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AB 03.11.2026

MOSCAS – FLIEGEN UND ANDERE GÄSTE

(spanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln)

von Fernando Eimbcke, Mexiko / Spanien 2026, 99 Min.
Mit Hugo Ramirez, Teresita Sánchez, Bastian Escobar

Olgas Geld wird leider knapp – zu knapp, um auf absehbare Zeit noch über die Runden zu kommen. Deshalb vermietet sie schließlich widerwillig ein Zimmer in ihrer Wohnung an einen Mann, dessen Ehefrau derzeit in einem nahe gelegenen Krankenhaus liegt. Unbemerkt bringt der Untermieter seinen neun Jahre alten Sohn mit in die Unterkunft. Mit der Zeit überschneidet sich Olgas Alltag immer stärker mit dem des Mannes und seines Sohnes, und die klare Ordnung, auf die Olga ihr Leben mit allergrößter Sorgfalt aufgebaut hat, beginnt immer mehr zu schwanken.

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Sa. 24.10. bis Di. 03.11., 20:00

BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT

(schweizerdeutsche Originalfassung mit deutschen Untertiteln)

Dokumentarfilm von Gabriele Schärer, Schweiz 2026, 123 Min.

Die mit allen wichtigen Architekturpreisen weltweit ausgezeichnete Basler Architektin Barbara Buser rettet alte Gebäude vor dem Abriss und transformiert sie stattdessen in neue Lebensquartiere, die für einen sorgfältigen Umgang mit unserer Umwelt stehen. Dadurch ist sie als Frau in einer Männerdomäne, die erfolgreich ihren eigenen Weg geht, ein Vorbild für folgende Generationen.

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Do. 29.10. bis Mi. 04.11., 17:45

QUEENS OF THE DEAD

(englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln)

Von Tina Romero, USA 2025, 99 Min.
Mit Katy O’Brian, Margaret Cho, Jack Haven

DJ Dre organisiert in einem Lagerhaus in Brooklyn eine große Party mit Drag-Show, doch schon vor Beginn läuft vieles schief. Der Hauptact fällt aus, die Toiletten sind verstopft und mehrere Influencer sorgen für zusätzliche Spannungen. Als mitten in der Nacht plötzlich eine Zombie-Apokalypse ausbricht und die Untoten in den Club eindringen wollen, bleibt der bunt gemischten Gruppe aus Dragqueens, Club-Kids und Partygästen keine andere Wahl, als zusammenzuhalten. Alte Rivalitäten und persönliche Konflikte müssen beiseitegelegt werden, um sich gemeinsam gegen die angreifenden Zombies zu behaupten.

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Do. 29.10. bis Di. 03.11., 22:00

B-MOVIE – LUST & SOUND IN WESTBERLIN 1979 – 1989

(teilweise englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln)

Dokumentarfilm von Jörg A. Hoppe, Deutschland 2015, 92 Min.
Mit Mark Reeder, Blixa Bargeld, Gudrun Gut

Psychoanalytische Interpretation und Diskussion mit Steffen Schiele. In Kooperation mit dem Institut für Psychoanalyse
In ihrer Dokumentation widmen sich die Regisseure Jörg A. Hoppe, Heiko Lange und Klaus Maeck dem Berlin der 1980er Jahre. Noch bevor der Kalte Krieg endgültig beendet wurde, war besonders das eingemauerte West-Berlin ein Mekka der Sub- und Popkultur für verschiedenste Künstler, Hausbesetzer und Hedonisten. Auch den englischen Musiker, Autor, Schauspieler und Produzenten Mark Reeder hat es Ende der 70er Jahre in die deutsche Großstadt verschlagen, wo er sich mitten in das damalige, auf das Hier und Jetzt fokussierte Lebensgefühl stürzte und auf illustre Persönlichkeiten wie Nick Cave, Blixa Bargeld und Christiane F. traf.
In "B-Movie: Lust & Sound in West-Berlin 1979-1989" wird diese Spurensuche in der letzten Dekade, in der es noch ein Ost- und West-Berlin gegeben hat, mittels Interviews und Originalaufnahmen, greifbar gemacht und der Geist einer Zeit eingefangen, in der Risiko und Leidenschaft, Wahn und Exzess sowie Tod und Musik Hand in Hand die Atmosphäre einer ganzen Stadt prägten.

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Mi. 04.11., 20:00

EINAR SCHLEEF – ICH HABE KEIN DEUTSCHLAND GEFUNDEN

Dokumentarfilm von Sandra Prechtel, Deutschland 2026, 98 Min.

Als Einar Schleef im Jahr 2001 im Alter von 57 Jahren stirbt, lebt er zurückgezogen, sein Tod wird erst Tage später öffentlich bekannt. Die Umstände werfen ein Licht auf eine Biografie, die von Anerkennung und Widerstand zugleich geprägt ist. Als Maler, Autor und Wegbereiter des deutschen Regietheaters wirkte Schleef zunächst im Osten, später im Westen und schließlich im wiedervereinten Deutschland, ohne je wirklich anzukommen. Gefeiert und zugleich ausgebremst, präzise in seiner Arbeit und dennoch häufig missverstanden, blieb er eine randständige Figur. Elliptisch montiertes Archivmaterial rückt vor allem seine eigene Stimme in den Mittelpunkt: sprunghaft, stockend und von radikaler Offenheit bestimmt.

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Do. 05.11. bis Mi. 11.11., 17:45

HANAMI

(kreolisch / englisch / französisch / japanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln)

Von Denise Fernandes, Portugal / Schweitz / Kap Verde 2024, 96 Min.
Mit Sanaya Andreade, Dailma Mendes, Alice Da Luz Gomes

Am Do. 05.11. Begrüßung durch den Honorarkonsul der Republik Cabo Verde für Hessen und Rheinland-Pfalz Dr. Peter Pfragner                                                  Auf der abgelegenen Vulkaninsel Fogo wächst Nana ohne ihre kranke Mutter Nia auf, die sie früh verließ. Als Nana selbst schwer erkrankt, wird sie an den Fuß des Vulkans gebracht und erlebt eine Welt zwischen Traum und Wirklichkeit. Jahre später kehrt Nia zurück – und Nana muss entscheiden, ob sie bleibt oder geht.
Der Film wurde auf der Insel Fogo („Feuer“) gedreht, einer der zehn Inseln des Kapverdischen Archipels. Hanami ist einer der wenigen Spielfilme, die auf den Kapverden gedreht wurden, und einer der ersten, der von einer kapverdischen Regisseurin gedreht wurde.

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Do. 05.11. bis Mi. 11.11., 19:30

THE THING WITH FEATHERS

(englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln)

von Dylan Southertn, Großbritannien 2025, 104 Min.
Mit Benedict Cumberbatch, David Thewlis, Sam Spruell

Nach dem Tod seiner Frau kämpft ein junger Vater zweier Söhne mit seiner Trauer und den Herausforderungen des Alltags. Doch während er versucht, den Kindern Halt zu geben und selbst nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren, wird er von einer unheilvollen Präsenz in seinem Zuhause heimgesucht. Aus den Schatten und dunklen Winkeln der Wohnung heraus scheint etwas Bösartiges ihn und seine Familie zu verfolgen. Mit jedem Tag wächst die Bedrohung, und er muss nicht nur mit seinem Verlust fertigwerden, sondern auch einen Weg finden, die Sicherheit seiner Familie zu schützen.

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Do. 05.11. bis Mi. 11.11., 21:30

IF PIGEONS TURNED TO GOLD

(tschechische Originalfassung mit deutschen Untertiteln)

Dokumentarfilm von Pepa Lubojacki, Tschechische Republik / Slowakei 2026, 110 Min.

Über fünf Jahre dokumentiert Pepa Lubojacki vier Familienmitglieder, allen voran Bruder David, der alkoholabhängig und wohnungslos ist. In einer brutal ehrlichen, tagebuchartigen Collage unternimmt Lubojacki den Versuch, die Wurzeln generationenübergreifender Traumata freizulegen, die ihren Ausdruck immer wieder in schweren Suchterkrankungen finden. Dabei verschmelzen Textskulpturen, Langzeitbeobachtung, Synthie-Beats und mit KI animierte Fotos aus der Kindheit zu einer markant-verspielten, schonungslosen und doch liebenden Offenlegung.
If Pigeons Turned to Gold ist Kapitulation und Hoffnungsschimmer gleichermaßen, Kraftakt und Lösungsprozess. Pepa Lubojacki bringt die Vergangenheit zum Sprechen und schafft auf diese Weise einen Kontext, der David und die ebenfalls suchtkranken Cousins dem richtenden Urteil der Außenwelt entzieht – und auch deren Ignoranz. Nicht auf der Suche nach Schuld sondern nach Heilung, steht am Ende die Möglichkeit einer Transformation und die Frage, wo Liebe endet, Kontrolle beginnt und was Respekt wirklich verlangt: zu retten oder loszulassen.
Tschechiens Kandidat um den Oscar für den besten internationalen Film

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So. 08.11., 11:30
Do. 12.11. bis Di. 17.11., 21:45
Mi. 25.11., 18:00

DIE MACHT DER GEFÜHLE

Dokumentarfilm von Alexander Kluge, Deutschland 1983, 115 Min.
Mit Hannelore Hoger, Suzanne von Borsody, Klaus Wennemann

Mit anschließendem Filmgespräch mit Produzent Daniel Zuta und Kameramann Thomas Mauch
Alexander Kluge versucht zu ergründen, was Gefühle ausmacht. Woher kommen sie, wozu sind sie fähig und kann der Verstand ihrer Herr werden? Er schaut sich die Oper in Frankfurt am Main, eingebettet in Häuserschluchten und die Betonwüste, an. Mithilfe dieser Gegensätze versucht er, das Wesen der Gefühle herauszuarbeiten. Kluge bringt dafür zahlreiche Fragmente zusammen, verwendet dokumentarisch gedrehtes Material, Szenen alter Filme, Zitate anderer Werke und den eigenen Kommentar.

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Um 16.30 Uhr im SCHAUT! Raum im 1. Stock:
ERZÄHLRÄUME
von Henning Burk, Deutschland 2002, 30 Min.

Eine Dokumentation über die thematischen Stränge in Kluges Werk, entstanden für den HR anlässlich der Verleihung des Büchnerpreises. In Anwesenheit von Henning Burk, der auch über seine Mitarbeit an verschiedenen Produktionen von Kluge berichten kann.

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So. 08.11., 13:30

11.908

Von Margarete Rabow

GEDENKEN ZUM 9.NOVEMBER „11.908“

Die künstlerisch-filmische Arbeit von Margarete Rabow erinnert an die 11.908 ermordeten Frankfurter Jüdinnen und Juden, der Film von Eva Kneer dokumentiert die Aktion „Schreiben gegen das Vergessen“ 2020 in Frankfurt.               

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Mo. 09.11., 17:00

ON THE SEA

(englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln)

von Helen Walsh, UK 2025, 111 Min. FSK 16

Mit harter Arbeit und bedingungsloser Disziplin hält der Muschelfarmer Jack den Familienbetrieb an der rauen Küste von Nordwales am Laufen. Über die Jahre hat er sich mit seiner Frau Maggie eine stabile Existenz aufgebaut, ohne sich dabei je recht fragen zu können, was er wirklich vom Leben will. Antworten bekommt er, als der jüngere Deckhelfer Daniel in der abgelegenen Gemeinde auftaucht und keinen Hehl daraus macht, wie attraktiv er Jack findet.
Mit ihrem zweiten Spielfilm taucht die Schriftstellerin und Regisseurin Helen Walsh („The Violators“) tief in die Gefühlswelt eines Mannes ein, den das Leben gelehrt hat, seine Gefühle so gut wie möglich zu verbergen. Der erst lernen muss, wie es ist, er selbst zu sein – und sich dabei fragt, ob ihn das tatsächlich zu einem glücklicheren Mann machen würde. „On the Sea“ ist eine feinfühlige, hellsichtige Geschichte über gelernte Männlichkeit, über die Orte, die uns prägen, und die heimlichen Wünsche, denen wir uns am Ende doch nicht verweigern können. Ein erwachsener, besonderer Film über die Liebe.

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Do. 12.11., 17:45
Fr. 13.11. bis Di. 17.11., 19:45
Mi. 18.11., 22:00

HELENE WEIGEL – REVOLUTIONÄRIN IM RAMPENLICHT

Dokumentarfilm von Maria Wischnewski, Deutschland / Österreich 2026, 107 / Min.
Mit Helene Weigel, Birgit Minichmayr, August Diehl

Am 12.11. mit einer Einführung von Nikolaus Müller-Schöll, (Theaterwissenschaftler, Institut für TFM, Goethe Uni)
Helene Weigel war nicht nur eine legendäre Schauspielerin, sondern auch eine Theaterintendantin, Revoluzzerin, Emigrantin, Jüdin und staatenlose Weltbürgerin. Als Ehefrau des berühmten Dramatikers Bertolt Brecht spielte sie eine entscheidende Rolle in der Gestaltung des kulturellen Lebens ihrer Zeit.

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Do. 12.11., 19:45
Fr. 13.11. bis Mi. 18.11., 17:45

THE MAD DOG OF EUROPE

(englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln)

Dokumentarfilm von Rubika Shah, Deutschland / Frankreich 2024, 83 Min.
Mit Ben Makiewicz, Nick Davis, Sydney Stern

Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte des nie realisierten Anti-Nazi-Films "The Mad Dog of Europe", geschrieben von Herman J. Mankiewicz im Jahr 1932. Das Drehbuch prophezeit den Aufstieg von Hitler und stellt somit eine wichtige politische Warnung dar. Doch trotz mehrerer Anläufe wurde der Film nie gedreht. Der Film untersucht die Hintergründe und Gründe dafür, darunter politische Einflüsse und Schwierigkeiten innerhalb Hollywoods. Dabei entsteht eine faszinierende Geschichte über Politik und Filmindustrie.

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So. 15.11., 11:00
So. 22.11., 11:00

SOL UND LISE – MIT DEM CELLO ANS ENDE DER WELT

Dokumentarfilm von Simone Jung, Deutschland 2026, 98 Min.
Mit Sol Gabetta, Lise Cristiani, Waldemar Kamer

In Anwesenheit von Regisseurin Simone Jung. In Kooperation mit dem Stalburg Theater
Eine das Violoncello spielende Frau! Beim Gedanken an eine Frau, die die Knie nicht geschlossen hat, sondern ein von der Stimmlage her "männliches" Instrument bearbeitet, fielen einige Menschen im Publikum fast in Ohnmacht. Kritiker bezweifelten, ob zarte Frauenhände die tiefen Töne überhaupt erzeugen können. Das Publikum aber wollte sehen und hören. Erst wurde "die Cristiani" begafft wie ein Zirkuspferd, dann wandelte sich der Spott in Bewunderung.
In der Doku folgt die argentinische Cellistin Sol Gabetta den Spuren Lise Cristianis.

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So. 15.11., 14:00

BEARCAVE

(griechische Originalfassung mit deutschen Untertiteln)

von Krysianna B. Papadakis & Stergios Dinopoulos, Griechenland/UK 2026, 121 Min.

Die besten Freundinnen Argyro und Anneta sind unterschiedlich, aber unzertrennlich. Während Argyro als Bäuerin arbeitet, ist Anneta das It-Girl ihres kleinen griechischen Bergdorfs. ihr liegen alle Männer zu Füßen – wie insgeheim auch Argyro. Doch dann wird Anetta schwanger von ihrem Freund, einem Polizisten aus der nächstgrößeren Stadt. Bevor das Leben die Freundinnen trennt, fordert Argyro Anetta heraus: gemeinsam begeben sie sich auf eine Reise, die ihr Leben verändern wird, auf der Suche nach der mythischen Bärenhöhle.
Nach dem Erfolg ihres gleichnamigen Kurzfilms entwickelt das Regie-Duo aus Stergios Dinopoulos und Krysianna B. Papadakis die Geschichte der queeren Freundinnen Argyro und Anetta weiter, die ihr Bedürfnis nach authentischer Nähe gegenüber einer heteronormativen Welt furchtlos durchsetzen. 2024 erhielt „Bearcave“ den Hauptpreis des Wettbewerbs Works in Progress in Thessaloniki. Ein Jahr später feierte ihr Film seine Weltpremiere in Venedig.

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Mi. 18.11., 19:45

BUTTERFLY – RÜCKKEHR NACH GRAN CANARIA

(norwegische Originalfassung mit deutschen Untertiteln)

Von Itonje Soimer Guttormsen, Norwegen / Schweden / Großbritannien / Deutschland 2026, 121 Min.
Mit Renate Reinsve, Helene Bjornebye, Lillian Müller

Die Halbschwestern Diana und Lily sind als einzige Kinder in einem All-inclusive-Resort auf Gran Canaria aufgewachsen, wo ihre lebenslustige Mutter Vera als Tour-Hostess angestellt war. 25 Jahre später haben sie sich sowohl von der Insel als auch voneinander distanziert: Während Diana in einem Kindergarten in einer norwegischen Kleinstadt arbeitet, ist Lily als ehemaliges Model eine bekannte Persönlichkeit des Nachtlebens in der Hamburger Kunstszene. Doch nun zwingt der Tod ihrer Mutter die beiden dazu, auf die Touristeninsel zurückzukehren und sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.

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Do. 19.11. bis Di. 24.11., 18:00
Mi. 25.11., 21:30

LA BOLA NEGRA

(spanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln)

Von Javier Calvo und Javier Ambrossi, Spanien / Frankreich 2026, 160 Min.
Mit Guitarricadelafuente, Miguel Berardeau, Carlos González

Drei Leben, drei miteinander verwobene Schicksale, ein gemeinsames Erbe: Die Jahre 1932, 1937 und 2017 umspannend, erzählt LA BOLA NEGRA eine Geschichte von Begehren, Schmerz und der Sehnsucht von Sebastián, Rafael und Alberto, deren Lebenswege untrennbar miteinander verbunden sind. Inspiriert von einem der letzten, unvollendeten Werke Federico García Lorcas, spannt der Film einen Bogen von der Vorkriegszeit Spaniens bis in die Gegenwart. LA BOLA NEGRA ist wuchtiges, intensives und hochgradig emotionales Kino.

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Do. 19.11. bis Di. 24.11., 20:15
Do. 26.11. bis Mi. 02.12., 19:15

ÜBERGANG

Dokumentarfilm von Peter Badel und Chris Wright, Deutschland 2026, 125 Min.

Ende 2023 begann Thomas Heise die Arbeit an seinem letzten Dokumentarfilm, der nach dem Tod des vielfach preisgekrönten Regisseurs im Mai 2024 von seinem langjährigen Kameramann Peter Badel fertiggestellt wird.
Gesellschaftliche und historische Ereignisse verbinden sich in „Übergang“ mit Heises eigener Biografie -- beispielsweise mit der Liebesgeschichte zwischen ihm und seinem Ehemann Michael Saringan. Zentraler Schauplatz des Films ist der Bahnhof Schönhauser Allee in Berlin, seit Jahrzehnten ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt der Stadt, in dessen unmittelbarer Nähe Heise bis zuletzt lebte.

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So. 22.11., 13:45
So. 29.11., 12:00

ETERNITY

(englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln)

von Susanne Regina Meures, Schweiz 2026, 72 Min.
Mit Florentina Holzinger, Peaches, fibi eywalker

Eine Gruppe von Freundinnen kehrt einer von Krieg und Klimakollaps verwüsteten Welt den Rücken zu und flieht ins ewige Eis. Dort feiern sie unter brennender Sonne die letzten Momente hedonistischer Freiheit, aber ihre Vision vom Glück ist zum Scheitern verurteilt.

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Mi. 25.11., 20:00
So. 29.11., 14:15

I AM MARTIN PARR

(englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln)

Dokumentarfilm von Lee Shulman, Großbritannien 2024, 66 Min.
Mit Martin Parr, Suzie Mitchell Parr, Charlotte King

Martin Parr gilt als einer der umstrittensten Fotografen seiner Zeit. Seine Bilder haben oft die Kraft, uns sowohl zu amüsieren als auch ein wenig unbehaglich fühlen zu lassen, gefangen zwischen Lachen und der unangenehmen Erkenntnis, uns selbst in seinem kompromisslosen Porträt der Konsumgesellschaft wiederzuerkennen.
Obwohl er heute weltweit gefeiert, gesammelt und ausgestellt wird, fanden Parrs frühe Arbeiten nur wenig Publikum und wurden heftig dafür kritisiert, die Arbeiterklasse zu trivialisieren. Rückblickend betrachtet hat er jedoch vielleicht nur das beobachtet, was wir oft übersehen – und es als wichtiges Diskussionsthema ins Rampenlicht gerückt. „I Am Martin Parr“ ist das Porträt eines außergewöhnlichen Fotografen, der die zeitgenössische Fotografie revolutionierte, indem er eine politische, humanistische und zugängliche fotografische Sprache erfand.

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Do. 26.11. bis Mi. 02.12., 18:00

BARRIO TRISTE

(spanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln)

von Stillz, Kolumbien / USA 2025, 84 Min.
Mit Juan Pablo Baena, Brahian Estiven Acevedo, Samuel Ruiz

Kolumbien in den 1980ern: In den Randbezirken von Medellín melden die Einwohner unerklärliche Lichter am Himmel. Als ein Reporter dieses Phänomen untersuchen will, wird seine Kamera von einer Gruppe jugendlicher Chaoten gestohlen. In den Händen ihrer neuen Eigentümer nimmt die Kamera allerlei ungewöhnliche Dinge auf.

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Do. 26.11. bis Mi. 02.12., 22:00