Specials und Filmreihen

 

Kartenbestellung:

Tel 069 5970845 ab 19 Uhr

FILM UND DISKUSSION

Filmvorführung in Anwesenheit von Gästen mit anschließender Diskussion

KATUTURA

(englische OV)

Von Florian Schott, Namibia 2018, 102 Min.
Mit Chops Tshoopara, Gift Uzera, Obed Emvula

In Anwesenheit von Regisseur Florian Schott. In Kooperation mit der Deutsch-Namibischen Gesellschaft.

Das Leben in einer namibischen Vorstadt ist nicht einfach, Armut und Kriminalität stehen an der Tagesordnung. Mit den Schwierigkeiten muss jeder zurechtkommen, doch auf welche Art und Weise, das muss jeder für sich selbst bestimmen. Der ehemalige Strafgefangene Dangi (Chops Tshoopara) versucht dem Kreis aus Drogen und Gewalt zu entkommen und ein gesetzestreues Leben zu führen, während der profitgierige Gangster Shivago (Obed Emvula) sein Drogenkartell ausweiten und neue Märkte erschließen will. Der an den Rollstuhl gefesselte Teenager Kondja (Gift Uzera) will sein Leben nutzen, um Straßenkinder zu helfen, dabei verliebt er sich das erste Mal. Schon bald kreuzen sich die Wege der drei Menschen auf zum Teil hoffnungsvolle, aber auch brutale Art und Weise…

Zur Filmseite

Film in der IMDb suchen

Termine

Mi. 22.08., 18:00

LEBENSZEICHEN – JÜDISCHSEIN IN BERLIN

Von Alexa Karolinski, Deutschland / USA 2018, 83 Min.

Do. 23. 08. In Anwesenheit von Regisseurin Alexa Karolinski

Klappernde Teller, mit denen der Tisch für das Rosh-Hashanah-Fest gedeckt wird. Das hell erleuchtete Haus einer alten jüdischen Dame, die den Krieg in einem dunklen Bunker überlebt hat. Eine Gruppe von Freundinnen, die den Garten der Liebermann-Villa pflegen…
Die Regisseurin ist im heutigen Berlin auf Spurensuche gegangen und folgt den vielgestaltigen Lebenszeichen, Ritualen und Gewohnheiten: Ein vielstimmiges Porträt jüdischer Geschichte(n). Nach „Oma & Bella“ der zweite Teil der geplanten Trilogie.

Zur Seite des deutschen Verleihs

Film in der IMDb suchen

Termine

Do. 23.08., 20:00
Fr. 24.08. bis Mi. 29.08., 18:00

MONTAGS IN DRESDEN

Von Sabine Michel, Deutschland 2018, 83 Min.

Anschließend Gespräch mit Regisseurin Sabine Michel und Prof. Dr. Joachim Valentin, Direktor Katholisches Zentrum/Haus am Dom. Moderation: Dr. Alexander Jehn, Direktor der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung Eine Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung

Sie heißen René, Sabine, Daniel - drei von tausenden, die jeden Montag als "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" durch Dresden ziehen. sie rufen „wir sind das Volk!“. sie fordern „Merkel muss weg!“.
Die Regisseurin Sabine Michel hat sie über ein Jahr lang begleitet - auf ihren Demonstrationen und in ihrem Alltag. MONTAGS IN DRESDEN ist kein Film über PEGIDA, er fragt nach den privaten Gründen für das patriotische Aufbegehren, ein Film über absurde und reale Ängste der Gegenwart.

Zur Filmseite

Film in der IMDb suchen

Termine

Mi. 05.09., 20:00

POSTCARDS FROM LONDON

(englische OmU)

Von Steve McLean, Großbritannien 2018, 90 Min.
Mit Harris Dickinson

Der bildhübsche Kleinstadtjunge Jim kommt nach London, um in der großen Stadt sein Glück zu finden. Doch schon in der ersten Nacht wird er ausgeraubt und muss auf der Straße übernachten. Dort hört er von "The Raconteurs", einer Gruppe von feingeistigen Männer-Escorts mit enzyklopädischem Wissen über die schönen Künste, die sich auf das geschliffene Gespräch vor und nach dem Sex spezialisiert haben. Jim schließt sich den Jungs an und steigt schnell vom naiven Anfänger zur gefragten Begleitung und Künstler-Muse auf. Mit seinem Aussehen könnte er es sogar zum größten Stricher-Star bringen, den London je gesehen hat. Wenn er nur nicht unter dem Stendhal-Syndrom leiden würden, das ihn beim Anblick wahrer Kunst in Ohnmacht und in Tableau vivants seines Lieblingsmalers Caravaggio fallen lässt. Doch Jims Übersensibilität eröffnet ihm auch ganz neue Möglichkeiten …
Regisseur Steve McLean siedelt seine selbstironische Ode an die Kunst der käuflichen Liebe in einem hochstilisierten Soho der Gegenwart an, in dem Escorts als die einzig wahren Träger schwuler Kulturgeschichte gelten. Jims Coming-of-Age-Geschichte ist eng verwoben mit queeren Filmklassikern wie Pasolinis "Accatone", Fassbinders "Querelle" und Van Sants "My Own Private Idaho". Wichtigste Bezugspersonen sind aber Caravaggio - der erste Maler, der es wagte, Bettler und Huren zu Heiligen zu machen - und Derek Jarman, der das Leben des Künstlers kühn verfilmte. In der Hauptrolle glänzt der britische Nachwuchsstar Harris Dickinson, der seit Eliza Hittmans preisgekröntem Jugenddrama "Beach Rats" (2017) zu einem der aufregendsten Darsteller seiner Generation zählt.

Zur Seite der Queerfilmnacht

Film in der IMDb suchen

Termine

Mi. 22.08., 20:15

TACKLING LIFE

(teilweise englische OmU)

Von Johannes List, Deutschland 2018, 94 Minuten

Die Berlin Bruisers sind Deutschlands erstes schwules Rugby-Team - und spielerisch die schlechteste Mannschaft weit und breit! Aber das ist kein großes Problem, weil es Adam, Nico, Su und den anderen Mitgliedern nicht nur ums Gewinnen geht, sondern vor allem um das Gefühl der Zugehörigkeit, das ihnen die Bruisers geben. Im Film erzählen sie von den unterschiedlichen Lebenswegen, die sie zum Team gebracht haben, und von den Kämpfen gegen Vorurteile, die sie abseits des Platzes führen. "Tackling Life" zeigt die Bruisers bei schmerzhaften Niederlagen in der ostdeutschen Regionalliga und einem glorreichen Sieg in Madrid, beim Spendensammeln und beim Fotoshooting im Fummel, bei Anti-Mobbing-Seminaren und der rauschhaften Feier ihrer bisher besten Saison.
"Tackling Life" ist das mitreißende Porträt einer Mannschaft, die zusammen schwitzt und feiert, lacht und weint, gewinnt und verliert. Ein Film gegen Stereotypen und über das Glück, nach langer Suche endlich eine Gemeinschaft gefunden zu haben, in der man der sein kann, der man wirklich sein möchte.
"Die Bruisers sind die schlechteste Rugby-Mannschaft in Berlin, und ich bin einer ihrer am wenigsten begabten Spieler. Ich hab mir noch nie Gedanken gemacht, dass das ein Problem sein könnte." (Jan "Su" Möllers)

Zur Seite der Queerfilmnacht

Film in der IMDb suchen

Termine

Mi. 19.09., 20:00