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AB 28.02.2024

COLONOS

(englisch / spanische OmU)

von Felipe Gálvez Haberle, Chile / Argentinien / Frankreich / Großbritannien / Taiwan / Dänemark / Schweden / Deutschland 2023, 97 Min.
Mit Mark Stanley, Camilo Arancibia, Benjamin Westfall

Feuerland, Republik Chile, 1901: Ein riesiges, fruchtbares Gebiet, das die weiße Aristokratie zu "zivilisieren" versucht. Drei Reiter werden von dem reichen Großgrundbesitzer José Menendez angeheuert, um die Ureinwohner ihres Landes zu enteignen und eine Straße zum Atlantik zu öffnen. Unter dem Befehl des britischen Soldaten Leutnant MacLennan und eines amerikanischen Söldners lernt der junge chilenische Mischling Segundo den Preis für den Aufbau einer jungen Nation kennen - den Preis des Blutes und der Lüge.

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Do. 22.02. bis Mi. 28.02., 22:00

MY SAILOR, MY LOVE

(englische OmU)

Von Klaus Härö, Finnland / Irland 2022, 103 Min.
Mit James Cosmo, Catherine Walker, Brid Brennan

Der pensionierte Seemann Howard zieht sich nach dem Tod seiner geliebten Frau immer mehr in die Einsamkeit zurück. Da er nicht in der Lage ist, sich um sich selbst zu kümmern, engagiert seine Tochter Grace eine Haushälterin, die wieder etwas Ordnung in sein Leben bringen soll. Mit Annie hat der kauzige Howard allerdings nicht gerechnet. Die lebenslustige Frau nimmt ihn ernst, erträgt so manches, was er ihr an den Kopf wirft und bleibt trotzdem an seiner Seite. Mit ihr findet er wieder einen Sinn in seinem Leben und begreift, dass er mit den Fehlern der Vergangenheit ins Reine kommen muss, um sein Glück halten zu können.

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Mi. 28.02., 18:00
So. 03.03., 12:00
So. 10.03., 12:00
So. 24.03., 14:00

KURZFILME VON LOUIS HAY

Von Louis Hay, Deutschland 2020 – 2023, 51 Min.

NEBEL
2020, 28:05min, Farbe, Sound, deutsch mit englischen Untertiteln
Die durch das Internet beschleunigte Informationskultur bringt ein seltsames Paradoxon hervor: Informationen führen nicht unbedingt zu mehr Wissen, sondern erzeugen mitunter einen Bewusstseinszustand der Demenz, der oft als „Brain Fog“ beschrieben wird. In Form eines Essayfilms versucht „NEBEL“, diesem Zustand auf den Grund zu gehen. Indem er über die Verwendung von Nebel in der jüngeren Filmgeschichte und den psychologischen, kognitiven und neuro-wissenschaftlichen Mechanismen von Metaphern nachdenkt, gelangt NEBEL zu Fragen nach der Materialität und dem Ort des Mediums Film, des Bewusstseins und des Denkens selbst.

Nassauer
2022, 11:02min., Farbe, Sound, kein Dialog
Die Filmkamera bewegt sich eigenwillig durch einen künstlichen Raum und verschmilzt wie ein Parasit mit dem Bewusstsein dessen melancholischen Bewohners. Als Denkbewegung berührt der Film Fragen nach dem Selbst, danach, wodurch Bewusstsein und Innerlichkeit geformt werden, in welchem Verhältnis sie zum „Anderen“ stehen und welche Rolle Bilder, Narration und der Film selbst in diesem Komplex spielen.

The 3rd Complementary Day of Year 13
2023, 11:31min., Farbe, Sound, kein Dialog
Der 3. Komplementär-Tag des Jahres 13 markiert im Französischen Revolutionskalender den Todestag von Pierre Méchain. Er war einer von zwei Wissenschaftlern, die 1792 den Auftrag erhielten, die Länge des Meridianbogens zwischen Dünkirchen und Barcelona zu vermessen, um so den Meter als erste universelle Einheit zu berechnen. Pierre Méchain unterliefen bei seinen Berechnungen Fehler, die er zunächst verschwieg. Jahre später kehrte er nach Spanien zurück, um seine falschen Messungen zu korrigieren. Zu seinem Unglück erreichte er Spanien zur gleichen Zeit wie die das Gelbfieber, das sich durch Stiche infizierter Mücken rasant verbreitete. Im Spätsommer 1804, nur wenige Tage vor Beginn des 14. Revolutionsjahres, erlag Pierre Méchain dem Fieber.

Louis Hay, geboren 1996 in Frankfurt am Main, erhielt 2022 ein Diplom an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst bei Prof. Clemens von Wedemeyer und studiert seit 2021 bei Prof. Gerard Byrne in der Filmklasse der Städelschule. In seinen essayistischen und inszenierten Arbeiten erkundet er in ausgeklügelten Kamerabewegungen historische und biografische Räume, bei denen sich Innen und Außen verschränken.
Bisherige Ausstellungen und Screenings u.a.: Cinematheque Leipzig, Taipeh Contemporary Art Center, Kunsthalle Baden Baden, Dokfest Kassel, Goethe Institut Dublin. Louis Hay war von 2018-2021 als Vorstandsmitglied im KV-Verein für zeitgenössische Kunst tätig und realisierte dort Ausstellungen und Screenings, zuletzt 2021 die Gruppenausstellung „Baroque Topologies“.

Ab 18 Uhr eröffnet der SCHAUT!-Ausstellungsraum im 1. Stock mit einer neuen Videoarbeit von Louis Hay.

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Mi. 28.02., 20:00

ALMAMULA

(spanische OmU)

von Juan Sebastian Torales, Argentinien / Frankreich / Italien 2023, 96 Min.
Mit Nicolás Diaz, Martina Grimaldi, Maria Soldi

Der zwölf Jahre alte Nino ist für andere Jungs angeblich ein schlechter Einfluss. Auf den Straßen in der Nachbarschaft ist er selbst immer wieder homophoben Angriffen ausgesetzt. Also beschließen Ninos Eltern, den Trubel und die Gefahren der Stadt vorerst gegen ein ruhiges Leben auf dem Land einzutauschen. Dort wandert Nino durch einen Wald, wo angeblich das Monster Almamula diejenigen holt, die fleischliche Sünden und unreine Handlungen begehen. Als plötzlich ein Junge aus dem Dorf spurlos verschwindet, glauben die Bewohner sofort an die Kreatur im Wald… Für Nino ist dieser finstere Ort jedoch ein Ort der Zuflucht, der einen immer größer werdende Anziehungskraft auf ihn ausübt.

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Do. 29.02. bis Di. 05.03., 18:00

LE PARADIS

(französische OmU)

von Zeno Graton, Belgien / Frankreich 2023, 83 Min.
Mit Khalil Gharbia, Julien de Saint Jean, Amine Hamidou

In einer Jugendstrafanstalt bereitet sich der 17-Jährige Joe auf seine Rückkehr in die Gesellschaft vor, unsicher, welches Leben ihn jenseits der Mauern erwartet. Doch als Neuzugang William die Nachbarzelle bezieht, wird Joes Sehnsucht nach Freiheit durch ein anderes Begehren abgelöst. Einander mit wachsender Begierde und Verzweiflung umkreisend, begeben sich Joe und William auf eine Reise der emotionalen Emanzipation.

Der Debütfilm des belgischen Regisseurs Zeno Graton verfolgt die Irrungen und Wirrungen einer Leidenschaft zwischen zwei jungen Männern, die sich auf ein Leben auf dem Wartegleis eingestellt hatten. Camera-obscura-Aufnahmen, Tuschezeichnungen, Tanz und Rap werden in „Le Paradis“ zu Ausdrucksmitteln einer kompromisslosen Vision der Liebe. Hinter diesen Mauern steht Leidenschaft an erster Stelle, dann erst kommt die Freiheit.

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Do. 29.02. bis So. 03.03., 20:00
Mo. 04.03. bis Mi. 06.03., 21:45

THE WODDAFUCKA THING

von Gianluca Vallero, Deutschland 2022, 89 Min.
Mit Dela Dabulamanzi, Carlo Loiudice, Marc Philipps

Drei Menschen tun sich zu einem außergewöhnlichen Trio zusammen, um endlich all ihre Sorgen loszuwerden: Die Berlinerin Sweety hatte Dank eines großen Auftrags von dem Boss die Gelegenheit, ihrem kleinkriminellen Leben einen Sinn zu geben und das große Geld zu verdienen. Doch die Beute wird ihr geklaut und der Traum von einem neuen Leben scheint ausgeträumt. Nun hat sie Schulden bei ihrem Auftraggeber und nur eine Woche Zeit, um sich freizukaufen. Da kommen die beiden italienischen Karate-Lehrer Gino und Ninja ins Spiel, die Sweety anbieten, zusammen einen großen Coup zu landen, der sowohl Sweetys Schuldenproblem lösen als auch die steigenden Mieten für die Karate-Halle einbringen soll. Es dauert nicht lange und die Drei stürzen sich in die Vorbereitungen für den Raubzug ...

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Do. 29.02. bis So. 03.03., 21:45
Mo. 04.03. bis Di. 05.03., 20:00

THE NEIGHBORHOOD STORYTELLER

(OmU)

Dokumentarfilm von Alejandra Alcala, USA / Vereinte Arabische Emirate 2022, 50 Min.

Mit anschließendem Gespräch. In Kooperation mit Women for Women International
Die junge Asmaa wurde auf tragische Weise aus ihrem Heimatland Syrien vertrieben. Ihr Schicksal als Ehefrau und Mutter schien bereits mit 16 Jahren vorgeschrieben. Doch es gelingt Asmaa, eine neue Identität als Geschichtenerzählerin aufzubauen. Sie liest Kindern aus der Nachbarschaft vor und gibt den Kindern im Geflüchtetencamp Zaatari in Jordanien damit nicht nur ein wenig Zuversicht zurück, sondern auch sich selbst ein würdevolleres Leben. Asmaa ist fest entschlossen, eine Generation an erfolgreichen Frauen zu inspirieren, die sich trotz der komplexen Lebenssituation als Geflüchtete und konservativer Normen eine selbstbestimmte Zukunft aufbauen können.
Ein Film über die menschliche Widerstandsfähigkeit und die Kraft, Entbehrung in eine Chance zu verwandeln

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So. 03.03., 14:00

KRAFT DER UTOPIE – LEBEN MIT LE CORBUSIER IN CHANDIGARH

(teilweise hindi / englische OmU)

Dokumentarfilm von Thomas Karrer und Karin Bucher, Schweiz 2023, 94 Min.

Der Architekt Le Corbusier schuf vor genau 70 Jahren mit der Planstadt Chandigarh sein Lebenswerk. Dieses Millionenstädteprojekt wird bis heute kontrovers diskutiert. Dieser Dokumentarfilm begleitet vier indische Kulturschaffende aus Chandigarh, um diese Moderne-Utopie zu reflektieren. Le Corbusiers Konzept schuf einen radikal neuen Lebensraum, der sich von der westlich-kapitalistischen Bauweise unterschied und den Bewohnern die Möglichkeit bot, sich auf eine einzigartige Art und Weise zu entfalten.

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Mi. 06.03., 17:45

HELKE SANDER: AUFRÄUMEN

Dokumentarfilm von Claudia Richarz, Deutschland 2023, 82 Min.

Am 6.3. in Anwesenheit von Regisseurin Claudia Richarz. In Kooperation mit Kinothek Asta Nielsen
Helke Sander, eine Ikone der Frauenbewegung und des deutschen Films, löste mit einem kleinen Impuls eine historische Veränderung aus. 1967 gründete sie den Aktionsrat zur Befreiung der Frauen und setzte sich für unbezahlte Care-Arbeit und bessere Kinderbetreuung ein. In ihrer legendären „Tomatenrede" erklärte sie 1968, dass eine gesellschaftliche Veränderung ohne die Befreiung der Frauen nicht möglich sei. Trotz Widerstand realisierte sie Filme und gründete die Zeitschrift „Frauen und Film". Ihr Lebensmotto: kritisch denken und auf sich selbst hören. Heute, mit über 80 Jahren, räumt sie auf und findet darin eine transzendente Bedeutung.

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Mi. 06.03., 19:30
Do. 07.03. bis Mi. 13.03., 18:00

JULIE – EINE FRAU GIBT NICHT AUF

(französische OmU)

von Eric Gravel, Frankreich 2021, 85 Min.
Mit Laure Calamy, Anne Suarez, Geneviève Mnich

Am Fr. 08.03. zum Weltfrauentag mit Einführung. In Kooperation mit dem Institut francais
Die Ehe von Julie und ihrem bisherigen Mann ist Geschichte. Weil es jedoch als alleinerziehende Mutter mit zwei Kindern in der französischen Metropole Paris viel zu teuer und das Geld nun knapp ist, ziehen die drei in einen Vorort. Dort mag das Leben zwar prinzipiell entspannter sein. Aber wenn man wie Julie täglich für den Job trotzdem noch zurück in die Hauptstadt pendeln und seinem Ex wegen jedem Cent Unterhalt hinterherrennen muss, bleibt das Leben leider hektisch. Die Dinge scheinen sich einfach nicht einpendeln zu wollen. Denn selbst der Lichtblick eines besser bezahlten Jobs ist nicht von langer Dauer, als das Vorstellungsgespräch durch einen Streik im öffentlichen Dienst nicht mehr erreichbar scheint. Wie lange kann Julie diese Stress noch aushalten?

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Do. 07.03. bis Di. 12.03., 19:30
Do. 14.03. bis Mi. 20.03., 18:00

ONLY THE RIVER FLOWS

(chinesische OmU)

von Shujun Wei, China 2023, 106 Min.
Mit Yilong Zhu, Zeng Meihuizi, Tianlai

In China werden in den 1990er Jahren in der Kleinstadt Banpo drei Morde begangen. Ma Zhe, der Leiter der Kriminalpolizei, wird mit der Aufklärung der Fälle beauftragt. Eine am Flussufer zurückgelassene Handtasche und die Aussagen von Passanten lassen gleich mehrere Verdächtige ins Visier des Ermittlers geraten. Doch trotz mehrerer zunächst vielversprechender Spuren gerät der Fall mit zunehmender Zeit immer mehr ins Stocken. Inspektor Ma wird dabei mit den Abgründen der menschlichen Seele konfrontiert und muss sich der harten Frage stellen, ober er sich immer noch auf der richtigen Spur befindet...

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Do. 07.03. bis Sa. 09.03., 21:15
Mo. 11.03. bis Di. 12.03., 21:15

TKUMANNHEIM – JÜDISCHES LEBEN VON 1945 BIS HEUTE

Dokumenarfilm von Isabel Gathof, Deutschland 2023, 78 Min.

In Anwesenheit von Regisseurin Isabel Gathof. Im Rahmen der hessen Film tour
Die Dokumentation stellt die Neugründung der jüdischen Gemeinde in Mannheim nach dem Krieg dar und setzt sich mit ihrer Geschichte im Wandel der Zeit auseinander. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Jugend der jüdischen Gemeinde. Dabei hat es sich der Dokumentarfilm zum Ziel gesetzt, die heute zum Teil unsichtbar gewordene, jüdische Topographie der Quadratestadt Mannheim wieder sichtbar zu machen und ebendiese Orte durch persönliche Geschichten mit Leben zu füllen.

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So. 10.03., 14:00

PIXADORES

(portugiesische OmU)

Dokumentarfilm von Amir Escandari, Finnland / Dänemark / Schweden / Eestland 2015, 93 Min.

In Anwesenheit von Regisseur Amir Escandari
Eine Gruppe von Freunden, die in Sao Paulo lebt, will der Ungerechtigkeit in ihrer Heimatstadt nicht mehr tatenlos zusehen und beschließt, eine eigene Form des Protestes zu initiieren - mit Hilfe der Graffitti-Kunst. Der Dokumentarfilm zeigt die Jugendlichen, wie sie Abend für Abend losziehen, um ihren Gedanken bildlichen Ausdruck zu verleihen und wie sie dabei auch ihr Leben riskieren...

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So. 10.03., 21:30

DEUTSCHLAND, BLEICHE MUTTER

von Hemla Sanders-Brahms, Deutschland 1980, 129 Min.
Mit Eva Mattes, Ernst Jacobi, Elisabeht Stepanek

Anschließende psychoanalytische Interpretation und Diskussion mit Birgit Pechmann. In Kooperation mit dem Institut für Psychoanalyse der DPG.
Das Schicksal einer jungen Frau, die in der Nazi-Zeit heiratet, sich im Krieg mit ihrem kleinen Kind allein durchschlagen muss und nach der Rückkehr ihres Mannes an den Rand des Selbstmords gerät: Kurz nach ihrer Heirat bleibt Lene allein zurück, während ihr Mann am "Polenfeldzug", dem deutschen Überfall auf Polen, teilnimmt. Mit ihrem Kind bewältigt sie alle Aufgaben allein und übersteht den Krieg; doch als ihr Mann zurückkehrt, soll sie in ihre alte Frauenrolle zurück. Die neue alte Familienordnung und das "Wirtschaftswunder" werden für sie zu einer Qual, die sie an der Rand der Verzweiflung treibt.

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Mi. 13.03., 19:30

RÜCKKEHR NACH KORSIKA

(französische OmU)

von Catherine Corsini, Frankreich 2023, 107 Min.
Mit Aïssatou Diallo Sagna, Suzy Bemba, Eshter Gohourou

Die 40-jährige Kheìdidja arbeitet für eine wohlhabende Pariser Familie, die ihr anbietet, sich einen Sommer lang auf Korsika um deren Kinder zu kümmern. Das ist die Gelegenheit für sie, mit ihren Töchtern Jessica und Farah auf die Insel zurückzukehren, die sie vor 15 Jahren unter tragischen Umständen verlassen haben. Während Khédidja mit ihren Erinnerungen ringt, geben sich die beiden Teenager allen sommerlichen Verlockungen hin: unerwartete Begegnungen, 400 Coups, erste Liebeserfahrungen. Diese Reise bietet ihnen die Gelegenheit, einen Teil ihrer Geschichte zu entdecken und sich näher zu kommen.

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Do. 14.03. bis Di. 19.03., 19:45
Do. 21.03. bis Mi. 27.03., 17:45

SQUARING THE CIRCLE – THE STORY OF HIPGNOSIS

(englische OmU)

Dokumentarfilm von Anton Corbijn, Großbritannien 2023, 106 Min.

Led Zeppelin, AC/DC, Genesis, Black Sabbath, Paul McCartney und Pink Floyd – das sind nicht nur Ikonen der Rockmusik, sondern auch Kunden von Aubrey „Po" Powell und Storm Thorgerson. Das sind die beiden Köpfe hinter dem Grafik-Label „Hipgnosis". Sie sind verantwortlich für legendäre und bis heute im kulturellen Gedächtnis verweilenden Albencover wie das minimalistische Prisma auf Pink Floyds „The Dark Side of the Moon". Doch mit dem Erfolg gingen auch Drogen, Streits mit den Musikern und einander einher. Filmemacher Anton Corbijn fühlt für diesen Dokumentarfilm der aufregenden Geschichte von Hipgnosis nach.

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Do. 14.03. bis Mi. 20.03., 21:45

DER WUNSCH

(teilweise englische OmU)

Dokumentarfilm von Judith Beuth, Deutschland / Norwegen 2024, 109 Min.

In ihrem Dokumentarfilm begleitet die Regisseurin Judith Beuth über einen Zeitraum von zehn Jahren das Liebespaar Maria und Christiane auf ihrer emotionalen Reise, sich ihren Lebenswunsch zu erfüllen: ein gemeinsames Kind. Judith Beuth erzählt, wie das Paar mit wachsenden Herausforderungen umgeht. Das deutsche Gesundheitssystem, die biologische Uhr und die emotionalen Höhen und Tiefen setzen ihre Beziehung unter Druck. Über Jahre unternehmen sie zahlreiche Versuche, schwanger zu werden, erkunden neue Möglichkeiten und stehen vor finanziellen Herausforderungen. Maria, aufgrund eines Unfalls querschnittgelähmt, zweifelt, während Christianes Kinderwunsch unverändert stark bleibt.

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So. 17.03., 11:00
So. 24.03., 12:00
So. 31.03., 12:00

UNTER DIR DIE STADT

von Christoph Hochhäusler, Deutschland / Frankreich 2010, 109 Min.
Mit Robert Hunger-Bühler, Nicolette Krebitz, Mark Waschke

Im Anschluß Gespräch mit Kameramann Bernhard Keller und Jörg Geißler (BVK)
Weil dort eine gutdotierte Stelle als Banker lockt, zieht Oliver zusammen mit seiner Freundin Svenja Steve von Hamburg nach Frankfurt am Main. Svenja trifft bei einer Kunstausstellung im Firmengebäude auf den deutlich älteren Roland, der gerade zum Banker des Jahres gekürt wurde und einen Platz im Vorstand innehat. Es werden nur wenige Worte gesprochen, trotzdem funkt es zwischen den beiden. Ein zweites Treffen endet bereits im Hotelzimmer, doch Svenja will sich ihrem Verlangen noch nicht hingeben. Als ein Nachfolger für einen in Indonesien entführten und zerstückelten Kollegen gesucht wird, schlägt Roland deshalb Oliver als Kandidaten vor, um sich seinen Konkurrenten für eine Zeitlang vom Hals zu halten...

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So. 17.03., 13:00

SOMETHING YOU SAID LAST NIGHT

(englische OmU)

von Luis De Filippis, Kanada / Schweiz 2022, 96 Min.
Mit Carmen Madonia, Ramona Milano, Paige Evans

Trans Frau Ren ist Mitte 20, angehende Schriftstellerin und hat gerade ihren Job verloren. Ausgerechnet jetzt steht der Strandurlaub mit ihren liebevollen, aber ziemlich temperamentvollen italo-kanadischen Eltern und ihrer rebellischen kleinen Schwester Siena an. Im Wissen, dass sie jetzt wieder mehr auf die Unterstützung ihrer Familie angewiesen sein wird, wartet Ren auf den richtigen Moment, von der Entlassung zu erzählen. Doch zwischen der Enge der spießigen Ferienanlage den üblichen Familienstreitereien und einem irritierenden Urlaubsflirt ist es gar nicht so einfach, Raum für sich und die eigenen Gefühle zu finden.

Vor dem Hintergrund der schwülen Langeweile eines Familienurlaubs erzählt Autorin und Regisseurin Luis De Filippis in ihrem Debütfilm vom widersprüchlichen Wunsch eines Millenials, gleichzeitig unabhängig und umsorgt zu sein. Fernab von melodramatischen Klischees zeichnet „Something You Said Last Night“ ein vielschichtiges Figurenporträt, das mit mehreren Narrativen der Darstellung von trans Menschen im Kino bricht. Ren wird von ihrer Familie in ihren Eigenheiten geliebt und als Tochter und Schwester wahrgenommen – die Frage, was sie genau mit ihrem Leben machen möchte, ist damit aber natürlich noch nicht geklärt. Die junge kanadische trans Darstellerin Carmen Madonia gibt ein fulminantes Schauspieldebüt.

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Mi. 20.03., 19:45

DIE UNSCHULD

(japanische OmU)

von Hirokazu Kore-eda, Japan 2023, 127 Min.
Mit Sakura Andô, Eita Nagayama, Soya Kurokawa

In Kooperation mit Nippon Connection – Japanisches Filmfestival
Eine alleinerziehende Mutter lebt mit ihrem Sohn Minato in einem Vorort mit einem großen See und arbeitet als Lehrerin. In den letzten Jahren wurde sie von ihren Schülern und Kindern, die eigentlich ein friedliches Leben führen, bedrängt. Eines Tages bricht in der Schule eine Schlägerei aus. Aber was zunächst wie ein gewöhnlicher Streit zwischen Kindern aussieht, entwickelt sich zu etwas völlig Unerwartetem – mit einer Reihe von Beschwerden, die sich zu einem großen Problem entwickeln, das die Gesellschaft und die Medien mit einbezieht, bis die Kinder eines stürmischen Morgens plötzlich spurlos verschwinden und niemand weiß, was zu tun ist.

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Do. 21.03. bis Mi. 27.03., 19:45
Do. 28.03. bis Mi. 03.04., 17:45

CLUB ZERO

(englische OmU)

Von Jessica Hausner, Deutschland / Frankreich / Dänemark / Katar / Großbritannien / Österreich, 2023, 110 Min.
Mit Mia Wasikowska, Sidse Babett Knudsen, Amir El-Masry

Die junge Lehrerin Frau Novak fängt an einem Internat an, an dem vor allem junge Menschen mit reichen Eltern ausgebildet werden. Ihr Fach: bewusste Ernährung. Die Schüler sind sofort Feuer und Flamme. Schließlich geht es um wichtige Themen wie Selbstfürsorge, Gesundheit und Klima. Doch ihre Lehre hat es in sich, denn sie lehrt vor allem Verzicht. Sie manipuliert ihre Schüler so sehr, dass sie ihr in einen extremen Ernährungskult folgen und sich zusätzlich auch dem Einfluss ihrer Eltern entziehen. Denn sie denken, je mehr sie verzichten, desto größer ist ihre Selbstkontrolle und umso höher ist auch der nachhaltige Einfluss auf die Umwelt. Der Kurs beginnt zu fasten und der Club Zero ist geboren. Als die Eltern erkennen, dass sie nichts mehr für ihre Kinder tun können, ist es schon längst zu spät. In einer Welt, die auf Leistung und Erfolg basiert, haben sie kaum Zeit für ihre Kinder und die Tragödie nimmt ihren Lauf.

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Do. 28.03. bis Mi. 03.04., 20:00

STOP MAKING SENSE

(englische OmU)

Konzertdoku von Jonathan Demme, USA 1984, 88 Min.
Mit David Byrne, Lynn Mabry, Jerry Harrison

Die Kultband Talking Heads, bestehend aus David Byrne an Mikrofon und Gitarre, Jerry Harrison an Keyboard und Gitarre, Tina Weymouth am Bass und Chris Frantz am Schlagzeug, bot Mitte der 1980er Jahre eine Rockshow, die in die Geschichte eingegangen ist. Im Pantage Theatre in Los Angeles rockten sie die Bühne und konnten das Publikum vor Ort und vor den Kinoleinwänden während jedem einzelnen der 18 Songs mitreißen. Jonathan Demme war damals mit seiner Kamera dabei und hat den Rockern an ihren drei Abenden im Pantages Theater über die Schultern geschaut und versucht, das Live-Gefühl auf Film zu bannen.

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Do. 28.03. bis Mi. 03.04., 22:00

OPUS – RYUICHI SAKAMOTO

(japanische OmU)

Konzertdoku von Neo Sora, Japan 2023, 103 Min.

Am 28. März 2023 verstarb der legendäre Komponist Ryuichi Sakamoto nach einem Kampf gegen den Krebs. Der renommierte Musiker, Komponist, Produzent, Pianist und Aktivist Sakamoto begann seine Karriere bei den Pionieren der elektronischen Musik Yellow Magic Orchestra/YMO und entwickelte später eine Solokarriere, in der er zu einem der Pioniere der Elektro- und Synthesizermusik wurde. Sein enormer Erfolg hielt ihn nicht davon ab, sich als Mitglied einer Anti-Atomkraft-Organisation zu engagieren. In den Jahren vor seinem Tod war Sakamoto nicht mehr in der Lage, live aufzutreten, da sich Solokonzerte und ausgedehnte Welttourneen als zu anstrengend erwiesen. Trotzdem nahm Sakamoto Ende 2022 all seine Energie zusammen, um die Welt mit einem legendären letzten Auftritt zu verlassen. „Ryuichi Sakamoto | Opus“ ist ein musikalischer Dokumentarfilm, der dieses Konzert, bei dem nur er und sein Klavier zu hören waren, in den Blick nimmt.

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So. 31.03., 14:00