Reuss fasziniert, sondern auch Choreographen wie Jiri Kilyian, Filmemacher wie Alain Gomis und junge Technomusiker wie Kara-Lis Coverdale.
Sie alle sind auf der Suche nach dem Pärt-Gefühl, nach dem was Arvo Pärts Musik so einzigartig macht.

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Termine

So. 27.09., 14:30

DANIEL COHN-BENDIT – WIR SIND ALLE DEUTSCHE JUDEN (

(OmU)

Von Niko Apel, Frankreich 2020, 73 Min.

In Kooperation mit der jüdischen Gemeinde, Frankfurt.

Daniel Cohn-Bendit, der Studentenführer von einst und spätere Grünen-Politiker, hat sich sein Leben lang mit seiner europäischen Identität beschäftigt, sie gelebt. Wie aber definiert und reflektiert er – der in der 68er-Bewegung als „deutscher Jude“ bezeichnete – seine jüdische Identität? Ist es der von Sartre postulierte Antisemitismus, der ihn zum Juden macht? Cohn-Bendit war weder Mitglied einer jüdischen Gemeinde, noch ist er ein Synagogengänger.

Viele Gespräche mit der Familie und seiner Frau haben ihn schließlich dazu bewegt, sich mit der eigenen jüdischen Identität auseinanderzusetzen und diese anzunehmen: Ja, ich bin Jude und mein Jüdischsein prägt mich! „Dany“ Cohn-Bendit begibt sich im Film von Niko Apel auf die Suche nach seiner jüdischen Identität, die mal komplexe, mal unbegreifliche Momente bereithält.

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Termine

Fr. 02.10., 16:00
So. 04.10., 14:00
Fr. 09.10., 16:00
So. 11.10., 14:00
Fr. 16.10., 16:00
So. 18.10., 14:00
Fr. 23.10., 16:00

SCHLINGENSIEF – IN DAS SCHWEIGEN HINEINSCHREIEN

Von Bettina Böhler, Deutschland 2019, 130 Min.
Mit Christoph Schlingensief, Margit Carstensen, Irm Hermann

Mit seinen radikalen „Heimatfilmen“ ("Das deutsche Kettensägenmassaker", "Terror 2000"), seinen provokativ-witzigen Aktionen und Interventionen in Theater, Fernsehen, Oper und Kunst hat der Regisseur Christoph Schlingensief über zwei Jahrzehnte den kulturellen und politischen Diskurs in Deutschland mitgeprägt. Auf klarsichtige Weise hat er gesellschaftliche Tendenzen aufgezeigt, deren Auswirkungen wir gerade heute zu spüren bekommen und es wird uns bewusst, wie sehr er fehlt. Die renommierte Filmeditorin Bettina Böhler unternimmt in ihrem virtuos montierten und ungemein unterhaltsamen Regiedebüt den Versuch, den 2010 verstorbenen Ausnahmekünstler in seiner ganzen Bandbreite zu zeigen. Außerdem ist der Film eine Wiederbegegnung mit Tilda Swinton, Udo Kier, Corinna Harfouch, Margit Carstensen, Irm Hermann, Alfred Edel und anderen. Schlingensief wirkte von 1983 – 86 als Dozent an der HfG Offenbach.Er realisierte seinen ersten Film 1984, dem Jahr der Eröffnung des Werkstattkinos mal sehn und hier kamen nahezu alle seiner Filme zur Aufführung.

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Termine

Do. 08.10. bis Di. 13.10., 17:30