Specials und Filmreihen

 

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Psychoanalyse und Film

Die Reihe ist eine Kooperation des 'Instituts für Psychoanalyse, Frankfurt'
der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft (DPG) und des Mal Seh'n Kinos.
Im Anschluß an die Vorführung erfolgt jeweils eine psychoanalytische
Interpretation und Diskussion der Filme. Näheres über das Institut für
Psychoanalyse: dpg-frankfurt

ROSEMARY’S BABY

(englische OmU)

Von Roman Polanski, USA 1968, 136 Min.
Mit Mia Farrow, John Cassavetes, Ruth Gordon

Psychoanalytische Interpretation und Diskussion mit Ellen Englert und Birgit Pechmann. In Kooperation mit der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft, Frankfurt.

Das bisher kinderlose Ehepaar Rosemary und Guy Woodhouse ziehen zusammen in eine neue Wohnung im Herzen von New York. Wie sie bei der Besichtigung erfahren, hat das Haus eine mysteriöse Vergangenheit, was primär Rosemarie nicht davor abschreckt, sich dennoch dort niederzulassen. Als sie nach einem tödlichen Unfall einer Mieterin das ältere Ehepaar Minnie und Roman Castevet kennenlernen, fühlen sich die neuen Bekannten geradezu euphorisch zu den Woodhouses hingezogen. Bei einem gemeinsamen Essen fällt Rosemarie nach dem Genuss einer Mousse au Chocolat in einen tiefen Schlaf, in dem sie träumt, dass sie vom Teufel vergewaltigt wird. Tatsächlich, so erfährt sie nach ihrem Erwachen, hat ihr Ehemann mit ihr geschlafen, weil dieser die Zeit des Eisprungs nutzen wollte. Als sie kurz darauf schwanger wird, nimmt das Unheil seinen Lauf.

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Termine

Mi. 04.11., 20:00
Mi. 18.11., 20:00

EINE TOTAL NORMALE FAMILIE

(dänische OmU)

Von Malou Reymann, Dänemark 2020, 93 Min.

Die 11-jährige Emma hat immer gedacht, dass ihre Familie wie alle anderen ist. Bis ihr Papa Thomas sich eines Morgens als trans outet und erklärt, dass er von nun an als Frau leben möchte. Während aus Thomas nach und nach die elegant gekleidete Agnete wird, verändert sich auch die Beziehung zwischen Vater und Tochter. Und Emma lernt, dass vielleicht gerade Veränderung das ist, was „ganz normal“ ist.
Mit viel Feingefühl und leisem Humor zeichnet Malou Reymann das Porträt einer Familie, die sich von heteronormativen Vorstellungen lösen muss, um eine gemeinsame Zukunft zu haben. Die dänische Tragikomödie, mit der Reymann eigene Erfahrungen verarbeitet, feierte in Rotterdam Premiere.

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Termine

Mi. 11.11., 20:15