Queerfilmnacht
DRUNKEN NOODLES
(englisch / spanische OmU)
von Lucio Castro, USA / Argentinien 2024, 82 Min.
Heiße Sommertage in New York City. In Brooklyn hütet der junge Student Adnan die Wohnung seines Onkels. In Chinatown jobbt er in einer Galerie, in der die verspielten, sexuell aufgeladenen Stickereien des älteren Künstlers Sal ausgestellt werden. Mit ihm hatte Adnan vor einem Jahr eine zärtliche Affäre, so wie er im Hier und Jetzt nächtliche Abenteuer mit dem jungen Essenskurier Yariel erlebt. Und über allem hallt das Echo seiner großen Liebe zu dem Schriftsteller Iggie. Vergangenheit und Gegenwart verflechten sich, während sich Adnan treiben lässt zwischen Hook-Ups und dem Rauschen der Stadt, zwischen funkelnden Häuserschluchten und einem verzauberten Wald.
Das Leben ist ein Kunstwerk aus Realität und Fantasie in Lucio Castros „Drunken Noodles“, einem übernatürlich schönem Sommertraum von einem Film, für den im Sex so viel Bedeutung liegt wie in der Kunst. Und wo das eine immer etwas mit dem anderen zu tun hat. Eine Vision queerer Lust über Generationengrenzen hinaus; ein Bilderteppich von Begehren, Sehnsüchten und versuchter Nähe – und eine Geschichte, die so leichtfüßig und humorvoll erzählt wird, als ginge der Sommer nie vorbei. Ein Film zum sich-Fallenlassen und zum Genießen. Eine der großen Entdeckungen des Filmfestivals in Cannes 2025.
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Termine
Mi. 15.07., 19:45




… die Gelegenheit
Eine neue Filmreihe des Mal Seh’n Kino
Das Mal Seh’n Kino, schon immer offen für Filme abseits des Arthouse-Mainstreams, öffnet nun ein weiteres Fenster für Filme, die durch die Raster kommerzieller Auswertung fallen, die unkonventionell und schräg sind, eigene Wege beschreiten und überraschen – die jedenfalls nicht übersehen werden sollten!
DIRECT ACTION
(arabisch / französische OmU)
Dokumentarfilm von Guillaume Cailleau und Ben Russel, Frankreich / Deutschland 2024, 221 Min.
Filmemacher Guillaume Cailleau und Ben Russell begleiteten die bekanntesten militanten Aktivistengruppen, die derzeit in Frankreich für einen Umbruch kämpfen. Wie beispielsweise ein 150 Personen umfassendes Kollektiv, das sich 2018 erfolgreich gegen ein internationales Großflughafenprojekt durchgesetzt hat und dafür knapp sechs Jahre eine autonome Zone besetzt hielt. Wie sieht der Alltag eines solchen Kollektivs aus und kann so ein Ausweg aus der Klimakrise aussehen?
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Termine
So. 19.07., 13:30



