Specials und Filmreihen

 

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DAS FREIWILLIGE JAHR

Von Ulrich Köhler und Henner Winckler, Deutschland 2019, 86 Min.
Mit Maj-Britt Klenke, Sebastian Rudolph, Thomas Schubert

Am 05.02. in Anwesenheit von Regisseur Henner Winckler

Urs ist alleinerziehender Arzt. Als engagierter Mensch kümmert er sich um seinen alkoholkranken Bruder Falk. Um zu verhindern, dass seine Tochter Jette nicht wie er in der Provinz hängen bleibt, überredet er sie zu einem Freiwilligen Sozialem Jahr in Südamerika. Urs möchte seiner Tochter damit ein freies, selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Aber Jette ist hin- und hergerissen. Auf der einen Seite möchte sie ihre Jugendliebe Mario nicht zurücklassen. Auf der anderen Seite möchte sie auch den Erwartungen ihres Vaters gerecht werden. Schlussendlich entscheidet sich Jette für die Reise nach Costa Rica. Am Flughafen angekommen, plagen sie dann aber doch Zweifel und sie versteckt sich vor ihrem Vater. Dieser muss feststellen, dass er das Glück seiner Tochter ebenso wenig erzwingen kann wie das eigene.

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Termine

Mi. 05.02., 20:00
Do. 06.02., 22:00
Fr. 07.02. bis Mi. 12.02., 21:45

TAXI ZUM KLO

Von Frank Ripploh, Deutschland 1981, 92 Min.
Mit Frank Ripploh, Berd Broaderup, Gitte Lederer

Bei seiner Erstveröffentlichung im Jahr 1980 löste TAXI ZUM KLO in den Kinos der braven Bundesrepublik einen Skandal aus - und wurde kurz darauf trotzdem mit dem renommierten Max Ophüls Preis ausgezeichnet. Heute gilt Frank Ripplohs authentischer und schamloser schwuler Liebesfilm als einer der großen Klassiker des queeren Kinos. Zum seinem 40. Jubiläum kehrt TAXI ZUM KLO nun endlich in digital restaurierter Fassung zurück!

"Ich mag Männer, bin 30 Jahre alt und von Beruf Lehrer", sagt Frank, der abends auch schon mal als Peggy ausgeht. Im Fummel lernt er auch Bernd kennen - und nimmt ihn aus dem Kino, wo Bernd arbeitet, direkt mit nach Hause. Von da an sind die beiden ein Paar. Frank genießt das Zusammensein mit Bernd, aber er will auch weiter seine Freiheiten jenseits des trauten Heims: Treffen mit anderen Männern, vor allem anonymen Sex im Parks und auf öffentlichen Toiletten, den sogenannten Klappen. Für die monogame Partnerschaft, wie Bernd sie sich wünscht, ist er nicht zu haben. Auf dem jährlichen Tuntenball kommt es zum Eklat.
Mit TAXI ZUM KLO erzählt Regisseur und Hauptdarsteller Frank Ripploh seine eigene Lebensgeschichte nach: Bevor er mit dem Filmemacher begann, war er Lehrer an einer Schule in West-Berlin. Sein offene Umgang mit Homosexualität brachte ihm damals viel Ärger ein und kostete ihn seinen Posten. Ein durch und durch unabhängiges Stück Kino, das beweist, wie weit wir auch in Deutschland hinsichtlich der offenen Darstellung von schwuler Sexualität und nicht-heteronormativen Lebenskonzepten schon einmal waren.

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Termine

Mi. 26.02., 20:00

FILM DES MONATS

Wir präsentieren monatlich in Kooperation mit dem Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) den FILM DES MONATS. Der FILM DES MONATS der Jury der Evangelischen Filmarbeit ist die einzige durch eine Jury vergebene Auszeichnung für einen aktuellen Kinofilm. Die Arbeit der Jury wird vom Filmkulturellen Zentrum im GEP betreut.

SORRY WE MISSED YOU

(englische OmU)

Von Ken Loach, Großbritannien / Belgien / Frankreich 2018, 101 Min.
Mit Krist Hitchen, Debbie Honeywood, Rhys Stone

Am Do. 06.02. mit anschließendem Filmgespräch. In der Reihe Film des Monats des Gemeinschaftswerks der evangelischen Publizistik.

Newcastle: Paketbote Ricky Turner und seine als Altenpflegerin arbeitende Frau Abbie haben zunehmend Schwierigkeiten, ihr Leben in unsicheren Jobsituationen zu handeln. Beide leiden unter ihren Null-Stunden-Verträgen und Ricky findet höchstens Alternativen als Handwerker oder auf dem Bau. Aufgrund seiner Anstellung ist Ricky nämlich verpflichtet, für seine Firma einen Lieferwagen mit strengen Lieferzeiten zu mieten und dafür böse in Vorkasse zu gehen. Er überredet seine Frau, ihr Auto zu verkaufen, auch wenn sie es für ihren Job braucht. Nur so kann er den Van bezahlen. Rickys Schulden steigen aufgrund seiner Beschäftigungssituation derweil immens an und die Patienten seiner Frau leiden immer mehr unter Vernachlässigung. Ein Teufelskreis, aus dem die Familie Turner nur schwer ausbrechen kann. Die Überstunden wirken sich immer stärker auf das Familienwohl aus, da beginnt auch noch Sohnemann Seb aufständisch zu werden...

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Termine

Do. 30.01. bis So. 02.02., 20:00
Di. 04.02., 20:00
Mi. 05.02., 18:00
Do. 06.02., 19:30
Fr. 07.02. bis Mi. 12.02., 19:45
Do. 13.02. bis So. 16.02., 18:00