Specials und Filmreihen

 

NIPPON CONNECTION

Nippon Connection – 26. Japanisches Filmfestival, 3. – 7. Juni 2026

Das Nippon Connection Filmfestival präsentiert im Mal Seh’n Kino aktuelle japanische Filme verschiedener Genres. Der Themenschwerpunkt „Shades of Reality – Between Truth and Fiction” widmet sich dem Spannungsfeld zwischen Inszenierung und Wirklichkeit. Tickets: NipponConnection.com

Tickets ausschließlich auf der Homepage des Festivals.
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Nippon Shorts: Impermanence

The Detective’s Dream von Ryushi Lindsay, UK/Japan, 2026, 13 Min. OmeU, DP Grandma’s Moving Day von Ichiro Kitamura, Japan, 2025, 11 Min., OmeU, IP Mountains Are Alive von Hinako Kikkawa, Japan, 2025, 11 Min., OmeU, IP The First Gale of Spring von Jun Akagawa, Polen/Japan, 2024, 19 Min.. OmeU, DP DJ, MONK von Aaron Nathanson, Japan/Kanada, 2024, 9 Min., OmeU, DP A Color I Named Blue von Sybilla Patrizia, Japan, 2025, 16 Min., OmeU, DP

Diese Auswahl dokumentarischer Kurzfilme widmet sich dem menschlichen Altern und den Geschichten, die ein langes Leben schreibt. THE DETECTIVE’S DREAM und GRANDMA’S MOVING DAY begleiten Menschen beim Blick zurück auf ihren Lebensweg, während MOUNTAINS ARE ALIVE und FIRST GALE OF SPRING durch ihre intime, fast wortlose Montage ganz eigene Perspektiven auf den Lebensabend eröffnen. Wie aus der Auseinandersetzung mit Vergänglichkeit durch Spiritualität und Handwerk tiefe Emotionen erwachsen können, zeigen schließlich die meditativen Arbeiten DJ, MONK und A COLOR I NAMED BLUE.
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Termine

Mi. 03.06., 17:45

A Unique Country In Asia

(OmeU)

Von Kenji Yamauchi, Japan, 2025, 77 Min.
Mit Ami Chong, Kenji Iwaya, Eri Iwamoto, Takenori Kaneko

Für Yoko liegen Care- und Sexarbeit nahe beieinander: Während ihr Mann bei der Arbeit ist, kümmert sie sich zu Hause um ihren pflegebedürftigen Schwiegervater. Zwischendurch empfängt sie immer wieder elegant gekleidete Herren als Freier und erfüllt deren sexuelle Wünsche – wenn sie sich nicht gerade in Schimpftiraden über den ermordeten japanischen Premierminister Shinzo ABE ergeht. Kenji YAMAUCHI findet in seiner kammerspielartigen Satire die perfekte Balance zwischen Bissigkeit und Empathie. In der Hauptrolle glänzt die großartige Ami CHONG.
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Mi. 03.06., 19:45

Cosmo Corpus

(OmeU)

Von Yokuna Hasegawa, Japan, 2025, 134 Min.
Mit Yuiko Ayukawa

Was ist Zeit? Was bedeutet Ewigkeit? Und was bleibt von der Menschheit, wenn es einmal keine Menschen mehr gibt? In mal experimentellen, mal absurden Episoden aus der Gegenwart, aus der nahen und der fernen Zukunft erzählt Regisseurin Yokna HASEGAWA vom Leben auf dem Planeten Erde und darüber hinaus. Ihre Figuren grübeln über Einsamkeit und Verbundenheit, über die materiellen Dinge, die nach Katastrophen zurückbleiben, und über das Spirituelle, nach dem sie sich sehnen. Ein bildgewaltiger Film, in dem das Fantastische unerwartet in die Wirklichkeit eindringt.
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Mi. 03.06., 21:45

ARUKU

(OmeU)

Von Shiho Kataoka, Japan, 2025, 105 Min.
Mit Hiroe Nagai, Shoji Takaoka, Junji Yamada, Li Kai, Shoji Shirasaka

Auf der japanischen Insel Shikoku verbindet ein berühmter Pilgerweg 88 buddhistische Tempel. Um die 1.200 Kilometer lange Strecke zurückzulegen, nutzen so manche moderne Pilger*innen auch ein Auto oder zumindest ein Fahrrad. Doch ob sie nun fahren oder gehen: Im Mittelpunkt steht für sie die Suche nach dem wahren Selbst – oft abgeschieden in der Natur, mitunter im Austausch mit der lokalen Bevölkerung. Shiho KATAOKA hat mehrere Pilger*innen mit der Kamera begleitet und einen Dokumentarfilm geschaffen, der die ungebrochene Kraft jahrhundertealter spiritueller Traditionen vermittelt.
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Do. 04.06., 15:45

Nippon Shorts: Shades of Reality

Sadness and Anger von Satoshi Uemoto, Japan, 2024, 14 Min., OmeU, IP Empty Chair von Takafumi Yamanaka, Japan, 2025, 15 Min., OmeU, WP Faceless City von Riko Murakami, Japan, 2024, 14 Min., OmeU, DP Mimesis von Takeru Mogi & Taichi Nagasawa, Japan, 2025, 27 Min., OmeU, IP MEAN ANGEL von Yuria Matsushita, Japan, 2024, 13 Min., OmeU, WP

Das Kurzfilmprogramm zum diesjährigen Themenschwerpunkt zeigt, wie Täuschung, Erinnerung und Selbstwahrnehmung die Sicht auf die Realität beeinflussen können. In SADNESS AND ANGER gerät eine Reporterin in ein fragiles Netz aus Lügen, während sich in EMPTY CHAIR eine Schauspielerin in den Tiefen ihrer eigenen Psyche verliert. FACELESS CITY zeichnet eine doppelbödige Dystopie über schleichende Selbstzweifel. Metaebenen eröffnet schließlich der experimentelle Sci-Fi-Anime MIMESIS – ebenso wie MEAN ANGEL, in dem ein umstrittener Schriftsteller in die Adaption eines seiner eigenen Werke versetzt wird.
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Do. 04.06., 18:15

AT THE LOVEHOTEL

(OmeU)

Von Santa Ikegame, Japan, 2026, 73 Min.
Mit Kota Fuji, Sara Donoshita, Aran Abe, Takenori Goto, Noriko Iriyama

Während zweier Nächte spielen sich in einem japanischen Stundenhotel kleine und große Dramen ab: Da ist zum Beispiel Kujo, der die Rezeption betreut und seine kleine Tochter wiedersehen möchte, die bei ihrer Mutter lebt. Lana kümmert sich gewissenhaft um die Reinigung der Zimmer, lernt aber in jeder freien Minute für die Prüfung als Krankenpflegerin. Und Futa sehnt das Ende seines Knebelvertrags als mäßig erfolgreicher Popsänger herbei. In seinem Spielfilmdebüt inszeniert Santa IKEGAME kurzweilig, doch mit tiefem Einfühlungsvermögen einen Mikrokosmos menschlicher Träume und Sehnsüchte.
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Do. 04.06., 20:30

Kiiroiko

(Mandarin, Japanische und Taiwanesische Gebärdensprache mit englischen und japanischen Untertiteln)

Von Mika Imai, Japan/Taiwan, 2025, 72 Min.
Mit Ku Yu Shan, Tom, Imai Akito, Huang Shu Fen, Lin Tzu Chieh

Der mürrische, gehörlose Chen lebt allein in Taipeh, wo er sein Leben mit kleinen Betrügereien bestreitet. Seine Welt wird auf den Kopf gestellt, als er einem ebenfalls gehörlosen japanischen Jungen begegnet, der seinen Vater während des Urlaubs in der taiwanesischen Großstadt verloren hat. Während Chen sich zunächst widerwillig um den Jungen kümmert und langsam eine Bindung zu ihm aufbaut, muss er sich lange verdrängten Erinnerungen stellen. Das bewegende Drama wurde mit einem größtenteils gehörlosen Ensemble gedreht und feierte beim Tokyo International Film Festival 2025 seine Weltpremiere.
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Do. 04.06., 22:30

LONG NIGHT

(OmeU)

Von Yui Kusakari, Japan, 2025, 115 Min.
Mit Koichi Harada, Itsuki Kasahara, Kaho Mayuzumi, Sayaka Wada, Kenta Goto

Vor zwei Jahren verschwand Kai in einer Sommernacht im Meer. Seitdem ringen seine Freundin Mari und sein bester Freund Koichi mit dem Schmerz und der quälenden Ungewissheit. Sie spenden einander Trost und finden langsam zueinander. Doch eine unerwartete Wendung reißt alte Wunden auf und tief verborgene Ängste und Zweifel brechen hervor. Kann ihre junge Beziehung das überstehen? Mit einem feinfühligen Drehbuch, dem nuancierten Spiel der jungen Darsteller*innen und einer virtuosen Bildgestaltung beweist Yui KUSAKARI in seinem Spielfilmdebüt LONG NIGHT ein außergewöhnliches Gespür für Atmosphäre und Figuren.
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Fr. 05.06., 17:30

Guardians of the Harvest

(OmeU)

Von Riko HIRO, Japan, 2025, 98 Min.
Mit Lemon Nakanishi, Akira Yoshimatsu, Hiroto Owa, Aoki Kazuo, Yuji Miyoshi

Der Suwa Taisha in der Präfektur Nagano zählt zu den ältesten Shinto-Schreinen Japans. Eingebettet in eine beeindruckende Naturkulisse, bildet er seit Jahrhunderten das spirituelle Zentrum für eine Vielzahl von Riten und Festlichkeiten, die im Wechsel der Jahreszeiten abgehalten werden. In diesen Zeremonien spielt der Hirsch als Opfertier eine wichtige Rolle. Die Filmemacherin Riko HIRO erkundet Geschichte und Gegenwart der religiösen Praktiken, die Ausdruck tiefer Naturverbundenheit sind. So ist ein faszinierender Dokumentarfilm voller Ehrfurcht und Poesie entstanden.
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Fr. 05.06., 20:15

The Deepest Space in Us

(OmeU)

Von Yasutomo Chikuma, Japan, 2025, 97 Min.
Mit Momoko Fukuchi, KANICHIRO, Ryutaro Nakagawa

Kaoris Leben dreht sich fast nur um ihren Beruf. Es ist für sie unverständlich, was Menschen eigentlich meinen, wenn sie von „Liebe“ sprechen. Als sie Takeru kennenlernt, verspürt sie zum ersten Mal romantische Gefühle, doch die Beziehung der beiden wird durch seinen Suizid jäh beendet. Kaori begibt sich auf eine Spurensuche, um die Geheimnisse zu ergründen, die Takeru vor ihr verborgen gehalten hat. Yasutomo CHIKUMA erzählt mit nuanciert spielenden Darsteller*innen eine bewegende Geschichte über verdrängte Gefühle, Anpassungsdruck und die Frage nach der eigenen Identität.
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Fr. 05.06., 22:30

ZEN & EROS

(OmeU)

Von Miwa Yoshimine, Japan, 2026, 99 Min.
Mit Morio Matsui, Yosuke Yamashita, Hiroyuki Nakazawa, Michel Dauberville, José Rossi

Liebe und Erleuchtung: Für den japanischen Maler Morio MATSUI (1942–2022) waren dies die beiden Essenzen seiner Arbeit. Bereits in den 1960er Jahren ging er nach Paris, um sich von den kreativen Beschränkungen in seinem Heimatland zu befreien. Er traf sein großes Vorbild Picasso, fand auf Korsika sein Domizil und stellte in den renommiertesten Galerien und Museen der Welt aus. Japan und seine kulturellen Traditionen haben ihn aber nie ganz losgelassen. Miwa YOSHIMINE hat über einen Zeitraum von 15 Jahren ein dokumentarisches Künstlerporträt erschaffen, das MATSUIs Leidenschaft und Intensität spürbar werden lässt.
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Sa. 06.06., 14:00

Sumikkogurashi: The Crispies Adventures In Fluffy Land

(OmeU)

Von Naomi Iwata, Japan, 2025, 68 Min.
Mit Yoshihiko Inohara, Manami Honjo

Das Königreich Fluffy Land ist in Gefahr. Es regnet zu viel und die Wolken, auf denen es steht, lösen sich auf. Auch das Suminomachi-Festival auf der Erde fällt vielleicht ins Wasser. Gemeinsam mit dem Prinzen von Fluffy Land müssen die Sumikko-Freunde große Rätsel lösen, um das Königreich und ihr Festival zu retten. Ein großer Spaß für die ganze Familie!
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Sa. 06.06., 16:30

Kaneko Fumiko

(OmeU)

Von Sachi Hamaono, Japan, 2025, 121 Min.
Mit NAHANA, Katsuya Kobayashi, Masaki Miura, Yoriko Douguchi, Takashi Yuki

Nach dem Kanto-Erdbeben von 1923 greift in Japan die Angst vor einer koreanischen Rebellion um sich. Zahlreiche antikoloniale und linke Aktivist*innen werden verhaftet, darunter auch die junge Fumiko und ihr Lebensgefährte Yeol, denen vorgeworfen wird, ein Attentat auf den japanischen Kronprinzen geplant zu haben. Zunächst zum Tode verurteilt, werden ihre Strafen in lebenslange Haft umgewandelt. Regieveteranin Sachi HAMANO zeichnet in ihrem intensiven Drama das Leben einer bemerkenswerten Frau nach, die sich Anfang des 20. Jahrhunderts mit aller Konsequenz gegen jede Art von Fremdbestimmung gewehrt hat.
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Sa. 06.06., 18:00

Numakage Public Pool

(OmeU)

Von Shingo Ota, Japan, 2025, 80 Min.
Mit Takashi Aida, Toshi Douglas, Ryusei Araoka, Noriko Okura, Noriko Tatsu

Seit mehr als 50 Jahren ist das städtische Freibad Numakage in Saitama ein wichtiger Treffpunkt für Menschen aller Generationen und Hintergründe. Als es einem Stadtentwicklungsprojekt weichen soll, regt sich Widerstand. Je näher der letzte Öffnungstag rückt, desto unausweichlicher erscheint das endgültige Verschwinden des Schwimmbads und eine Welle der Trauer ergreift die Gemeinschaft. Regisseur Shingo OTA zeigt eindringlich, wie Menschen von einem Ort Abschied nehmen, der ihr Leben geprägt hat. Um verschiedene Phasen der Trauer erfahrbar zu machen, lässt er die Grenzen des Dokumentarischen verschwimmen.
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Sa. 06.06., 20:45

Dear Tomorrow

(OmeU)

Von Kaspar Astrup Schröder, Dänemark/Schweden/Japan, 2025, 83 Min.
Mit Shoko Watanabe, Masato Sawa, Koki Ozora, Daigo Ozawa

In Japan ist Einsamkeit zur gesellschaftlichen Epidemie geworden. Dieser Dokumentarfilm begleitet zwei Menschen, die in ihrer Isolation Zuflucht bei „A Place For You“ suchen, einem ehrenamtlichen Chat-Dienst, der rund um die Uhr erreichbar ist und Leben retten will. Doch die Sehnsucht nach echten menschlichen Begegnungen bleibt ungestillt. Kommentarlos und beobachtend folgt der dänische Regisseur Kaspar ASTRUP SCHRÖDER den beiden auf ihrer Suche nach Heilung und wirft dabei einen nüchternen Blick auf die Bemühungen der japanischen Politik, eine Antwort auf dieses wachsende Problem zu finden.
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Sa. 06.06., 22:45

Yuho No Border

(OmeU)

Von Yumiko Asano, Japan, 2026, 82 Min.
Mit Yuho Asaka, Umi Asaka, Aiko Jinno, Chicchi, Yurika Wakamatsu

Die 70-jährige Yuho ASAKA wurde in den 1950er Jahren mit Osteogenesis imperfecta, besser bekannt als Glasknochenkrankheit, geboren. Ihre Kindheit war alles andere als leicht, zumal Inklusion damals noch kaum eine Rolle spielte. Dennoch hat sie sich gegen alle Vorurteile und Widerstände behauptet und ist zu einer Vorreiterin für die Durchsetzung der Rechte von Menschen mit Behinderungen geworden. Yumiko ASANO porträtiert in ihrem Regiedebüt eine starke Frau, die kein Blatt vor den Mund nimmt, stolz auf ihren Körper ist und auch ihre menschlichen Schwächen nicht verleugnet.
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So. 07.06., 16:00

Nippon Shorts: Out of Place

Blue Amber von Miki Tanaka, Japan, 2025, 34 Min., OmeU, IP Thundergod von Umi Ishihara, Japan, 2025, 18 Min., OmeU, DP Amarela von André Hayato Saito, Brasilien, 2024, 15 Min., OmeU CUT von Natsuki Urayama, Japan, 2024, 6 Min., OmeU HUMAN FARM von Gentoku Yamada, Japan, 2024, 8 Min., OmeU SHIODOKI von Toshihiko Tanaka, Japan, 2025, 16 Min., OmeU, WP

Sechs Kurzfilme erzählen von entrückten Welten und von Figuren, die nach Identität, Zugehörigkeit und Antworten auf die Fragen unserer Zeit suchen: In BLUE AMBER setzt sich ein junger Kameramann mit seiner queeren sexuellen Identität auseinander. In THUNDERGOD entscheidet ein Blitzschlag über das Schicksal einer Tänzerin. In AMARELA ringt eine japanisch-brasilianische Teenagerin um ihren Platz zwischen zwei Kulturen und in CUT führt eine zwanghafte Eigenart zu einer unerwarteten Wendung. In HUMAN FARM hinterfragt ein Arbeiter das System hinter einer Menschenfarm, während in SHIODOKI der Tod familiäre Brüche ans Licht bringt.
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So. 07.06., 18:00

Fiamma

(OmeU)

Von Eiji Uchida, Japan, 2025, 108 Min.
Mit Yukiya Kitamura, Wan Marui, Udai Iwasaki, Kokoa Naka

Kosuke arbeitet schon seit vielen Jahren als Regieassistent und träumt davon, eines Tages selbst Regisseur zu sein. Wenige Wochen vor Drehbeginn einer Buchverfilmung kommen ihm Zweifel an der vermeintlich selbstlosen Geschichte der jungen Autorin Arisa, auf deren autobiografischem Roman das Projekt basiert. Seine Suche nach der Wahrheit bringt ihn in ein moralisches Dilemma, das sowohl seine Karriere als auch die Beziehung zu seiner Familie bedroht. Im diesjährigen Programm ist auch Eiji UCHIDAs Film NIGHT FLOWER zu sehen.
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So. 07.06., 20:15

A Moon in the Ordinary

(OmeU)

Von Nobuhiro Doi, Japan, 2025, 119 Min.
Mit Masato Sakai, Haruka Igawa, Manato Sakamoto, Kasumi Isshiki Text:

Man sieht sich immer zweimal im Leben: Kensho ist geschieden und begegnet nach einer Routineuntersuchung im Krankenhaus seiner alten Jugendliebe Yoko. Sie ist mit Anfang 50 wieder in die Großstadt gezogen und scheint von der Begegnung mit ihrem ehemaligen Verehrer weniger begeistert. Den Startschwierigkeiten zum Trotz kommen sich die beiden wieder näher – bis eine unerwartete Nachricht ihre neu aufblühende Beziehung auf die Probe stellt. Nobuhiro DOIs herausragend besetztes Drama erzählt eine tief berührende Geschichte über die Zerbrechlichkeit einer späten Liebe.
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So. 07.06., 22:15

FILM UND DISKUSSION

Filmvorführung in Anwesenheit von Gästen mit anschließender Diskussion

NINX – DAS LEBEN GLITZERT

(spanische OmU)

Dokumentarfilm von Kani Lapuerta, Mexiko / Deutschland 2025, 88 Min.

Am 13.5. in Anwesenheit von Regisseurin Kani Lapuerta
Über einen Zeitraum von acht Jahren begleitet Regisseurin Kani Lapuerta die trans Jugendliche Karla in der Kleinstadt Tepoztlán. Während sie ihre Geschlechtsangleichung durchläuft und den Übergang ins Erwachsenenalter erlebt, dokumentiert die Langzeitbeobachtung ihren Alltag sowie die Veränderungen ihres persönlichen Umfelds. So entstehen intime Gespräche, die Einblicke in Karlas Selbstverständnis, ihre Beziehungen und ihre Lebensrealität im ländlichen Raum ermöglichen.

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Mi. 13.05., 18:00
Mi. 20.05., 18:00

WOLKEN ÜBER LÜTZERATH

Dokumentarfilm von Lukas Reiter, Deutschland 2025, 111 Min.

In Anwesenheit von Regisseur Lukas Reiter
Die Aktivist*innen Blinker und Ronni, sowie die grüne Bundestagsabgeordnete Kathrin Henneberger setzen sich auf unterschiedliche Weisen für den Erhalt des historischen Dorfes Lützerath im rheinischen Braunkohlerevier ein.

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Mi. 20.05., 19:45

Queerfilmnacht

MAUERN AUS SAND

(kroatische OmU)

Von Cejen Cernic Canak, Ungarn / Litauen / Slowenien 2025, 88 Min.

Der Teenager Marco glaubt, seinen Weg gefunden zu haben: In der Schule wird er als Sportler gefeiert, mit seiner Freundin führt er eine stabile Beziehung, in der Werkstatt seines Vaters wartet ein guter Job auf ihn. Er ist einer, den alle mögen – und als es darum geht, sein kroatisches Heimatdorf vor einer Flut zu schützen, stapelt er Sandsäcke, wie alle anderen auch. Doch dann taucht ein vergessen geglaubter Freund aus der Vergangenheit auf und weckt Gefühle, die Markos sorgsam zusammengebautes Selbstbild in Frage stellen – und das Selbstverständnis der konservativen Dorfgemeinschaft gleich mit.
„Mauern aus Sand“ ist eine melancholisch erzählte Geschichte über das Erwachsenwerden und den aussichtslosen Versuch, der Mensch zu sein, den andere in einem zu sehen glauben. Behutsam und frei von Sentimentalität inszeniert Regisseurin ?ejen ?erni? ?anak die Liebe als Naturgewalt, die sich ihren Weg bahnt – so viele Dämme auch aufgeschüttet werden. Ein aufregendes, dabei ganz unaufdringliches Stück junges queeres Kino, zeitlos schön.

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Mi. 13.05., 20:15