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AB 22.12.2017

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Tel 069 5970845 ab 19 Uhr

LIEBER LEBEN – PATIENTS

(französische OmU)

Von Grand Corps Malade und Mehdi Idir, Frankreich 2017, 112 Min.
Mit Pablo Pauly, Soufiane Guerrab, Moussa Mansaly, Anne Benoît

Der ebenso junge wie schlagfertige Sportler Benjamin kommt nach einem schweren Unfall, bei dem er sich einen Halswirbel gebrochen hat, in ein Reha-Zentrum. Benjamin wird wohl für den Rest seines Lebens im Rollstuhl sitzen und ist fortan selbst für die simpelsten Dinge auf die Hilfe von Pflegern wie der ungeschickten Christiane oder dem stets gut gelaunten Jean-Marie angewiesen. Er lernt eine Reihe von anderen Patienten kennen, darunter Farid, der ebenfalls im Rollstuhl sitzt, sowie Toussaint und Steve, die sich wie Benjamin nicht unterkriegen lassen. Und dann ist da noch Samia, in die sich Benjamin auf Anhieb verliebt. Schnell stellen er und seine neuen Freunde fest, dass es gemeinsam viel leichter ist, sich mit seinem Schicksal zu arrangieren…

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Termine

Do. 21.12. bis Sa. 23.12., 18:00
Mo. 25.12. bis Mi. 27.12., 18:00

DIE KANADISCHE REISE – LE FILS DE JEAN

(französische OmU)

Von Philippe Lioret, Frankreich / Kanada 2016, 98 Min.
Mit Pierre Deladonchamps, Gabriel Arcand, Catherine de Léan

Der 33-jährige Franzose Mathieu erhält eines Tages einen Anruf, in dem er erfährt, dass sein leiblicher, ihm jedoch zeitlebens unbekannter Vater Jean im kanadischen Montreal gestorben ist und ihm ein Päckchen hinterlassen hat. Mathieu reist ins fremde Land und versucht sich seiner unbekannten Familie, zu der auch seine Halbbrüder Sam und Ben gehören, anzunähern. Das gestaltet sich jedoch schwierig, denn Pierre, der beste Freund seines verstorbenen Vaters und Überbringer der Todesnachricht, will geheim halten, dass es einen dritten Sohn gibt. Mathieu tut so, als sei er ein Freund von Pierre und macht sich daran, das Familiengeheimnis zu lüften. Dabei helfen auch Angie und Bettina, die Frau und die Tochter von Pierre…

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Termine

Do. 21.12. bis Sa. 23.12., 20:00
Mo. 25.12. bis Mi. 27.12., 20:00
Mo. 01.01. bis Mi. 03.01., 18:00

DIE BETTWURST

Von Rosa von Praunheim, Deutschland 1970, 78 Min.
Mit Luzi Kryn, Dietmar Kracht, Steven Adamczewski

Luzi und Dietmar lernen sich in der Hafenstadt Kiel kennen und lieben. Sie eine ältere, kleinbürgerliche Sekretärin, er ein junger Hilfsarbeiter aus Berlin. Beide spielen alle gutbürgerlichen Rituale durch, die sie durch Erziehung und Medien erlernt haben. Sie gehen zusammen in ein Ausflugslokal zum Tanz, sie zeigt ihm ihren Kleingarten und ihr Fotoalbum. Nach einer Liebesnacht hilft er ihr beim Staubsaugen. Sie feiern gemeinsam Weihnachten. Plötzlich treffen alte kriminelle Freunde von Dietmar ein und entführen Luzi, um Dietmar zu zwingen, wieder mit ihnen gemeinsame Sache zu machen. Im Stil einer Filmparodie erschießt Dietmar die Täter am Strand und flieht mit Luzi mittels eines kleinen Privatflugzeugs in eine ungewisse Zukunft.

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Termine

Fr. 22.12. bis Sa. 23.12., 22:00

ÜBERLEBEN IN NEUKÖLLN

Von Rosa von Praunheim und Markus Tiarks, Deutschland 2017, 82 Min.

Dokumentation von Rosa von Praunheim über eine Reihe von Künstlern mit verschiedenen sexuellen Vorlieben, die im Berliner Bezirk Neukölln leben. Die größte Rolle kommt dabei der Künstlerin Juwelia zu, die mit bürgerlichem Namen Stefan Stricker heißt und seit vielen Jahren eine Galerie in der Neuköllner Sanderstraße führt. Von Praunheim zeigt Juwelias Feiern, die jedes Wochenende stattfinden, begleitet die Künstlerin aber auch auf ihre erste Ausstellung nach New York und ans Grab ihrer Mutter. Weitere Protagonisten in von Praunheims Dokumentation sind die 89-jährige Frau Richter, die nach Berlin zog, um hier mit einer anderen Frau zusammen sein zu können, sowie der Kubaner Joaquin la Habana, der hier mit einem anderen Mann zusammenlebt. Außerdem stellt der Regisseur den russischen Performancekünstler Mischa Badasyan vor, die lesbische syrische Sängerin Enana und die selbsternannte „Polittunte“ Patsy l‘Amour la Love.

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Termine

Mo. 25.12. bis Mi. 27.12., 22:00

DIE FLÜGEL DER MENSCHEN – CENTAUR

(kirghisische OmU)

Von Aktan Arym Kubat, Kirgisistan / Frankreich / Deutschland / Niederlande 2017, 89 Min.
Mit Nuraly Tursunkojoev, Zarema Asanlieva Aktan Arym Kubat

Centaur führt mit seiner taubstummen Frau Maripa und ihrem ebenfalls stummen Sohn Nurberdi ein bescheidenes Leben in einem kleinen Dorf in Kirgisistan. Doch was keiner über den liebevollen Familienvater und ehemaligen Kinobesitzer weiß: Er schlägt sich die Nächte um die Ohren, um den reichen Landbesitzern ihre Pferde zu stehlen und diese in freier Wildbahn auszusetzen, auch wenn sie früher oder später wieder eingefangen werden. Denn Centaur kann sich nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass Pferde eine Ware sein sollen. Er glaubt felsenfest daran, dass die Kirgisen einst in Einklang mit den Reittieren lebten, und versucht alles, um die alten Zeiten wieder aufleben zu lassen. Doch die Oligarchen sind der nächtlichen Diebstähle überdrüssig und setzen den Kleinkriminellen Sadyr auf den unbekannten Pferdedieb an...

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Termine

Do. 28.12. bis Sa. 30.12., 18:00

THE KILLING OF A SACRED DEER

(englische OmU)

Von Yórgos Lánthimos, Großbritannien 2017, 121 Min.
Mit Colin Farrel, Nicole Kidman, Barry Keoghan

Der erfolgreiche, charismatische Herzchirurg Steven und seine Ehefrau Anna, eine angesehene Augenärztin, leben mit ihren Kindern Bob und Kim das scheinbar perfekte Leben: Man versteht einander und kann sich Luxus leisten. Steven hat eine Freundschaft zum 16-jährigen, vaterlosen Teenager Martin aufgebaut. Nachdem dessen Vater bei einer von ihm durchgeführten Operation starb, hat Steven den Jungen unter seine Fittiche genommen. Der Chirurg und Martin sehen sich regelmäßig und Steven lernt auch seine Mutter kennen. Doch dem Teenager geht es nur um Rache. Er will Steven zu einer schrecklichen Tat zwingen, indem er ihn auf teuflische Art erpresst…

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Termine

Do. 28.12. bis Sa. 30.12., 20:00
Mo. 01.01. bis Mi. 03.01., 20:00

WENN ICH ES OFT GENUG SAGE, WIRD ES WAHR – DEATH BY DEATH

(französische OmU)

Von Xavier Seron, Belgien / Frankreich 2016, 90 Min.
Mit Jean-Jacques Rausin, Myriam Boyer, Serbe Riaboukine

Außenseiter Michel Peneud leidet unter ausgeprägter Hypochondrie, jeden Tag wird er von der Angst vor Krankheiten und dem Tod verfolgt. Noch schlimmer werden seine Zwangsgedanken, als bei seiner Mutter Monique Krebs diagnostiziert wird und der Arzt ihr nur noch wenige Lebensmonate in Aussicht stellt. Während Michel diese Nachricht panisch macht, entschließt sich Monique, jetzt erst recht zu leben: Und ihre Vorstellung von Spaß besteht darin, ihre Katzen zu füttern, billigen Schaumwein zu trinken als sei er Champagner, und natürlich ihr geliebtes Söhnchen Michel zu umsorgen und zu verhätscheln. Der wird von so viel Liebe erdrückt und entwickelt bald Symptome ähnlich denen seiner Mutter. Ein schrecklicher Verdacht beschleicht ihn: Hat er etwa auch Brustkrebs?

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Termine

Do. 28.12. bis Sa. 30.12., 22:15
Mo. 01.01. bis Mi. 03.01., 22:15