Specials und Filmreihen

 

Kartenbestellung:

Tel 069 5970845 ab 19 Uhr

Psychoanalyse und Film

Die Reihe ist eine Kooperation des 'Instituts für Psychoanalyse, Frankfurt'
der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft (DPG) und des Mal Seh'n Kinos.
Im Anschluß an die Vorführung erfolgt jeweils eine psychoanalytische
Interpretation und Diskussion der Filme. Näheres über das Institut für
Psychoanalyse: dpg-frankfurt

ELLE

(französische OmU)

Von Paul Verhoeven, Frankreich / Deutschland / Belgien 2016, 131 Min.
Mit Isabelle Huppert, Laurent Lafitte, Anne Consigny

Die Geschäftsfrau Michèle ist erfolgreiche Leiterin einer großen Videospielfirma und gehört zu den großen Namen in der Branche. Ihren Erfolg verdankt sie vor allem ihrer rigorosen, rücksichtslosen Arbeitsweise, die auch ihre Konkurrenten zu spüren bekommen. In ihrem Liebesleben zeigt die Karrierefrau dieselbe unterkühlte Attitüde wie im Berufsleben. Doch als Michèle eines Tages in ihrem Zuhause von einem Fremden überfallen und brutal vergewaltigt wird, verändert sich ihr Leben schlagartig. Dass der Täter draußen unerkannt herumläuft, lässt Michèle keine Ruhe, doch Anzeige erstatten will sie nicht. Mit eisernem Willen entschließt sie sich dazu, auf eigene Faust die Spuren ihres Peinigers zu verfolgen, um sich an ihm zu rächen. Michèles riskantes Unterfangen gerät schon bald außer Kontrolle...

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Termine

Mi. 21.11., 20:00

FILM UND DISKUSSION

Filmvorführung in Anwesenheit von Gästen mit anschließender Diskussion

DIE ERBINNEN – LAS HEREDERAS

(spanische OmU)

Von Marcelo Martinessi, Paraguay / Deutschland / Uruguay / Norwegen / Brasilien / Frankreich 2018, 98 Min.
Mit Ana Brun, Margarita Irún, Ana Ivanova

Am Do. 29. 11. im Anschluss Filmgespräch mit Verena Lueken, Filmkritikerin und Holger Stern, Redakteur ZDF/Arte. Moderation: Margrit Frölich. Reihe Film des Monats in Kooperation mit der Jury der evangelischen Filmarbeit / epd film.

Die Geschichte zweier Frauen um die 60, die als Paar in einem bürgerlichen Viertel der paraguayischen Hauptstadt Asunción leben. Als Chiquita auf Grund von Schulden ins Gefängnis muss, beginnt für Chela ein zaghafter Befreiungsprozess. Mit ihrem alten Mercedes bietet sie einen Taxi-Service für die Nachbarschaft an. Das private Drama spiegelt die gesellschaftliche Entwicklung von Paraguay nach Jahren der Diktatur.

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Termine

Do. 29.11. bis Mi. 05.12., 20:00

SAUVAGE

(französische OmU)

Von Camille Vidal-Naquet, Frankreich 2018, 99 Minuten •
Mit Félix Maritaud, Éric Bernard, Nicolas Dibla, Philippe Ohrel •

Léo ist 22, lebt in Straßburg und verkauft seinen Körper. Nachts lässt er sich durch die Stadt treiben, tagsüber schläft er irgendwo für ein paar Stunden. Wenn es Ärger mit Freiern gibt, hilft ihm sein bester Freund Ahd. Aber der Partner, nach dem Léo sich sehnt, der Mann, in dessen Armen er einschlafen darf, kann Ahd nicht für ihn sein. Léos rastlose Suche geht immer weiter. Sein Herz schlägt wild dabei.
Der Debütfilm von Regisseur Camille Vidal-Naquet steht mit seiner zarten Rohheit in der stolzen Tradition der empfindsamen Stricherfilme von Patrice Chéreau („Der verführte Mann“), André Téchiné („Ich küsse nicht“), Gus Van Sant („My Private Idaho“) und Robin Campillo („Eastern Boys“). Für seine kompromisslose Darstellung eines jungen Mannes zwischen Verlorenheit, körperlicher Selbstausbeutung und einer unstillbarer Sehnsucht nach menschlicher Nähe wurde Léo- Darsteller Félix Maritaud („120 BPM“) bei dem Filmfestspielen in Cannes mit dem Rising Star Award der Louis Roederer Foundation ausgezeichnet und als neue Hoffnung des französischen Kinos gefeiert. Ein intensives, zutiefst berührendes Porträt.

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Termine

Mi. 28.11., 21:45