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PALMYRA

 

Von Hans Puttnies, Deutschland / Syrien 2017, 90 Min.

Im Sommer 2015 zerstörte der "Islamische Staat" zahlreich antike Tempel und Grabtürme in Palmyra. Doch nicht nur die antike Stadt wurde angegriffen, sondern auch der in direkter Nachbarschaft gelegene Ort Tadmor, dessen Bewohner hauptsächlich vom Tourismus rund um die benachbarten Denkmäler lebten – und früher selbst die Bewohner Palmyras waren. Denn um Anfang des 20. Jahrhunderts großflächige Ausgrabungen in Palmyra zu ermöglichen, wurden sie kurzerhand umgesiedelt. Regisseur Hans Puttnies filmte noch vor dem Krieg in der Ruinenstadt, beobachtete 2008 das Geschehen in und um Palmyra, fing Eindrücke von Besuchern und Souvenir-Händlern ein. Seine Aufnahmen setzte er zu einem essayistischen Dokumentarfilm über Palmyra als touristischen Ort, aber auch als Heimat vieler Menschen zusammen.

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Termine

So. 21.10., 12:00

WALDHEIMS WALZER

 

Von Ruth Beckermann, Österreich 2018, 94 Min.

Als „Waldheim-Affäre“ ging die internationale Debatte um die verleugnete NS-Vergangenheit von Kurt Waldheim in die Geschichte ein. In ihrem Dokumentarfilm widmet sich die österreichische Filmemacherin Ruth Beckermann dieser Affäre, die 1986 ins Rollen kam, als der frühere UN-Generalsekretär Waldheim für das Amt des Bundespräsidenten Österreichs kandidierte. Während sich Waldheim als Vorzeige-Politiker der Nachkriegszeit präsentierte, entbrannte eine Debatte um den beschönigten Lebenslauf des Österreichers, die von verschiedenen Lagern der Weltöffentlichkeit befeuert wurde. Trotz der Vorwürfe wurde Kurt Waldheim, der auch viele Fürsprecher auf seiner Seite hatte, zum Bundespräsidenten gewählt. Anhand von internationalem TV-Archivmaterial und eigener Videoaufnahmen rekonstruiert Beckermann die Ereignisse.

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So. 21.10., 14:00