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AB 30.06.2024

2UNBREAKABLE

(englisch / französisch / deutsch OmU)

Dokumentarfilm von Maike Conway, Deutschland 2023, 93 Min.

Regisseurin Maike Conway taucht in ihrem Dokumentarfilm "Dance till you break - One breaks for all" in die faszinierende Welt des Breakdance ein. Nachdem sie die Truppe der "Saxonz" bereits 2021 für eine Reportage begleitet hat, gewährt Conway nun einen noch intensiveren Einblick in das Leben und die Leidenschaft der Tänzerinnen und Tänzer.

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Termine

Do. 27.06. bis Di. 02.07., 18:00

WAS UNS HÄLT

(italienische OmU)

von Daniele Luchetti, Italien 2020, 100 Min.
Mit Luigi Lo Cascio, Alba Rohrwacher, Laura Morante

Neapel, Anfang der 1980er Jahre: Nachdem die gemeinsamen Kinder, die elf Jahre alte Anna und den neun Jahre alten Sandro, gerade ins Bett gegangen sind, geht Aldo in die Küche und gesteht seiner Frau Vanda, dass er sie mit Anna betrogen hat. Heute, gut 30 Jahre später, sind Aldo und Vanda immer noch ein Paar. Aber ihre Beziehung war seit diesem Moment in der Küche nicht mehr die selbe. Und die beiden Kinder mussten in einem Umfeld aufwachsen, dass von permanenter Spannung und unterschwelliger Feindseligkeit geprägt war.

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Termine

Do. 27.06. bis Di. 02.07., 19:45
Mi. 03.07., 18:00
Do. 04.07. bis Mo. 08.07., 17:45
Mi. 10.07., 17:45

DIE Q IST EIN TIER

von Tobias Schönenberg, Deutschland 2023, 84 Min.
Mit Anna Pfingsten, Reiki von Carlowitz, Zodwa Selele

Nachdem dem Schlachthof-Betreiber Werner Haas (Martin König) in einer Nacht-und-Nebel-Aktion Schlachtabfälle in seinen Vorgarten gekippt wurden, erstattet er wutschnaubend Anzeige gegen Unbekannt. Damit setzt er eine unüberlegte Kettenreaktion in Gang, die sich nicht mehr stoppen lässt. Denn Werner Haas ist nicht nur Opfer...

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Termine

Do. 27.06. bis Di. 02.07., 21:45
Mi. 03.07., 22:15

DAS LAND DER VERLORENEN KINDER

Dokumentarfilm von Marc Wiese und Juan Camilo Cruz, Deutschland 2024, 93 Min.

Am 3.7.in Anwesenheit von Regisseur Marc Wiese
Marc Wiese und Juan Camillo Cruz beleuchten das Leben zweier alleinerziehender Mütter und ihrer Kinder in Venezuela, einem Land, das von Chaos geprägt ist. Sie zeigen die harte Realität der Kinder, die zum Betteln geschickt werden und hungrig einschlafen müssen oder in die örtlichen Bandenkriege involviert sind. Die Filmemacher erzählen auch von Müttern, die entschlossen sind, ihre "verlorenen Kinder" vor den Gefahren der Straße zu schützen, selbst wenn sie dabei persönliche Opfer bringen müssen.

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Termine

Mi. 03.07., 20:00
Do. 04.07. bis Mo. 08.07., 19:45
Di. 09.07., 17:45
Mi. 10.07., 19:45

WATCHING YOU – DIE WELT VON PALANTIR UND ALEX KARP

(teilw. englische OmU)

von Klaus Stern, Deutschland 2024, 98 Min.

Der US-Unternehmer Alex Karp hat mit seiner Firma Palantir Technologies die erfolgreiche und gleichzeitig umstrittene Datenanalyse-Software „Gotham“ geschaffen. Sie befähigt einerseits Staaten zur umfassenden Überwachung ihrer Bürger*innen. Andererseits unterstützt sie Geheimdienste, Militär und Polizeibehörden, letztere auch in Deutschland, mit Informationen, die Verbrechen aufklären – oder zum gezielten Töten genutzt werden. Derzeit ist Palantir wichtiger Partner der Ukraine im Verteidigungskrieg gegen Russland.
Die Firma ist so verschwiegen wie mysteriös. Sie wurde groß mit ihrer Arbeit für CIA und NSA. An der Börse ist sie über 50 Mrd. US-Dollar wert. Mit ihrer Hilfe soll Osama Bin Laden zur Strecke gebracht worden sein. Der eine Gründer, Peter Thiel, ist ein rechter Libertärer mit recht bizarren Ansichten, der offen Trump unterstützte. Der andere, Alex Karp, bezeichnet sich selbst als Neomarxist und Linker; ist stolz darauf, dass seine Eltern Hippies waren. Heute führt er als CEO die größte kommerzielle Überwachungsfirma der Welt. Er bekennt trocken: „Unser Produkt kann zum Töten von Menschen eingesetzt werden.“
Der Film ist eine investigative Annäherung an einen der geheimnisvollsten CEOs des Silicon Valley, der sich immer dann zu entziehen scheint, wenn zu viele Blicke auf ihn gerichtet sind.

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Do. 04.07. bis Mo. 08.07., 21:30
Di. 09.07., 22:00
Mi. 10.07., 21:30

EXIL NEVER ENDS

(teilweise türkische OmU)

Dokumentarfilm von Bahar Bektas, Deutschland 2023, 100 Min.

Hessenpremiere in Anwesenheit von Regisseurin Bahar Bektas. Eine Kooperation mit medico international, Interkulturelle Woche und NCK Ffm – Kurdisches Gesellschaftszentrum

Taner sitzt im Gefängnis und steht kurz vor der selbst gewählten Abschiebung in die Türkei. In dieser Zeit des Wartens führt Filmemacherin Bahar Bekta? Gespräche mit ihren Eltern Yildiz und Mustafa und ihren Brüdern Taner und Onur. Es geht um ihre Vergangenheit, die politische Verfolgung der alevitisch-kurdischen Familie in der Türkei und die Flucht nach Europa, um rassistische Übergriffe, Überforderung und Depression. Und darum, wie all diese Schicksalsschläge ihre Kindheit beeinflusst haben und wie unterschiedlich die Geschwister damit umgehen.

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Di. 09.07., 19:30

NATASCHAS TANZ

(niederländisch / russische OmU)

von Jos Stelling, Niederlande 2023, 101 Min.
Mit Anastasia Weinmar, Hadewych Minis, Willem Voogd

Als Junge ist Daantje ein in sich gekehrter Mensch. Worte verlassen nur selten seinen Mund. Seine Mutter versucht Daantje immer mit einer Geschichte aus der Reserve zu locken. Es soll irgendwo ein tanzendes Mädchen geben, das auf ihn wartet. Viele Jahre später, Daantje ist mittlerweile Erwachsen und seine Mutter tot, scheint sich die Geschichte tatsächlich zu bewahrheiten. Er trifft nämlich die ehemalige Ballerina Natascha. Und obwohl die mit Männern eigentlich nichts mehr zu tun haben möchte, lässt sich Daantje davon nicht entmutigen.

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Do. 11.07. bis Mi. 17.07., 17:45

EIN KLEINES STÜCK VOM KUCHEN

(farsi OmU)

von Maryam Moghadam und Behtash Sanaeeha, Iran / Schweden / Frankreich / Deutschland 2024, 96 Min.
Mit Lili Farhadpour, Esmaeel Mehrabi

Mahin ist 70 Jahre alt und wohnt allein in der iranischen Hauptstadt Teheran. Ihr Mann ist bereits verstorben und ihre Tochter nach Europa ausgewandert. Als sie sich mit Freunden zu einem Nachmittagstee trifft, bringen die sie auf den Gedanken ihr Liebesleben noch nicht endgültig abzuschreiben. Der Gedanke daran, sich einem neuen Mann zu öffnen, ängstigt sie zwar, lässt aber auch ein zartes Pflänzchen der Hoffnung aufblühen. Sie ist bereit, sich auf jemand Neuen einzulassen. Aus einer spontanen Begegnung mit dem Taxifahrer Faramarz entwickelt sich tatsächlich schnell etwas Festes.

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Do. 11.07. bis Mi. 17.07., 19:45
Do. 18.07. bis Mi. 24.07., 17:45

SHOWING UP

(englische OmU)

von Kelly Reichardt, USA 2022, 108 Min.
Mit Michelle Williams, Hong Chau, André Benjamin

Für „Showing Up“ begab sich Kelly Reichardt in den US-Bundesstaat Oregon, um im Umfeld der Kunstakademie von Portland die Geschichte der Bildhauerin Lizzie zu erzählen. Während Reichardt sich in ihren letzten Filmen atmosphärisch dem Drama zuwandte, schrieb sie diesmal, zusammen mit Jonathan Raymond, eine durchaus komödiantisch wirkende Erzählung. Hong Chau versprüht in ihrer Rolle als Lizzies Kollegin Jo in den richtigen Momenten jene Frische und Energie, mit der die von Michelle Williams verkörperte, ruhige und zurückgezogene Protagonistin eher sparsamer umgeht. Reichardt gelingt ein entschleunigt dahinfließender Film, der nicht zwangsläufig eine Funktion als Kommentar auf die Kunstszene erfüllt, aber durchaus auch als solcher gelesen werden kann.

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Do. 11.07. bis Mi. 17.07., 21:30
Do. 18.07. bis Di. 23.07., 21:30

VERBRANNTE ERDE

von Thomas Arslan, Deutschland 2024, 101 Min.
Mit Misel Maticevic, Marie Leuenberger, Alexander Fehling, Marie-Lou Sellem

Zwölf Jahre nach seiner Flucht aus Berlin kehrt der Berufskriminelle Trojan auf der Suche nach neuen Aufträgen zurück, da er dringend Geld benötigt. Berlin hat sich in der Zwischenzeit verändert und seine alten Kontakte sind nicht mehr so ergiebig. Trojan, der sich darauf spezialisiert hat, nur Bargeld-Jobs durchzuführen, merkt jedoch, dass dies in einer zunehmend digitalisierten Welt immer schwieriger wird. Nach einiger Zeit bietet ihm eine Vermittlerin die Möglichkeit, an einem lukrativen Job teilzunehmen: der Diebstahl eines Gemäldes von Caspar David Friedrich aus einem Museum. Trojan schließt sich für dieses Vorhaben mit der Fluchtfahrerin Diana, seinem ehemaligen Weggefährten Luca und dem jungen Chris zusammen. Zunächst scheint das Projekt vielversprechend zu verlaufen. Doch der undurchsichtige Auftraggeber Victor hat eigene Pläne für das Gemälde, und bald geht es nicht mehr nur um das Geld, sondern vor allem darum, mit dem Leben davonzukommen.

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Do. 18.07. bis Di. 23.07., 19:30
Mi. 24.07., 22:00
Do. 25.07. bis Mi. 31.07., 21:45

FIREWORKS

(italienische OmU)

Von Giuseppe Fiorello, Italien 2023, 134 Min.

Sizilien im Sommer 1982. Während ganz Italien vom Gewinn der Fußball-WM träumt, träumen Gianni und Nino von einer Liebe ohne Angst. Die beiden Teenager lernen sich mit einem großen Knall kennen, als sie auf einer Landstraße mit ihren Mopeds zusammendonnern. Um den Unfall wieder gut zu machen, bietet Nino dem anderen Jungen einen Job bei seinem Vater an, der Feuerwerke veranstaltet. Gianni und Nino werden erst Freunde und bald Geliebte. Doch als ihre konservativen Familien von der Beziehung erfahren, sehen sich die beiden brutalen Anfeindungen ausgesetzt. Wild entschlossen wollen Gianni und Nino für ihre Liebe kämpfen – und bringen sich damit in Lebensgefahr.

„Fireworks“ basiert auf einer wahren Kriminalgeschichte, dem sogenannten „Delitto di Giarre“, das Anfang der 1980er Jahre zur Gründung von „Arcigay – Associazione LGBTI+ italiana“ geführt hat, dem bis heute wichtigsten Verband für queere Bürger:innenrechte in Italien. Getragen von seinen zwei fabelhaften Hauptdarstellern und unterlegt von der herzzerreißenden Musik des sizilianischen Sängers Franco Battiato, zeichnet der Film von Giuseppe Fiorello ein authentisches Porträt der höchst problematischen Lebenssituation von Schwulen im italienischen Süden nicht nur jener Jahre. In Italien wurde das mitreißende Liebesdrama u.a. mit den Globo d’oro für den Besten Debütfilm ausgezeichnet. Jetzt leuchtet „Fireworks“ auch auf den deutschen Leinwänden.

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Mi. 24.07., 19:45

COLETTE & JUSTIN

(französische OmU)

Dokumentarfilm von Alain Kassanda, Frankreich / Belgien 2023, 89 Min.

Mit Einführung. In Kooperation mit IFRA-SHS / Institut francais und Schnittstelle Religion der Goethe Universität

Regisseur Alain Kassanda wird seit langem von einer Frage verfolgt: Wie gut kenne ich mein Geburtsland, meine Vorfahren und die Vergangenheit wirklich? Stimmt die Vorstellung, die ich über die Demokratische Republik Kongo habe, mit der Realität überein? In Form einer filmischen Selbstbefragung eröffnet Kassanda den Blick auf die postkoloniale Kultur im heutigen Kongo und erkundet zugleich seine persönliche Identität und Vergangenheit. Archivaufnahmen und Interviews mit Familienmitgliedern wie seinen Großeltern Colette und Justin erlauben dabei einen intimen Zugang in die turbulente und schmerzhafte Geschichte eines Landes.

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Do. 25.07., 18:00

CROSSING – AUF DER SUCHE NACH TEKLA

(englisch / georgisch / türkische OmU)

Von Levan Akin, Dänemark / Frankreich / Georgien / Schweden / Türkei 2024, 93 Min.
Mit Mzia Arabuli, Lucas Kankava, Deniz Dumanli

Die lebensmüde und finanziell angeschlagene Lehrerin im Ruhestand, Lia, hat sich verpflichtet, den letzten Wunsch ihrer kürzlich verstorbenen Schwester zu erfüllen: Tekla, deren lange verschollene Tochter wiederzufinden. Auf dieser bewegenden Reise durch die Straßen Istanbuls wird Lia von Achi begleitet, einem vom Pech verfolgten jungen Mann und ehemaligen Nachbarn und Freund von Tekla. Gemeinsam entwickelt das ungleiche Duo eine unerwartet tiefe Bindung.

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Do. 25.07. bis Mi. 31.07., 19:45

PROJEKT BALLHAUSPLATZ

Dokumentarfilm von Kurt Langbein, Österreich 2023, 101 Min.

In seinem Dokumentarfilm beleuchtet Kurt Langbein die politische Karriere des ehemaligen österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz und seiner zwei Regierungszeiten. Der Filmemacher geht dabei stilistisch ungewöhnliche Wege und zeigt das Thema in Form einer Collage aus TV-Beiträgen und persönlichen Erlebnissen von Mitstreiterinnen und Kritikerinnen.

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Fr. 26.07. bis Mi. 31.07., 18:00