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AB 02.08.2017

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Tel 069 5970845 ab 19 Uhr

LIFE, ANIMATED

(englische OmU)

Von Roger Ross Williams, USA / Frankreich 2016, 89 Min.
Mit Owen Suskind, Ron Suskind, Cornelia Suskind

Der kleine Owen Suskind scheint ein Junge zu sein, der sich nach gängigen Maßstäben entwickelt, doch bereits nach einigen Jahren bemerken seine Eltern immer seltsamere Verhaltensmuster an ihrem Sohn. Schon bald erhalten sie die Diagnose: Owen leidet unter Autismus und nimmt daher die Welt ganz anders wahr als andere Menschen. Zum Glück entwickelt er schon früh eine Vorliebe für Trickfilmklassiker aus dem Hause Disney. Nach und nach finden seine Eltern heraus, dass sie die bunten Filme als gemeinsame Sprache nutzen und auf diese Weise zu Owen durchdringen können. In dem Dokumentarfilm „Life, Animated“ wird Owens Werdegang von einem kleinen Jungen, der scheinbar in seiner ganz eigenen isolierten Welt lebt, zu einem unabhängigen Erwachsenen dargestellt. Dabei kommen passenderweise auch Animationssequenzen zum Einsatz.

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Do. 27.07. bis Mi. 02.08., 17:45

PARADIES – RAY

(OmU: Russisch, Deutsch, Yiddish, Französisch)

Von Andrey Konchalovskiy, Russland / Deutschland 2016, 132 Min.
Mit Yuliya Vysotskaya, Christian Clauß, Philippe Duquesne

In Frankreich während des zweiten Weltkriegs kreuzen sich die Wege von Olga, Jules und Helmut. Olga, eine aristokratische Immigrantin, arbeitet eigentlich als Redakteurin für eine Modezeitschrift, gehört aber nebenbei auch zur Résistance. Ihr Engagement als Widerstandkämpferin fliegt auf, als bei einer Razzia der deutschen Besatzer zwei jüdische Kinder entdeckt werden, die sie in ihrer Wohnung versteckt hält. Im Gefängnis trifft sie auf den Franzosen Jules, der mit den Nazis kollaboriert und ihr ein milderes Strafmaß im Austausch für sexuelle Gefälligkeiten anbietet. Doch eines Tages verschwindet Jules und Olga landet in einem Konzentrationslager, wo sie auf den SS-Offizier Helmut trifft, der sich vor Beginn des Krieges einst in sie verliebt hatte...
In intensiven, unvergesslichen Schwarzweiß-Bildern erzählt der Regie-Altmeister von der Unmöglichkeit der Liebe in Zeiten des Krieges, wenn Zivilisation und Menschlichkeit nahezu vollständig versagen.

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Do. 27.07. bis Mi. 02.08., 19:30

SIE NANNTEN IHN SPENCER

Von Karl Martin Pold, Deutschland 2017, 122 Min.
Mit Bud Spencer, Terence Hill, Marcus Zölch

Carlo Pedersoli war der Überzeugung, jeden Beruf ausgeübt zu haben außer Jockey und Balletttänzer. Er war Schriftsteller, elffacher italienischer Schwimmchampion, zweifacher Olympiateilnehmer, Wasserballeuropameister, Rechtswissenschaftler, Sänger, Komponist, Pilot, Flugunternehmer, Modedesigner, Fabrikant, Drehbuchautor, Produzent und nicht zuletzt Erfinder einer Art Einwegzahnbürste. Er beherrschte sechs Sprachen. Seinen Weltruhm jedoch verdankt Carlo Pedersoli knallharten Backpfeifen und schlagfertigen Sprüchen – als Schauspieler unter dem Pseudonym Bud Spencer. An der Seite von Terence Hill wurde ein Bösewicht nach dem anderen zur Schnecke gemacht, niemand ließ die Fäuste so fliegen wie Bud Spencer. Ihre Westernkomödien avancierten zu Kulthits und begeisterten ein Millionenpublikum. Zwei seiner Fans wollen nicht nur Anekdoten sammeln, sie machen sich auf die Reise zu ihrem ewigen Idol.

SIE NANNTEN IHN SPENCER ist ein berührendes Roadmovie über zwei Jungs wie Pech und Schwefel auf der Suche nach dem Menschen hinter der Kultfigur. Regisseur Karl-Martin Pold schuf ein faszinierendes Porträt eines Schwergewichts der Filmgeschichte, der die Herzen des Publikums im Sturm eroberte und weitaus mehr zu bieten hatte als die legendäre senkrechte Faust auf den Kopf des Schurken.

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Do. 27.07. bis Mi. 02.08., 22:00

DIE GUTEN FEINDE

Von Christian Weisenborn, Deutschland 2017, 93 Min.

Der Filmemacher Christian Weisenborn begibt sich in „Die guten Feinde“ auf eine Reise in die Vergangenheit seiner Familie, genauer gesagt in die seines Vaters Günther Weisenborn, der sich im Widerstand gegen die Nazis engagierte. Günther Weisenborn gehörte zur sogenannten Roten Kapelle, einer losen Gruppierung von verschiedenen Widerstandsgruppen. Aufgrund seines Engagements im Widerstand wurde er 1942 von der Gestapo inhaftiert und entrann nur knapp einer Todesstrafe wegen Hochverrats. Nach der Kapitulation der Nazis und seiner Befreiung aus dem Gefängnis strengte er gemeinsam mit Adolf Grimme einen Prozess gegen den ehemaligen Richter Manfred Roeder an, der nicht nur ihn, sondern auch 52 andere Mitglieder der Roten Kapelle zum Tode verurteilt hatte – keine leichte Aufgabe im von Nazi-Altlasten geprägten Nachkriegsdeutschland.

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Do. 03.08. bis Mo. 07.08., 18:00
Mi. 09.08., 18:00

FINAL PORTRAIT

(englische OmU)

Von Stanley Tucci, Großbritannien / Frankreich 2017, 94 Min.
Mit Geoffrey Rush, Arnie Hammer, Tony Shalhoub, Clémence Poésy, Sylvie Testud

Im Jahr 1964 ist Alberto Giacometti einer der bedeutendsten Maler und Bildhauer in Europa. Dementsprechend geschmeichelt fühlt sich sein guter Freund, der junge Schriftsteller und Kunstliebhaber James Lord, als er gefragt wird, ob er für das neue Porträt des Meisters Modell sitzen will. Doch Lord muss schnell feststellen, dass das Modellsitzen wesentlich länger dauert als erwartet, denn Giacomettis Schaffensprozess ist zwar manchmal faszinierend und intensiv, aber genauso oft auch völlig chaotisch und irritierend. So zieht sich die Entstehung des Bildes über Wochen hin, weil der ebenso anspruchsvolle wie exzentrische Maler seine Fortschritte immer wieder rückgängig macht, sich gerade nicht in Stimmung fühlt oder anderweitig beschäftigt ist – etwa mit seiner Geliebten Caroline oder seiner Gattin Annette.

Vorfilm: DIE ANGREIFBAREN – Episode #1
von Kerstin Cmelka, D 2017,11 Min.
Mitglieder einer Patchworkfamilie auf der Autofahrt zu einem Filmdreh. Alltägliches vermischt sich mit Handlungsanweisungen, Rollenbildern und den mitunter eigenwillig anmutenden Vorbereitungen einer Inszenierung. Im Rahmen der Ausstellung Portikus XXX

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Do. 03.08. bis Mi. 09.08., 20:00
Do. 10.08. bis Di. 15.08., 21:30
Mi. 16.08., 18:00

PATERSON

(englische OmU)

Von Jim Jarmusch, USA, 2016, 118 Min.
Mit Adam Driver, Golshifteh Farahani, Rizwan Manji

Paterson arbeitet als Busfahrer in einer Kleinstadt, die genauso heißt wie er selbst: Paterson im US-Bundesstaat New Jersey. Jeden Tag geht er dort seiner Routine nach – er fährt dieselbe Route, beobachtet dabei das Geschehen außerhalb seiner Windschutzscheibe und hört Bruchstücke von Gesprächen seiner Passagiere. In seiner Mittagspause setzt er sich in einen Park und schreibt Gedichte in sein kleines Notizbuch. Am Abend geht er mit seinem Hund spazieren, bindet ihn vor einer Bar an und trinkt exakt ein Bier. Anschließend kehrt er nach Hause zurück, zu seiner künstlerisch ambitionierten Frau Laura, die im Gegensatz zu ihm immer wieder neue Projekte startet – vom Muffin-Backen über E-Gitarre-Spielen bis hin zum Umdekorieren des Hauses, in dem überall ihr schwarz-weißes Lieblingsmuster zu finden ist…

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Do. 03.08. bis Mi. 09.08., 21:45

KEDI – VON KATZEN UND MENSCHEN

(türkische OmU)

Von Ceyda Torun, Türkei / USA 2017, 79 Min.
Mit Bülent Üstün

Dokumentation über das Leben der zahlreichen wilden Katzen in Istanbul und über die Menschen, die sich um sie kümmern: In der Stadt gibt es schon seit den Tagen des Osmanischen Reiches tausende Katzen und Regisseurin Ceyda Torun zeigt, dass die possierlichen Tierchen nach wie vor ein essentieller Bestandteil des städtischen Lebens sind und hier friedlich und zum gegenseitigen Vorteil Seite an Seite mit den Menschen leben. „Sie absorbieren alle deine negative Energie“, sagt ein Schuhverkäufer über die Katzen. In ihrem Dokumentarfilm lässt Torun die zweibeinigen Bewohner Istanbuls zu Wort kommen – und stellt sieben der niedlichen Tiere vor: Sar?, Bengü, Psikopat, Deniz, Aslan Parças?, Duman und Gams?z. Diesen sieben Katzen folgt Torun auch durch die Straßen Istanbuls, durch kleine Gassen, über Häfen und Märkte und selbst über die Dächer der Metropole am Bosporus.

Am 08.08. Preview zum Internationalen Katzentag

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Di. 08.08., 18:00
Do. 10.08. bis Di. 15.08., 18:00

HELLE NÄCHTE

Von Thomas Arslan, Deutschland / Norwegen 2017, 86 Min.
Mit Georg Friedrich, Tristan Göbel, Marie Leuenberger

Bauingenieur Michael erfährt, dass sein Vater gestorben ist. Seine Freundin Leyla eröffnet ihm, dass sie sich beruflich für ein Jahr nach Washington verabschieden will. Mit diesen zwei erschütternden Neuigkeiten in den Knochen reist Michael mit seinem 14-jährigen Sohn Luis, zu dem er in der Vergangenheit nur wenig Kontakt hatte, in die Einsamkeit des nördlichen Norwegens, wo der verstorbene Vater zuletzt lebte. Dort erhofft sich Michael, Kraft für einen Neubeginn zu sammeln. Doch der erste gemeinsame Urlaub mit dem Sprössling fällt weniger harmonisch und erholsam aus, als von ihm erhofft. Er und sein Sohn wissen nicht viel miteinander anzufangen und Luis steht seinem Vater zunächst misstrauisch bis feindselig gegenüber. Erst nach und nach nähern Michael und Luis sich einander an, auf langen Autofahrten und beim Campen am See fernab des städtischen Lebens…

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Do. 10.08. bis Di. 15.08., 19:45
Mi. 16.08. bis Mi. 23.08., 21:45

GHOSTLAND – THE VIEW OF THE JU/'HOANSI

(OmU)

Von Simon Stadler, Catenia Lermer und Sven Methling, Namibia / Deutschland / Italien 2016, 84 Min.

Durch das Jagdverbot wurden die  Buschmenschen der Kalahari, einstmals ein Nomadenvolk, ihrer Lebensgrundlage beraubt. Die älteste Kultur auf unserem Planeten ist auf mildtätige Gaben des Staates oder abenteuerlustiger Touristen angewiesen. Die Filmemacher bieten ihnen an, diese „andere Welt“ kennenzulernen. Eine Reise nach Europa führt ihnen (und gleichzeitig auch uns) die sogenannte „Zivilisation“ vor Augen.

Anschl. Gespräch mit den Filmemachern.
In Kooperation mit der Deutsch-Namibischen Gesellschaft


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Mi. 16.08., 19:45

RETURN OF THE ATOM - ATOMIN PALUU

(OmU)

Von Mika Taanila und Jussi Eerola, Deutschland / Finnland 2017

Seit der Nuklearkatastrophe in Tschernobyl 1986 wird in Europa kein Meiler mehr gebaut – bis 2005 auf der finnischen Halbinsel Olkiluoto die Arbeiten an einem neuen Reaktor beginnen. Während anderswo Proteste zu erwarten wären, ist der Widerstand vor Ort in Eurajoki gering. Denn fast alle Bewohner arbeiten für eine der Betreiberfirmen, denen die bestehenden zwei Reaktoren und das Endlager gehören. Während aber die Anwohner weitestgehend passiv sind und die Manager von effizienter, sauberer und sicherer Energie reden, verzögert sich der Neubau weiter – und die Kosten explodieren. Für ihren Dokumentarfilm „Return Of The Atom“ beobachteten die Regisseure Jussi Eerola und Mika Taanila die Bauarbeiten am Reaktor Olkiluoto-3 über einen Zeitraum von etwa zehn Jahren und bestätigten dabei, dass es den perfekten Standort nicht gibt...

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Do. 17.08. bis Di. 22.08., 18:00

GELOBT SEI DER KLEINE BETRÜGER

(arabische OmU)

Von Mahmoud al Massad, Deutschland / Jordanien / Niederlande 2017, 90 Min.
Mit Ahmad Thaher, Mahmoud al Massad, Maher Khammash

Der Bauarbeiter Ahmad wird in ein unlauteres Geschäft verstrickt und landet im Gefängnis. Nach und nach stellt er jedoch fest, dass das Leben im Gefängnis eigentlich viel besser ist, als es sein Leben in Freiheit jemals war. Doch das angeleierte Geschäft mit einem Dutzend Laptops nimmt seinen Lauf und Ahmads inzwischen entlassener Knastbruder Ibrahim will sie ihm streitig machen. Diese stecken jedoch gerade im Zoll, weshalb Ahmads Cousin die Beamten mit einem Schaf zu bestechen versucht…
Eine turbulente Komödie voll überraschender Wendungen und absurder Verwicklungen.

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Do. 17.08. bis Di. 22.08., 20:00
Mi. 23.08., 18:00

DIE WUNDE

(Xhosa OmU)

Von John Trengove, Südafrika / Deutschland / Niederlande / Frankreich 2016, 88 Min.
Mit Nakhane Touré, Bongile Mantsai, NIza Jay Ncoyini

Eastern Cape, Südafrika: Der einsame Fabrikarbeiter Xolani nimmt sich eine Auszeit von seinem Job, um als Helfer das jährliche Beschneidungsritual der Xhosa zu begleiten, das den Übergang zum Mannesalter markiert. In einem abgelegenen Berglager, zu dem Frauen keinen Zutritt haben, kommen die jungen Männer wieder zu Kräften. Bemalt mit weißer Farbe, erlernen sie die Männlichkeitscodes ihrer Kultur. In dieser von Machismo und Aggressionen geprägten Umgebung kümmert sich Xolani um den aufsässigen Kwanda aus Johannesburg, der schnell hinter dessen bestgehütetes Geheimnis kommt: Xolani liebt einen anderen Mann.
Bereits in seinem Kurzfilm Ibhokhwe widmete sich der südafrikanische Regisseur John Trengove dem Thema männliche Beschneidung. Dieses und andere Mannbarkeitsrituale greift er in seinem ersten Spielfilm wieder auf. Die Spannung, die sich während des Films unaufhaltsam aufbaut, rührt einerseits von dem jungen Kwanda her, der die patriarchalen Normen der Initiation zunehmend infrage stellt, und andererseits von der inneren Krise, die Xolani durchlebt. Er muss sich entscheiden zwischen der traditionellen Welt, die er kennt, und seiner eigenen Selbstverwirklichung.

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Mi. 23.08., 20:00

DAS IST UNSER LAND – CHEZ NOUS

(französische OmU)

Von Lucas Belvaux, Frankreich / Belgien 2017, 117 Min.
Mit Emilie Dequenne, André Dussollier, Guillaume Gouix

Pauline ist Krankenpflegerin und kümmert sich nicht nur um ihre zwei Kinder und ihren Vater, sondern auch um ihre Patienten mit großer Hingabe, von denen sie dafür geliebt wird. Weil sie so beliebt ist, bittet sie der charismatische Arzt Dr. Berthier im Auftrag einer aufstrebenden nationalistischen Partei, bei den nächsten Bürgermeisterwahlen zu kandidieren. Zwar ist ihre Familie und vor allem ihr sozialistischer Vater von dieser Vorstellung entsetzt, doch Pauline erlebt bei ihrer Arbeit Tag für Tag soziale Missstände und so lässt sie sich schnell davon überzeugen, dass sie in der Lokalpolitik etwas erreichen könnte, um das Leben ihrer Patienten zu verbessern. Aber schon bald muss die Neue erkennen, dass sie von der skrupellosen Parteichefin Agnès Dorgelle lediglich als Aushängeschild benutzt werden soll...

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Do. 24.08. bis Mi. 30.08., 17:30

WESTERN

(teilweise OmU: bulgarisch / englisch)

Von Valeska Grisebach, Deutschland / Bulgarien / Österreich 2017, 120 Min.
Mit Meinhard Neumann, Reinhardt Wetrek, Syuleyman Alilov Letifov

Bulgarien nahe der griechischen Grenze: Eine Gruppe deutscher Bauarbeiter kommt im Niemandsland an, um ein Kraftwerk zu bauen, für das ein Fluss umgeleitet werden muss. Die Männer um Vorarbeiter Vincent können weder Englisch, noch Bulgarisch. Einer von den Neuankömmlingen ist Meinhard, der wie seine Kollegen in einer frisch errichteten Bauarbeitersiedlung wohnt. Die Arbeiten am Wasserkraftwerk dauern länger als geplant, weil der Nachschub fehlt – das Wasser reicht nicht mal, genug Beton anzurühren. Meinhard, der in den Bergen ein Pferd gefunden hat, ist ein bisschen anders als die anderen: Während die keinen Kontakt zu den Bulgaren wollen, reitet er ins Dorf, wo er Einheimische kennenlernt. Der örtliche Steinbaron Adrian und Meinhard freunden sich langsam an, obwohl sie die Sprache des anderen kaum verstehen…

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Do. 24.08. bis Mi. 30.08., 19:45

ANA, MON AMOUR

(rumänische OmU)

Von Calin Peter Netzer, Rumänien / Deutschland / Frankreich 2017, 125 Min.
Mit Mircea Postenicu, Diana Cavaliotti, Carmen Tanase

Ana und Toma lernen sich an der Uni beim Literaturstudium kennen und werden schnell ein Paar. Ihre Beziehung ist sehr innig, vor allem weil die neurotische Ana aufgrund ihrer Panikattacken und Ängste stark auf Tomas Hilfe angewiesen ist und dieser sich mehr und mehr als ihr Beschützer versteht, etwa vor ihren wenig verständnisvollen Eltern. Irgendwann kann Ana ohne Toma nicht mal mehr das Haus verlassen, der zur Beratung hinzugezogene Psychiater verschreibt ihr lediglich Medikamente. Jahre später heiratet das Paar und bekommt ein Kind. Endlich besucht Ana auch eine Therapeutin und wird mit der Zeit immer selbständiger, was die intensive Bindung zu Toma bröckeln lässt, womit der wiederum gar nicht gut zurechtkommt. Als Ana ihre Ängste in den Griff bekommt, ist Toma allein…

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Do. 24.08. bis Mi. 30.08., 22:00