Specials und Filmreihen

 

Kartenbestellung:

Tel 069 5970845 ab 19 Uhr

FILM UND DISKUSSION

Filmvorführung in Anwesenheit von Gästen mit anschließender Diskussion

DAS MELANCHOLISCHE MÄDCHEN

Von Susanne Heinrich, Deutschland 2019, 80 Min.
Mit Marie Rathscheck, Nicolai Borger, Yann Grouhel

Sa.29.06. in Anwesenheit von Susanne Heinrich

Das melancholische Mädchen verspricht euch: In dieser Geschichte gibt es keine Höhepunkte – denn was eine echte Melancholikerin ist, für die ist das Beste ja immer schon passiert. Stattdessen ätzt die Schriftstellerin aus dem hippen Berlin, die in ihrem aktuellen Buch einfach nicht weiterkommt, gegen alles, was anderen Menschen in der modernen großstädtischen Welt Sinn verspricht. Dabei trifft sie allerhand Menschen wie frischgebackene Mütter, die sich selbst überhaupt erst durch die Mutterschaft fanden oder einen abstinenten Existentialisten, für den Sex ohnehin „auch nur noch ein Markt“ ist. Und dann sind da natürlich noch all diese Beauty-Produkte und ja, selbst Yoga verteufelt sie – denn diese Entspannungsübungen sind ja auch nur systemstützende Selbstoptimierung und keineswegs der total individuelle Weg zum eigenen Glück, für die sie manche halten…

Zur Filmseite

Film in der IMDb suchen

Termine

Do. 27.06. bis Mi. 03.07., 19:30

PUSH – FÜR DAS GRUNDRECHT AUF WOHNEN

(OmU)

Von Fredrik Gertten, Schweden 2018, 96 Min.

Der schwedische Filmemacher Fredrik Gerrten behandelt in seinem Dokumentarfilm eine Thematik, die seit einigen Jahren insbesondere große Städte in Ballungsräumen betrifft: die Wohnungspolitik. Wo früher noch von Gentrifizierung die Rede war, ist dieser Begriff für die Problematik mittlerweile nicht mehr groß genug. Denn in der Zwischenzeit sind Wohnräume vielerorts zu reinsten Anlagemitteln geworden. Die betreffenden Wohnungen sind meist nicht dafür gedacht, dass auch jemand in ihnen wohnt. Oft wechseln ganze Häuser scheinbar über Nacht die Besitzer, und die Bewohner stehen vor dem großen Rätsel, wie sie die plötzlich steigenden Mietpreise zahlen sollen, denn im Gegensatz zur Miete steigt das Einkommen der Bewohner nicht oder nur geringfügig. Genau an diesem Punkt setzt mit Leilani Farha die UN-Spezialreporterin für angemessenes Wohnen an. Ihre Aufgabe ist es, herauszufinden, warum und aus welchen Gründen Menschen aus den Städten verdrängt werden. Dafür reist sie um die ganze Welt und Fredrik Gerrten begleitet sie dabei.

Zur Filmseite

Film in der IMDb suchen

Termine

Mi. 10.07., 20:00

FILM DES MONATS

Wir präsentieren monatlich in Kooperation mit dem Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) den FILM DES MONATS. Der FILM DES MONATS der Jury der Evangelischen Filmarbeit ist die einzige durch eine Jury vergebene Auszeichnung für einen aktuellen Kinofilm. Die Arbeit der Jury wird vom Filmkulturellen Zentrum im GEP betreut.

EINE MORALISCHE ENTSCHEIDUNG – BEDOUNE TARIKH, BEDOUNE EMZA

(Farsi OmU)

Von Vahid Jalilyand, Iran 2019, 103 Min.
Mit Navid Mohammadzadeh, Amir Aghaei, Zakieh Behbahani

Am Do. 20.06. mit anschließendem Filmgespräch mit Vahid Shemshadian, Koproduzent, Berlin
Susan Vahabzadeh, Filmkritikerin, Süddeutsche Zeitung. Moderation Dr. Margrit Frölich, Gemeinschaftswerk der evangelischen Publizistik.


Als der forensische Pathologe Dr. Kaveh Nariman in Teheran bei einem nächtlichen Autounfall ein Motorrad mit einer vierköpfigen Familie rammt und dabei den achtjährigen Sohn Amir leicht am Kopf verletzt, bietet Kaveh an, das Kind in eine nahe gelegene Klinik zu bringen, aber der Vater Moosa lehnt seine Hilfe ab. Nur das ihm angebotene Geld als Entschädigung für die entstandenen Unfallkosten nimmt er widerwillig an. Am nächsten Morgen findet Dr. Nariman in seinem Krankenhaus heraus, dass der kleine Junge nach einem verdächtigen Tod zur Obduktion gebracht wurde. Vorerst spricht Kaveh mit niemandem über sein Geheimnis. Seine Kollegin Dr. Sayeh Behbahani stellt eine Lebensmittelvergiftung als Todesursache fest. Dr. Nariman steht nun vor einem Dilemma: Ist er aufgrund des Autounfalls für den Tod von Amir verantwortlich oder starb das Kind wirklich an dem verdorbenen Fleisch, dass ihm sein Vater gab?

Zur Filmseite

Film in der IMDb suchen

Termine

Fr. 21.06. bis So. 23.06., 20:15
Mo. 24.06. bis Mi. 26.06., 19:45