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FILM UND DISKUSSION

Filmvorführung in Anwesenheit von Gästen mit anschließender Diskussion

BELLEVILLE. BELLE ET REBELLE

(französische OmU)

Dokumentarfilm von Daniela Abke, Deutschland / Frankreich 2021, 98 Min.

In Anwesenheit von Regisseurin Daniela Abke und den Protagonisten Joseph Pantaleo, Riton La Manivelle undMielle. Eine Kooperation mit Kulturhaus Frankfurt und Institut Francais.
Minelle, die Sängerin und Robert Bober, der Schriftsteller, einst Truffauts Regieassistent, treffen sich im "Le Vieux Belleville". Auch der baskische Anarchist Lucio ist Stammgast in dem kleinen Restaurant, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint. In diesem Ort und in den Erinnerungen der Stammgäste und ihren Liedern, die von Liebe und Kampf erzählen, manifestiert sich die Seele von Belleville, aber auch des alten Paris.

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Termine

So. 11.12., 18:00
So. 18.12., 12:00

ROBIN BANK

(spanisch / katalanische OmU)

Dokumentarfilm von Anna Giralt Gris, Spanien / Deutschland 2022, 83 Min.

Mit anschließendem Gespräch. In Kooperation mit attac.
Enric Duran hat während der Finanzkrise 2008 etwas Unglaubliches geschafft: Bei verschiedenen Banken erschlich er sich Kredite von insgesamt einer halben Million Euro, finanzierte damit soziale Projekte, zahlte die Darlehen aber nie zurück. Anschließend tauchte er unter und lebt seitdem im Exil. Mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft und 16 Banken fordern eine Haftstrafe für den Robin Hood. Die Filmemacherin Anna Giralt Gris konnte Robin Bank aufspüren und hat seine Geschichte zusammengefasst.

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Termine

Mi. 14.12., 17:30

ME,WE

Von David Clay Diaz, Österreich 2020, 118 Min.
Mit Lukas Miko, Verena Altenberger, Barbara Romaner

Mit Einführung und Gespräch. Zu Gast: Sarmina Stuman, Kerem Schamberger, medico Frankfurt, Enkelejd Lluca, Four Guys Filmdistribution. In Kooperation mit medico international

Als die Flüchtlingskrise am Mittelmeer immer dramatischere Züge annimmt, fährt Marie als Freiwillige direkt hin, um vor Ort zu helfen. Marcel hat jedoch andere Probleme: Er gründet einen Begleitschutz für Frauen, die sich vor angeblichen Angriffen von Migranten fürchten. Petra hingegen nimmt einen völlig traumatisierten Flüchtling bei sich auf während Gerald, der Leiter eines Asylheims, von seinen Bewohnern auf eine harte Probe gestellt wird.

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Termine

Mi. 30.11., 20:00

KURZFILMTAG: UKRAINIAN SHORTS DEEP INTO REALITY (OmeU)

(OmeU)

7 Kurzfilme des Ukrainischen Filmfestivals Berlin, 95 Min.

ANNA
Von Dekel Berenson, Ukraine 2019, 15 Min.
Anna, eine alleinerziehende Mutter mittleren Alters, lebt in einer kleinen Industriestadt im Osten der Ukraine. Sie arbeitet in einem fleischverarbeitenden Betrieb, lebt in einer heruntergekommenen Wohnung und träumt von einem besseren Leben für sich und ihre Tochter. Verzweifelt auf Veränderung hoffend, lockt sie eine Radiowerbung zu einer Party, die für ausländische Männer organisiert wird, die auf der Suche nach Liebe durch das Land touren.

MUTE
Von Kyrylo Zemlyanyi, Ukraine 2019, 11 Min.
Iwan wünscht sich nichts sehnlicher, als Schauspieler zu werden. Er nimmt Schauspielunterricht und bereitet sich darauf vor, sich an der Schauspielschule zu bewerben. Aber es gibt ein großes Problem. Er kann nicht sprechen. Wird dieser Junge seine Träume verwirklichen können?

THE CORD
Von Olexandr Bubnov, Ukraine 2018, 7 Min.
In diesem Film geht es um blinde mütterliche Liebe, um Überfürsorge, die den Sohn nicht zu einem Mann heranwachsen lässt, sondern sein inneres Kind für lange Zeit hilflos und infantil bleiben lässt.

TILIA
Von Tetiana Usova, Ukraine 2020, 18 Min.
Kann man seinem eigenen Gedächtnis trauen? Wenn alle Fotos zerstört sind, wird nur die Lindenblüte die Erinnerung an einen geliebten Menschen bewahren.

THE CARPET
Von Natasha Kyselova, Ukraine 2020, 20 Min.
Der Teenager Tolik lebt mit seiner Mutter am Asowschen Meer, nahe der Frontlinie des russischen Überfalls. Jeden Tag bittet sie ihn vergeblich, den Teppich zu waschen. Er aber hat mit seinen Freunden mit dem Fischverkauf zu tun. Außerdem verliebt er sich in eine junge Frau und hilft ihr mit ihrem Baby. Durch all diese lebenswichtigen Schwierigkeiten merkt niemand, wie der Krieg kommt.

THE SURROGATE
Von Stas Santimov, Ukraine 2020, 6 Min.
Ein Mann zerstört das Nest einer unbekannten, unheimlichen Kreatur. Aber es ist nicht die schrecklichste Kreatur, der er heute Abend begegnen wird.

SAVE ME, DOCTOR!
Von Dmytro Hreshko, Ukraine 2020, 19 Min.
Der Film erzählt von der Arbeit eines Ambulanzteams in den Neujahrsferien in Kyjiw: ein Arzt, ein Sanitäter und ein Fahrer, und die Herausforderungen und Patienten, denen sie während ihrer Arbeitsschicht begegnen.

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Mi. 21.12., 18:00

SO DAMN EASY GOING

(schwedische OmU)

Von Christoffer Sandler, Schweden / Norwegen 2021, 91 Min.

In Joanas Kopf dreht eine Achtbahnfahrt wilde Loopings, alles ist ständig in Bewegung. Medizinisch gesagt: Sie hat ADHS. Kurzfristig helfen unverbindlicher Sex mit ihrem Mitschüler Matheus, Schwimmen im Pool und vor allem ihre Medikamente. Doch als die ausgehen und ihr arbeitsloser Vater auch nicht helfen kann, muss Joana kreativ werden, um selbst an Geld zu kommen. Mitten im Chaos steht plötzlich eine neue Klassenkameradin vor ihr, die coole und selbstbewusste Audrey. Und Joana hat nicht mehr nur blitzende Gedanken, sondern auch ein wild pochendes Herz.
In seinem Film lässt uns der schwedische Regisseur Christoffer Sandler mit viel Humor und leuchtenden Bildern in die besondere Erfahrungswelt seiner Hauptfigur eintauchen. „So Damn Easy Going“ erzählt von einer ersten Liebe, bei der mit größter Intensivität auf einen Schlag alles zur Ruhe kommt. Ein bittersüßer romantischer Coming-of-Age-Film, ausgezeichnet mit dem QueerScope-Debütfilmpreis 2022.

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Termine

Mi. 14.12., 20:00