LICHTER FILMFEST FRANKFURT INTERNATIONAL
Das LICHTER Filmfest Frankfurt International, “Das Festival im Wir und Jetzt”, ist seit 2008 die jährliche Plattform für neue Produktionen aus Frankfurt und der Rhein-Main-Region.
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ENSEMBLE MODERN: WHY WE PLAY
OmeU (Englisch, Deutsch, Japanisch)
Dokumentation von Thorsten Schütte, Deutschland 2026, 100 Min.
Lichter Filmfest Frankfurt International
Das Ensemble Modern hat im Ostend an der Schwedlerstraße seine kreative Heimat. Als eines der weltweit führenden Musikkollektive widmet es sich seit 1980 der aktuellen Musik. Why We Play ist ein sinnliches Porträt dieses internationalen Ensembles und führt das Publikum mitten in das Herz der Probenarbeit: sichtbar wird das leidenschaftliche Ringen um jeden Ton einer musikalischen Sprache. In intimen Momenten wird greifbar, wie die Musizierenden basisdemokratisch und intuitiv komplexe Werke zum Leben erwecken.
Termine
So. 03.05., 20:00




BABYSTAR
OV (Deutsch)
Drama von Joscha Bongard, Deutschland 2025, 98 Min.
Lichter Filmfest Frankfurt International
TORONTO 2025
Luca steht schon immer im Rampenlicht. Ihre Eltern sind Influencer und sie, qua Geburt, auch. Inszenierung ist alles, Perfektion und eine Prise kalkulierte Verletzlichkeit machen sie zum Star. Für ihre Eltern ist sie ein lukrativer Content-Lieferant. Aber als sie sich entscheiden, noch ein weiteres Kind zu bekommen, fällt Luca in ein tiefes Loch. Wer ist sie, wenn nicht länger ein Produkt, das sich vermarkten lässt? Luca hinterfragt ihre Rolle, ihre Eltern und deren Intentionen. Verzweifelt versucht sie auszubrechen, aus Glanz und Performance, aus dieser für sie falschen Welt. Doch was bleibt von ihr übrig, wenn der Bildschirm ausgeht?
Termine
So. 03.05., 22:00
Mo. 04.05. bis Di. 05.05., 21:45
Mi. 06.05., 22:15




FILM UND DISKUSSION
Filmvorführung in Anwesenheit von Gästen mit anschließender Diskussion
SIRENS CALL
Dokumentarfilm von Miri Ian Gossing und Lina Sieckmann, Deutschland / Niederlande 2025, 121 Min.
Mit Gina Ronning, Moth Ronning Botel
Am 6.5. in Anwesenheit von Miri Ian Gossing und Lina Sieckmann
Eine nomadische Sirene kehrt in menschlicher Gestalt auf eine krisengeschüttelte Erde zurück. Auf der Suche nach Verbindung zu anderen Merfolk stößt sie auf die komplexen Spannungen zwischen Mythologie und der postmodernen Realität. Ihr menschlicher Körper fühlt sich fremd an, und das Atmen an Land wird zunehmend schwieriger. Auf ihrer Reise durch die USA hinterfragt Una die konventionellen Vorstellungen von Identität und Zugehörigkeit. Während sie sich immer mehr mit ihrem aufbegehrenden Körper auseinandersetzt, beginnt sie, nach einer Existenz jenseits des Menschseins zu streben.
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Termine
Mi. 06.05., 19:30
Mo. 18.05. bis Di. 19.05., 22:00




NINX – DAS LEBEN GLITZERT
(spanische OmU)
Dokumentarfilm von Kani Lapuerta, Mexiko / Deutschland 2025, 88 Min.
Am 13.5. in Anwesenheit von Regisseurin Kani Lapuerta
Über einen Zeitraum von acht Jahren begleitet Regisseurin Kani Lapuerta die trans Jugendliche Karla in der Kleinstadt Tepoztlán. Während sie ihre Geschlechtsangleichung durchläuft und den Übergang ins Erwachsenenalter erlebt, dokumentiert die Langzeitbeobachtung ihren Alltag sowie die Veränderungen ihres persönlichen Umfelds. So entstehen intime Gespräche, die Einblicke in Karlas Selbstverständnis, ihre Beziehungen und ihre Lebensrealität im ländlichen Raum ermöglichen.
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Termine
Mi. 13.05., 18:00
Mi. 20.05., 18:00



WOLKEN ÜBER LÜTZERATH
Dokumentarfilm von Lukas Reiter, Deutschland 2025, 111 Min.
In Anwesenheit von Regisseur Lukas Reiter
Die Aktivist*innen Blinker und Ronni, sowie die grüne Bundestagsabgeordnete Kathrin Henneberger setzen sich auf unterschiedliche Weisen für den Erhalt des historischen Dorfes Lützerath im rheinischen Braunkohlerevier ein.
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Termine
Mi. 20.05., 19:45




Queerfilmnacht
MAUERN AUS SAND
(kroatische OmU)
Von Cejen Cernic Canak, Ungarn / Litauen / Slowenien 2025, 88 Min.
Der Teenager Marco glaubt, seinen Weg gefunden zu haben: In der Schule wird er als Sportler gefeiert, mit seiner Freundin führt er eine stabile Beziehung, in der Werkstatt seines Vaters wartet ein guter Job auf ihn. Er ist einer, den alle mögen – und als es darum geht, sein kroatisches Heimatdorf vor einer Flut zu schützen, stapelt er Sandsäcke, wie alle anderen auch. Doch dann taucht ein vergessen geglaubter Freund aus der Vergangenheit auf und weckt Gefühle, die Markos sorgsam zusammengebautes Selbstbild in Frage stellen – und das Selbstverständnis der konservativen Dorfgemeinschaft gleich mit.
„Mauern aus Sand“ ist eine melancholisch erzählte Geschichte über das Erwachsenwerden und den aussichtslosen Versuch, der Mensch zu sein, den andere in einem zu sehen glauben. Behutsam und frei von Sentimentalität inszeniert Regisseurin ?ejen ?erni? ?anak die Liebe als Naturgewalt, die sich ihren Weg bahnt – so viele Dämme auch aufgeschüttet werden. Ein aufregendes, dabei ganz unaufdringliches Stück junges queeres Kino, zeitlos schön.
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Termine
Mi. 13.05., 20:15


